Ergebnisse zum Suchbegriff „Kaum“

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11. Mai 2014

Kulturspiegel

Protokoll eines Kesseltreibens: Securitate-Akten des Dirigenten Erich Bergel

In größerem Format und umfangreicher als die bisherigen Bücher, die Gheorghe Mușat in vergangenen Jahren über den Dirigenten und Musikwissenschaftler Prof. Dr. h.c. mult. Erich Bergel veröffentlichte, erschien vor kurzem die zweite Auflage seines Buches „Lumini și umbre. Din nou despre Erich Bergel, cu documente preluate din arhive CNSAS“, „Licht und Schatten. Von neuem über Erich Bergel, mit Dokumenten aus dem CNSAS-Archiv“, Verlag Ecou Transilvan, Klausenburg. Mușat ist emeritierter Professor der Klausenburger Musik-Akademie und langjähriger Solo-Trompetist des Philharmonischen Orchesters Klausenburgs. Für sein Buch über den aus Rosenau im Burzenland stammenden Erich Bergel (1930-1998) wurde er 2012 mit dem „Großen Preis der Nationalen Bücher-Schau“ Rumäniens ausgezeichnet. mehr...

9. Mai 2014

Kulturspiegel

In Köln: Rumänien und der Erste Weltkrieg

Zum Themenabend „Rumänien und der Erste Weltkrieg – ein Überblick aus der heutigen Sicht“ lädt der Deutsch-Rumänische Kulturkreis Köln für den 18. Mai, 16.00-19.00 Uhr, in die Melanch­thon-Akademie, Kartäuserwall 24b, 50678 Köln, ein. Den PowerPoint-Vortrag hält Alexander Timoschenko in rumänischer Sprache. mehr...

8. Mai 2014

Kulturspiegel

Große Bereicherung für Minoritätenforschung: Dissertation über den Politiker Hans Otto Roth

Es ist erstaunlich, dass wir jetzt erst die erste wissenschaftliche Biografie Hans Otto Roths in den Händen halten, obwohl er ohne Übertreibung als der einflussreichste siebenbürgisch-sächsische Politiker des 20. Jahrhunderts gelten kann. Thomas Frühmessers Würzburger Dissertation schließt daher eine wichtige Lücke in der sächsischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Der Autor stellt den homo politicus Roth ins Zentrum seiner Untersuchung. Um dessen politisches Handeln und Ziele nachzuzeichnen, zieht Frühmesser den Briefwechsel, Denkschriften und Eingaben aus dem Nachlass, Tagebücher und Erinnerungen von Zeitgenossen (etwa der Bischöfe Viktor Glondys und Friedrich Müller) und Archivalia aus Deutschland sowie Rumänien heran. mehr...

6. Mai 2014

Rumänien und Siebenbürgen

10 Jahre Orgelbauwerkstatt und -schule in Honigberg

Es begann 1993, erinnert sich der Schweizer Orgelbaumeister Ferdinand Stemmer an die Zeit, die nicht nur seinem Leben eine entscheidende Wende geben sollte. Gemeinsam mit Orgelbauerin Barbara Dutli besuchte er zum ersten Mal Rumänien, um in Chendu einer kaum noch bespielbaren Orgel ein Gebläse einzubauen. „Während dieses Besuchs reisten wir auch in Siebenbürgen herum und besichtigten in Kronstadt die Schwarze Kirche, wo uns Steffen Schlandt die Buchholz-Orgel vorspielte.“ Ein schicksalhafter Zufall – denn als der junge Organist den Schweizern über den desolaten Zustand der kostbaren alten Orgeln in Siebenbürgen erzählte, nicht ohne zu bemerken, dass auch die kleine Chororgel der Schwarzen Kirche seit zwölf Jahren unbespielbar sei, fasste Stemmer einen spontanen Entschluss. Wenn die Kirchengemeinde einverstanden sei, würde er dieses Instrument kostenlos restaurieren.
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27. April 2014

Verbandspolitik

Der rückläufigen Mitgliederentwicklung entgegenwirken - weil wir eine starke Gemeinschaft bleiben wollen

Unser Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, am 26. Juni 1949 in München gegründet, wird in einigen Wochen 65 Jahre alt. Angesichts der Breite, der Intensität und Qualität landsmannschaftlicher Aktivitäten auf politischem und auf sozialem Feld, in der Kultur- und der Jugendarbeit, und in Anbetracht seiner multimedialen Präsenz wird man dem Verband der Siebenbürger Sachsen kaum anmerken, dass er substantiell schwächer geworden ist im Laufe der vergangenen Jahre. So ist die Mitgliederzahl seit 1997 um nicht ganz 20 Prozent gesunken, nämlich von 25 255 Familien kontinuierlich auf heute 20 423 Familien. Auf diese alarmierende Entwicklung hat Bundesgeschäftsführer Erhard Graeff bei der Frühjahrssitzung des Bundesvorstands am 15. März in München nachdrücklich hingewiesen und zu verstärkter Mitgliederwerbung aufgerufen. Über die mittel- und langfristige Perspektive unseres Verbandes, über geeignete Konzepte für die aktuellen Herausforderungen sprach Christian Schoger mit dem 59-jährigen Hermannstädter, der im Oktober sein 20-jähriges Amtsjubiläum begehen kann. mehr...

23. April 2014

Kulturspiegel

Zwischenbilanz nach 25 Jahren

„Zusammenwachsen zwischen Ost und West − Bilanz nach 25 Jahren seit der Wende in Kirche, Staat und Gesellschaft in Rumänien“, so hieß die Tagung vom 4.-6. April 2014 in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen. Sie fand in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Freundeskreis Siebenbürgen, der Gemeinschaft Evangelischer Siebenbürger Sachsen sowie der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien und unter großem Zuspruch von über 90 Teilnehmern statt. Die Tagung zeigte, wie rumäniendeutsche „Vereinstage“ mit möglichst vielen Institutionen aus Ost und West das europäisch-gesellschaftliche Denken fördern könnten. mehr...

23. April 2014

Kulturspiegel

Lesung in München: "Verschwundene Schätze" von Miklós Bánffy

Das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e.V. an der LMU München (IKGS) und das Generalkonsulat von Ungarn laden ein zur Lesung Miklós Bánffy: Verschwundene Schätze. Die Veranstaltung findet am 7. Mai 2014 um 18 Uhr im Generalkonsulat von Ungarn, Vollmannstraße 2, in 81927 München statt. mehr...

20. April 2014

Kulturspiegel

Jürgen Israel liest in Hermannstadt

Jürgen Israel, geboren 1944, studierte in Jena Altertumswissenschaften und Germanistik. Wegen Wehrdienstverweigerung war er zwei Jahre im Gefängnis und erhielt anschließend Berufsverbot als Verlagslektor. mehr...

19. April 2014

Verbandspolitik

Frauenreferentinnen tagten in Bonn

Die Frühjahrstagung des Frauenreferates NRW fand in diesem Jahr im rumänischen Konsulat in Bonn statt. Etwa 45 Frauen aus den Kreisgruppen Bielefeld, Bonn, Dortmund, Herten, Köln, Drabenderhöhe, Wiehl-Bielstein, Siegerland, Wuppertal, Mönchengladbach und Leverkusen waren der Einladung zu diesem Treffen gefolgt, das unter dem Motto „Siebenbürgische Kräuter“ stand. mehr...

16. April 2014

Kulturspiegel

Neubauten verdrängen unsere Kirchen: Grenzfälle und Verstöße gegen den Denkmalschutz

2004 und 2005 hat Peter Jacobi mit Bildern verlassener Gebäude und verrottender Gerätschaften auf die Gefahr siebenbürgisch-sächsischer Kirchenburgen hingewiesen, die dem Verfall preisgegeben sind. Es war ein Aufschrei, der wie ein „Paukenschlag“ in der siebenbürgisch-sächsischen und rumänischen Öffentlichkeit gewirkt habe, stellte Bundeskulturreferent Hans-Werner Schuster bei der Eröffnung der Fotoausstellung „Siebenbürgischer Pilgerweg“ Ende letzten Jahres in Heidenheim fest (diese Zeitung berichtete). mehr...