Ergebnisse zum Suchbegriff „Kronstadt“

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23. September 2016

Rumänien und Siebenbürgen

Hubschrauberwerk in Weidenbach eröffnet

Kronstadt – Der Flugzeugbauer Airbus hat am 13. September ein neues Hubschrauberwerk in Weidenbach eröffnet, das langfristig etwa 350 Arbeitsplätze bieten soll. Der erste Hubschrauber werde 2017 / Anfang 2018 vom Band laufen, kündigte Premierminister Dacian Cioloș bei der Eröffnung des deutsch-französischen Werks an, zu der auch der französische Präsident François Hollande kam. mehr...

19. September 2016

Kulturspiegel

Streiflichter aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen

875 Jahre seit der Ansiedlung in Siebenbürgen / Sechste Folge: „Stille Jahre“, Vormärz, Revolution
Für die Herrschaftszeit von Franz II./I. (1792–1835), der auf die aufgeklärten, Reformen voranbringenden Absolutisten Maria Theresia, Joseph II. und Leopold II. folgte, hat der Historiker Heinrich von Treitschke den Begriff der „stillen Jahre“ geprägt. Still waren sie jedoch nur an der Oberfläche. Darunter brodelte es: Napoleon I. überzog Europa mit Krieg und Zerstörung, auch politischem und sozialem Wandel; das Heilige Römische Reich deutscher Nation zerfiel und wurde 1806 aufgelöst, an seine Stelle trat das 1804 proklamierte „Kaisertum Österreich“ (Franz war somit der letzte „römische“ und der erste „österreichische“ Kaiser, trug zwei Jahre lang zwei Kaiserkronen, ein absoluter Einzelfall in der Geschichte); die Völker Siebenbürgens, wie ganz Europas, wurden von einer Welle nationaler bis nationalistischer Begeisterung erfasst, die für heftige, in einem Blutbad gipfelnde Unruhen sorgte. mehr...

18. September 2016

Kulturspiegel

Interview mit Regisseur Ioan C. Toma: "Die Welt als Wahn und Vorstellung"

An Münchens wahrscheinlich schönstem und anregendstem Aufführungsort, dem Hof der Glyptothek am Königsplatz, findet seit dem 18. Juli d.J. und noch bis 17. September fast täglich die Inszenierung von Shakespeares „Der Sturm“ statt. Der Schriftsteller Hellmut Seiler sprach darüber mit dem siebenbürgischen Regisseur Ioan C. Toma, der 1953 in Kronstadt geboren wurde. mehr...

15. September 2016

Verschiedenes

Geschichte erzählen

Im Frühjahr dieses Jahres reisten wir im Rahmen des Projektes „InBetween“, welches sich mit der historischen Entwicklung interethnischer Beziehungen auf individueller Ebene in mittel- und osteuropäischen Regionen beschäftigt, ins siebenbürgische Klausenburg. Aufgrund meines donauschwäbischen familiären Hintergrundes hegte ich ein reges Interesse für die siebenbürgisch-sächsische Stadt. Dank der Hilfe des Deutschen Forums in Klausenburg und Małgorzata Tomaszkiewicz hatte ich die Möglichkeit, mit zwei Angehörigen der örtlichen Gemeinde zu sprechen.
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13. September 2016

Kulturspiegel

Einladung zur Tagung "Getrennt und doch verbunden" in Bad Kissingen

Zur Tagung „Getrennt und doch verbunden. Potentiale der Zusammenarbeit von Institutionen der Siebenbürger Sachsen in Deutschland mit Partnern in Rumänien“ lädt die Akademie Mitteleuropa e.V. gemeinsam mit dem Verband der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften für den 28. bis 30. Oktober 2016 in die Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen ein. mehr...

12. September 2016

Interviews und Porträts

Ein siebenbürgisch-sächsischer Freund: Zum 90. Geburtstag von Harald Zimmermann

Er wurde vor neunzig Jahren, am 12. September 1926, in Budapest geboren, kam als Dreijähriger nach Wien, wo er zur Schule ging, studierte, Magister und doppelter Doktor (der Theologie und der Geschichte) wurde, seine berufliche Laufbahn begann, die dann mit Professuren in Saarbrücken und Tübingen gekrönt wurde, er kennt auch den kleinsten Ort des Burgenlandes, da er in dessen evangelischen Gemeinden als Student und junger Pfarrer wandernd gepredigt hat, er ist ein bedeutender deutscher Mediävist von europäischem Format. Und doch ist Univ.-Prof. Dr. theol. Dr. phil. Dr. h.c. mult. Harald Zimmermann vor allem – ein überzeugter Siebenbürger Sachse. mehr...

12. September 2016

Kulturspiegel

Ausschreibung: Stadtschreiber in Kronstadt 2017

In Zusammenarbeit mit dem Demokratischen Forum der Deutschen in Kronstadt schreibt das Deutsche Kulturforum östliches Europa im Jahr des Reformationsjubiläums 2017 erstmals die Stelle eines/r Stadtschreibers/in im siebenbürgischen Kronstadt als einer zentralen Stätte der Reformation im östlichen Europa aus. Deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die bereits schriftstellerische oder journalistische Veröffentlichungen vorzuweisen haben, sind eingeladen, sich um die Stelle des Stadtschreibers/der Stadtschreiberin in Kronstadt für 2017 zu bewerben. mehr...

11. September 2016

Rumänien und Siebenbürgen

Erstes Heimattreffen in Brenndorf

Über 300 Personen nahmen am 6. und 7. August 2016 am ersten Heimattreffen in Brenndorf teil. Bischof Reinhart Guib, der die Predigt des Gottesdienstes hielt, bescheinigte den Brenndorfern, einen Liebesbeweis nach dem anderen für ihre Heimatkirche erbracht zu haben. Seit 2012 haben die „Dorfgemeinschaft der Brenndörfer“ (HOG Brenndorf) und die evangelische Kirchengemeinde Brenndorf, unterstützt vom Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und der Siebenbürgisch-Sächsischen Stiftung, die Kirche innen und den Turm außen renoviert und „wie eine Braut für ihren Bräutigam“ schön geschmückt. Ein weiterer Liebesbeweis sei „das Errichten des Heldendenkmals auf dem Friedhof, das uns heute an die Opfer von Krieg und Gewalt erinnern will“. Der Weg sei noch nicht zu Ende. „Die Kirche außen wartet auch auf ein erneuertes Gewand.“ Wir als zur Kirche gehörig werden dabei dringend gebraucht, sagte Bischof Reinhart Guib. mehr...

9. September 2016

Kulturspiegel

Geschichtswissenschaftliche Neuerscheinungen werden in Berlin vorgestellt

Das Deutsche Kulturforum östliches Europa (Webseite) präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Rumänischen Kulturinstitut (RKI) am Montag, den 19. September, um 19.00 Uhr beim Sitz des RKI, Reinhardtstraße 14, in Berlin zwei Neuerscheinungen mit siebenbürgischem Bezug: mehr...

8. September 2016

Kulturspiegel

Disziplinierter Überschwang - Reinhardt Schuster zum Achtzigsten

Ist eine Wohnung von Siebenbürger Sachsen, ob in Siebenbürgen oder in Deutschland, ohne heimatlich gestimmten Wandschmuck denkbar? Ein Abschied aus Heimat und Geschichte, wie die Deutschen aus Rumänien ihn beinahe endgültig vollzogen haben, erhöht den Bedarf an Sinnbildern, an Bildern überhaupt. Ob man nun etwas von der „Ruhe des Gemüthes“, die schon Martin Opitz mit jenen Gefilden in Verbindung brachte, in den eigenen vier Wänden wahren oder gerade das Gemüt berühren und beunruhigen will, das Bedürfnis ist so sentimental wie legitim, so kitschtreibend wie kunstfördernd. Davon profitieren die Wohnräume der Landsleute, ihre so zahlreichen Gemeinschaftsveranstaltungen ebenso wie die Kulturseiten auch dieser ihrer Zeitung – und nicht zuletzt die Urheber der Werke oder auch Machwerke. mehr...