Ergebnisse zum Suchbegriff „Kriege Siebenbuergen“
Artikel
Ergebnisse 21-30 von 92 [weiter]
In Mediasch wird ein bedeutender Bücherschatz aus dem 14.-16. Jahrhundert gehoben
„Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen!“ Das bekannte Zitat aus Goethes Faust könnte gut als Motto der Historikerzunft stehen, die versucht, das lückenhaft überlieferte Wissen über unsere Vergangenheit zu sammeln, so weit wie möglich zu verstehen und zu ergänzen, um ein möglichst klares Bild davon zu gewinnen, woher wir kommen. Wer nun die siebenbürgisch-sächsische Vergangenheit studieren will, hat erhebliche Mühe, die Quellen aufzuspüren, denn viele gingen im Laufe der Jahrhunderte durch Kriege und Feuersbrünste, auch aus Unachtsamkeit verloren oder finden sich recht willkürlich verteilt in verschiedenen Archiven und Bibliotheken Siebenbürgens und Europas. mehr...
Das Positive sehen und entsprechend fördern: Ernst Gerhard Seidner zum 80. Geburtstag
„An Schülern sollte man nur das Positive sehen und entsprechend fördern. Negative Seiten haben wir alle“. Dieses Motto hat Ernst Gerhard Seidner einem Kapitel seines Buches „Gottfried und der dritte Soldat“ vorangestellt, doch ist dieser Leitgedanke nicht nur kennzeichnend für sein Wirken als erfolgreicher Sport- und Religionslehrer, sondern auch für sein Leben insgesamt. In der Jugend und in späteren Jahren hat er sich durch manches „Dickicht“ geschlagen, möge er nun im Alter den „Garten Eden“ erreichen, wie er ihn im selben Buch andeutete. Zu seinem 80. Geburtstag, den er heute feiert, gratuliert ihm die Redaktion durch den Abdruck einiger Auszüge aus seinem lesenswerten Werk. mehr...
Humanist und Königsrichter von Hermannstadt: Historische Dokumentation der Tagebuchaufzeichnungen von Johannes Lutsch
Die gefühlte und gelebte Verwurzelung mit der Heimat zieht sich wie ein wertvolles Band durch die ganze Geschichte der Siebenbürger Sachsen, verbindet zeitübergreifend Generationen und sollte deshalb in ihrem geschichtlichen Zusammenhang anerkannt und geachtet werden. In diesem Sinn lohnt es sich jederzeit, einen Blick auf die Vergangenheit mit ihren übermittelten Werten zu werfen, die Menschen anerkennend, die sie erfolgreich gestaltet und geprägt haben. Die unermüdlichen Historiker verbreiten wertvolles Zeitwissen, ohne es für eine Bereicherung durch die Entdeckung immer neuer Quellen einzugrenzen. Niemals können menschliche Erfahrungen so wirklichkeitsgetreu verstanden und nachempfunden werden wie aus der Lektüre eines Tagebuchs, der ehrlichsten aller Niederschriften, ein in chronologischer Abfolge verfasstes Selbstzeugnis einer erlebten Zeit mit Offenlegung ihrer subjektiv empfundenen Höhen und Tiefen. mehr...
Podcast "Wer war das...?" Interviews mit drei siebenbürgischen Persönlichkeiten auf Siebenbuerger.de
In der neuen Reihe sind fiktive Interviews mit historischen Persönlichkeiten aus Siebenbürgen auf Siebenbuerger.de zu hören: Carl Filtsch (5. Dezember), Magarete Depner (12. Dezember) und Gusto Gräser (19. Dezember). mehr...
Sonderausstellung im Siebenbürgischen Museum: Politik und Gelehrsamkeit. Die siebenbürgische Adelsfamilie Conrad von Heydendorff
Am 4. September fand im Siebenbürgischen Museum die feierliche Eröffnung der Sonderausstellung „Politik und Gelehrsamkeit. Die siebenbürgische Adelsfamilie Conrad von Heydendorff“ im Anschluss an den Jahresempfang der siebenbürgischen Kultureinrichtungen im Schloss Horneck statt. Im Zentrum der Ausstellung stehen zwölf Gemälde aus dem Besitz der vornehmen Mediascher Familie Conrad Edle von Heydendorff, die in der Zeitspanne vom Beginn des 18. bis zum zweiten Drittel des 19. Jahrhundert entstanden sind. mehr...
Friedensbewegung der Siebenbürger Sächsinnen: "Nobis Maxima Victoria – Unser der größte Sieg"
Im Rahmen der Ausstellung „Wer bin Ich? Wer sind Wir? – Zu Identitäten der Deutschen aus dem östlichen Europa“, die zurzeit im Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München gezeigt wird, hielt die Historikerin Dr. Ingrid Schiel am 15. Juli einen Vortrag über den Frauenweltbund zur Förderung internationaler Eintracht. Dessen Siebenbürgisch-Sächsische Sektion legt ein beredtes Zeugnis von einer frühen Friedensbewegung ab, die über Jahrzehnte die Erziehung und Geisteshaltung geprägt hat. mehr...
500 Jahre seit dem Reichstag zu Worms: Freimut im Zeitalter der Angst – Luthers Echo in Siebenbürgen
Die Siebenbürger Sachsen übernahmen die Reformation aus Wittenberg. Schon sehr früh – um 1520 – und seitdem bis in die Gegenwart fanden Luthers Schriften und Gedanken in Siebenbürgen nachhaltigen Widerhall. Neben Luther gilt vor allem Melanchthon als Impulsgeber. Dessen Schüler, Damasus Dürr, der Pfarrer von Kleinpold, zählte seine Gemeinde um 1570 zu den „lutrischen“. Schon 1565 haben sich die Sachsen an der Confessio Augustana orientiert, und auch die Glaubensformel von 1572 lehnte sich an diese an. Allerdings entfaltete sich die reformatorische Bewegung, sodass unterschiedliche Richtungen sich auf Melanchthon beriefen. mehr...
Ein Gang durch die siebenbürgische Geschichte: Wilhelm Andreas Baumgärtner in der Reihe „Lebendige Worte“ (X)
Wie kam Wilhelm Andreas Baumgärtner, geboren 1952 in Hermannstadt, dazu, Bücher zu schreiben? Der Wunsch war bereits während seiner Schulzeit am Brukenthalgymnasium vorhanden, doch ohne seine Verwirklichung zu finden. Daran änderte auch sein Theologiestudium in Hermannstadt nicht viel, das Geschichte- und Germanistikstudium in Konstanz und Erlangen auch nicht. Erst nach vielen Jahren Arbeit als Lokal- und Kulturredakteur bei Lokalzeitungen, danach in der Presseabteilung der IHK Region Stuttgart, als Schreiben zur Profession geworden war, wurde es konkreter. Denn was lag einem geschichtsinteressierten Siebenbürger Sachsen am nächsten ... eben, die eigene Geschichte für sich selbst und für andere aufzuarbeiten. mehr...
„Au murit și 29 de sași“ – Es starben auch 29 Sachsen: Ein Facebook-Posting auf siebenbuerger.de geht viral
Kürzlich wurde auf der Facebookseite von siebenbuerger.de über die Aufstellung eines Denkmals zur Erinnerung an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs in Rode (rum. Zagăr) berichtet (siehe auch Links am Ende dieses Artikels). Auf dem Denkmal werden die 17 rumänischen Kriegsopfer aus Rode namentlich genannt, ganz unten steht noch der einzeilige, kursiv gesetzte Vermerk, dass „auch“ 29 Sachsen gefallen sind. mehr...
Spendenaufruf für Alzen: Gewölbe im Bereich des Mittelschiffes eingestürzt
In der evangelischen Kirche in Alzen im Harbachtal ist im Bereich des mittleren Schiffes fast das gesamte Gewölbe eingestürzt. Kuratorin Rosemarie Müller bemerkte den Schaden am 4. November. Die Orgel, Sitzbänke, Teile der Seitenemporen und mehrere Bruderschaftsfahnen wurden stark beschädigt. Das eingestürzte spätgotische Netzgewölbe wurde im 15. Jahrhundert gebaut. Besonders tragisch ist die schwere Beschädigung der Johannes-Hahn-Orgel von 1770. Die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien, deren Stiftung Kirchenburgen und die Heimatortsgemeinschaft Alzen sind fest entschlossen, das Alzener Kirchenschiff wieder instandzusetzen. Lesen Sie im Folgenden den Aufruf der HOG Alzen. mehr...









