Ergebnisse zum Suchbegriff „Kaum“
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Lebenserinnerungen der ehemaligen Russlanddeportierten Maria Ludwig
Die vor Kurzem in Buchform unter dem Titel „Marias langer Weg vom Kokeltal ins Loisachtal“ erschienenen Lebenserinnerungen von Maria Ludwig, geborene Geiger, beginnen mit den Kinderjahren in Kleinschelken, wo sie 1924 geboren wurde. Maria Geiger beschreibt darin ihre Schulzeit, die Kinderstreiche, das herzliche Zusammenleben mit Eltern, Geschwistern und Großeltern, ihre sich daraus ergebenden Pflichten, aber auch Freiheiten. mehr...
Deutsche Unternehmens- und Wirtschaftsgeschichte
Vom 22. bis zum 24. November 2013 fand die Tagung „Deutsche Unternehmens- und Wirtschaftsgeschichte am Beispiel Kronstadts und des Burzenlandes“ der „Akademie Mitteleuropa“ in Zusammenarbeit mit der Regionalgruppe Burzenland des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen statt. Bereits im April dieses Jahres trafen sich 50 Vertreter der 16 Burzenländer Heimatortsgemeinschaften in Crailsheim zu einer Arbeitstagung, welche u.a. ein Projekt zur Erforschung der Wirtschaftsgeschichte des Burzenlandes in die Wege leitete. Dieses vielversprechende Projekt wird von dem aus Kronstadt stammenden stellvertretenden Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) an der Universität Oldenburg, Dr. Dr. Gerald Volkmer, wissenschaftlich betreut. Dabei geht es um die seit den 1940er Jahren kaum untersuchte Burzenländer und Kronstädter Wirtschaftsgeschichte vom 19. Jahrhundert bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. mehr...
Ausstellung "Spuren" von Gert Fabritius in Bretten eröffnet
Bretten – „Eigentlich war das mal das Fußende eines Ehebettes“, erklärt Gert Fabritius amüsiert und versetzt seiner hölzernen „Wetterfahne“ einen Stoß. Wirbelnd gibt sie den Blick frei auf Mythengestalten, Flügelwesen und bizarre Körper, die scheinbar mitten in der Bewegung auf die Leinwände gebannt wurden. „Spuren – Zeichnungen und Holzschnitte“ heißt die Ausstellung, die der Brettener Kunstverein am 1. Dezember im Beyle-Hof eröffnet hat. mehr...
Eine Chronologie von Geiz und Gier - Werner Platzner kritisiert die Wohlstandsgesellschaft
Vom Neandertaler bis hin zum modernen Menschen verfolgt der 1955 in Hermannstadt geborene, 1971 in die Bundesrepublik ausgesiedelte Autor Werner Platzner in seinem kürzlich erschienenen Buch „Wir wollen Wohlstand, mehr Wohlstand“ die Entwicklung von Wirtschaft und Wohlstand. Dabei blickt er mit einem kritischen Auge auf die heutige Konsumgesellschaft, denn wo Wohlstand das einzige erklärte Ziel ist, bleibt die Zufriedenheit schnell auf der Strecke.
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Eine Feier der Kronstädter Musik
Viel Applaus und Anerkennung ernteten auch in diesem Jahr die Festspiele „Musica Coronensis”, die vom 11. bis 17. Oktober in Kronstadt zum elften Mal stattgefunden haben. Herzstück des Festivals ist einerseits die Förderung des materiellen und musikalischen Kulturguts Siebenbürgens, indem Kronstädter Komponisten ins Rampenlicht gerückt werden, siebenbürgische Interpreten an den Aufführungen mitwirken – und der Erlös der Konzerte den Orgelrestaurierungsprojekten in der Region zugute kommt. Ziel der Veranstalter (Evangelische Kirchengemeinde A.B. Kronstadt, Deutsche Botschaft Bukarest) ist es aber auch, möglichst viele Kulturinstitutionen der Stadt am Fuße der Zinne einzubeziehen und somit das Netzwerk der Musikschaffenden rund um die Schwarze Kirche zu stärken. mehr...
„Säng ta mer mi“
Die Kreisgruppe München und das Bundeskulturreferat des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland hatten zu einem Liederabend unter dem Titel „Säng ta mer mi“ am 20. Oktober im Haus des Deutschen Ostens München geladen. Und viele sind der Einladung gefolgt. In dem voll besetzten Saal warteten alle gespannt auf die beiden Protagonisten des Abends: Annette Königes und Prof. Heinz Acker. Die stellvertretende Vorsitzende der Kreisgruppe München, Renate Kaiser, begrüßte die Gäste und stellte die beiden Künstler kurz vor. Dabei unterstrich sie auch den Zweck solcher Veranstaltungen, „wider das Vergessen zu wirken“. Sie betonte, dass es um unsere Geschichte, unsere Kultur gehe und darum, diese zu dokumentieren und vor allem weiter zu leben. mehr...
Cristian Mungius neuer Film "Jenseits der Hügel" in deutschen Kinos
Basierend auf wahren Begebenheiten, dokumentiert von Tatiana Niculescu Bran, schrieb Cristian Mungiu das Drehbuch für diesen beunruhigend realistischen Film „Jenseits der Hügel“ („Dupa dealuri“), der 2012 in Cannes doppelt preisgekrönt wurde: für das Beste Drehbuch und den Darstellerpreis für die beiden Kinodebütantinnen Cristina Flutur und Cosmina Stratan. Der Film ist nun seit dem 13. November 2013 in deutschen Kinos zu sehen. Bereits 2007 hatte Mungiu als erster rumänischer Filmregisseur die Goldene Palme als bester Film für den beklemmenden Streifen über Abtreibung „4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage”(„4 luni, 3 săptămâni și 2 zile“) erhalten. mehr...
Gernot Nussbächer erhielt hohe österreichische Auszeichnung
Für sein langjähriges Wirken wurde der Kronstädter Historiker und Archivar Gernot Nussbächer mit dem „Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“ ausgezeichnet. Die Initiative für die Verleihung ging von der Berliner Fotografin Christel Wollmann-Fiedler aus, den Beschluss unterzeichnete der Bundespräsident der Republik Österreich,
Dr. Heinz Fischer.
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Der Schatz vom Silberbach
Die Vernissage der Ausstellung „Jenseits des Verschwindens. Aus dem fotografischen Nachlass der Gebrüder Fischer“ vom 10. November 2012 in den Räumen des Teutsch-Hauses in Hermannstadt liegt nun gut ein Jahr zurück. Mittlerweile wurde die als Wanderausstellung konzipierte Bilderschau auch auf dem Heimattag in Dinkelsbühl gezeigt. Bis zum 6. Dezember 2013 ist die Ausstellung im Rumänischen Generalkonsulat in München zu sehen. Als Begleitbuch gaben der Fotohistoriker Konrad Klein und Kustos Christian Lindhorst einen Katalog heraus. mehr...
Wochenende der grenzüberschreitenden Freundschaft: Mediascher kultureller Herbst
Im Wettstreit der sächsischen Städte um das beste kulturelle Angebot fiel Mediasch meist die Rolle eines Mauerblümchens zu. Daher galten die Jahre 1893 bis 1900 als „Kirchnerzeit“ in der kollektiven Erinnerung, als musikalisch nie wieder erreichte Glanzzeit. Vor 120 Jahren kam der aus Thüringen stammende Bariton Hermann Kirchner (1861-1928) als Musikdirektor an die Kokel, von wo er 1900 nach Hermannstadt berufen wurde. Zur Erinnerung daran wurde am 7. Oktober am sogenannten Organistenhaus in der Honterusstraße (früher Steingasse) Nr. 7 eine Gedenktafel feierlich eingeweiht. Sie erinnert auch an Kirchners Freund Carl Martin Römer (1860-1942), den Gymnasiallehrer, Mitbegründer des Museums Alt-Mediasch und späteren langjährigen Stadtpfarrer. mehr...







