Ergebnisse zum Suchbegriff „Kulturraum Siebenbuergen“
Artikel
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Stadt Pforzheim würdigt Bildhauer, Zeichner, Fotokünstler Peter Jacobi zum 90. Geburtstag
In der Stadt Pforzheim gilt der Bildhauer, Zeichner und Fotokünstler Peter Jacobi als eine Institution. Als Professor an der Hochschule für Gestaltung vor Ort hat er von 1971 bis 1998 Generationen von bildenden Künstlern in ihrer Entwicklung geprägt und zugleich auch im öffentlichen Raum Spuren hinterlassen. Darüber hinaus bereichern seine großartigen gestalterischen Konzepte, etwa jene zu einem Wallberg-Denkmal auf dem über 400 m hohen Berg, auf dem der Schutt der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Stadt lagert, als unverwechselbare Visionen den geistigen Erinnerungs-Schatz dieser Stadt. mehr...
Gedanken zu den siebenbürgisch-sächsischen Heimatortsgemeinschaften
Was die Kultur eines Gemeinwesens formt, sind die in Raum und Zeit herausgebildeten Lebensumstände, äußere und zwischenmenschliche. Bedingt und geprägt werden sie oft durch Klima, eigentlich durch die gesamte physische Umwelt und vor allem durch einen Fundus an tradiertem (also weitergegebenem) Wissen und an Werten sowie durch die gemeinsamen Grundüberzeugungen dieser Menschengruppe. Die zwei wichtigsten Marker eines Gemeinwesens sind meiner Meinung nach Sprache und Religion (im weitesten Sinne jenes Verbindende, das zu einem Zusammenhalt der Gemeinschaft durch Sprache, Bräuche und Traditionen führt), ein Zusammenhalt, der sich vor allem in Situationen bestätigen muss, wenn dieses Gemeinwesen existentiell gefährdet ist, z.B. durch klimatische oder politische Ursachen, z.B. durch Umsiedlung. mehr...
Ausstellung im Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim: Dialog zwischen traditionellem Handwerk und Gegenwartskunst
Ágnes Lörincz „Verdichtete Zeit – Handarbeit. Eine Ausstellung der dekorativen Zusammenführungen“, kuratiert von Dr. Markus Lörz und Julia Mayerhöffer M. A., ist noch bis zum 14. September 2025 im Siebenbürgischen Museum Gundelsheim zu sehen. mehr...
Abschied von einer Germanisten-Generation/Zum Tode des Sprachwissenschaftlers und Mundartforschers Heinrich Mantsch
Bei genauem Suchen wird offenbar, dass sich im engeren Kreis der Alters- und Berufsgenossen niemand mehr findet, der aus Kollegialität und eigenem Miterleben einem Vierundneunzigjährigen noch nachrufen könnte, was von dessen Lebensleistung eventuell übrig und erinnerungswürdig bleibt. Dann aber lohnt es vielleicht, den Blick zu erweitern und diesem Letztverstorbenen – Heinrich Mantsch starb im Alter von 94 Jahren am 20. Februar 2025 in Bonn – den ihm zukommenden Platz zu suchen innerhalb seiner nun abgetretenen Generation. Wenn nun ich diesen Rückblick unternehme, so habe ich den Nachteil des Nachgeborenen, dessen Erinnerungen zeitlich nicht ausreichend hinab reichen, also sekundär ergänzt werden müssen, und andererseits – als Schwiegersohn von Heinrich Mantsch – den fragwürdigen Standort der familiären Nähe, der Befangenheit impliziert, der aber zugleich Detailwissen bis hin zu Anekdotischem mit sich bringt. mehr...
Zeitgenössische Malerei und alte sächsische Handarbeiten im Siebenbürgischen Museum
„Verdichtete Zeit – Handarbeit“ ist der Titel einer Ausstellung, die am Freitag, dem 28. März, im Siebenbürgischen Museum auf Schloss Horneck in Gundelsheim eröffnet wird. Gezeigt werden neue Werke der Berliner Malerin Ágnes Lörincz und siebenbürgische Handarbeiten aus der Textiliensammlung des Museums. mehr...
Hegt wird gesangen!: Et såß e klie wäld Vijjeltchen
„Et såß e klie wäld Vijjeltchen“ ist eines der ältesten siebenbürgisch-sächsischen Volkslieder, das in ganz Siebenbürgen verbreitet war und auch heute noch im aktiven Liedschatz lebt.
Friedrich Wilhelm Schuster (1824-1914) veröffentlichte Text und Melodie erstmals 1865 in seiner Sammlung „Siebenbürgisch-sächsische Volkslieder, Sprichwörter, Räthsel, Zauberformeln und Kinderdichtungen“ aus mündlichen Mühlbacher und Petersdorfer Überlieferungen sowie eine zweistrophige Fassung aus Weißkirch bei Bistritz. Gottlieb Brandsch (1872-1959) fügte ihnen noch zwei weitere Fassungen aus dem Nösnerland (Schönbirk, Petersdorf) bei und veröffentlichte alle in seiner Ausgabe der mundartlichen Volkslieder von 1931.
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Fesselnd. Inspirierend. Beglückend. Iris Wolff liest in Nürnberg
„Wenn ich nach Siebenbürgen fahre, habe ich den Eindruck, ein Teil dieser Welt zu sein. Alles, was vergeht, was im Verschwinden begriffen ist, ist es wert, bewahrt zu werden, ist es wert, in der Kunst seinen Platz zu finden.“ O-Ton Iris Wolff am 3. Mai im Gemeinschaftshaus Nürnberg-Langwasser. Ob sie sich vorstellen könne, lautete eine Frage aus dem vollbesetzten Saal, künftig, in weiteren Romanen, die Handlung wohl auch in einer anderen, von Siebenbürgen entfernten Umgebung zu platzieren? „Ich denke schon, dass ich diesem Kulturraum die Treue halte und wohl auch halten werde.“ mehr...
Unsere Kultureinrichtungen auf Schloss Horneck: Aufgaben, Tätigkeiten und aktuelle Projekte
Schloss Horneck in Gundelsheim am Neckar ist das kulturelle und wissenschaftliche Zentrum der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. Hier werden die Geschichte und Kultur der Siebenbürger Sachsen dokumentiert, erforscht und der Öffentlichkeit präsentiert. Im folgenden Artikel informieren wir unsere Leserinnen und Leser über die drei Einrichtungen auf Schloss Horneck: das Siebenbürgen-Institut (mit Bibliothek und Archiv), das Siebenbürgische Museum und den Schlossverein. Die Institutionen stellen sich hier im Folgenden anhand ihrer Aufgaben, Tätigkeiten und aktuellen Projekte vor. Unsere Gemeinschaft steht in der Pflicht, sich für ihren Erhalt einzusetzen und sie für die Zukunft zu sichern. Deshalb werden alle gebeten, die kulturellen Einrichtungen, die immer wieder in unserer Zeitung um Spenden werben (der Folge 2/2024 ist ein Spendenaufruf des Schlossvereins beigefügt), nach Möglichkeit zu unterstützen. mehr...
Ausstellung "Eine Tracht Heimat! Trachten – Vielfalt – Gemeinschaft. Aquarelle von Juliana Fabritius-Dancu" in Gundelsheim
Vom 14. Oktober 2023 bis zum 7. April 2024 zeigt das Siebenbürgische Museum Gundelsheim die Ausstellung „Eine Tracht Heimat! Trachten – Vielfalt – Gemeinschaft. Aquarelle von Juliana Fabritius-Dancu“. In dieser Ausstellung präsentiert das Museum die originalen Aquarelle der berühmten und vielfach publizierten Trachtendarstellungen der Illustratorin und Volkskundlerin Juliana Fabritius-Dancu (1930-1986). mehr...
Bedeutender siebenbürgisch-sächsischer Historiker: Dr. Michael Kroner gestorben
Am 26. Juli 2022 endete im 88. Lebensjahr das irdische Dasein von Dr. Michael Kroner in Oberasbach. Sein besonderer Beitrag zur Bewahrung und Förderung siebenbürgisch-sächsischer Identität bleibt unserer Gemeinschaft in vielfältiger Form über seinen Tod hinaus erhalten. Wenn wir Siebenbürger Sachsen als recht geschichtsbewusst gelten, ist dies auch ein besonderes Verdienst des promovierten Geschichtswissenschaftlers und regsamen Publizisten Dr. Michael Kroner, der sich mit seinen zahlreichen Veröffentlichungen vielfach Wertschätzung erworben hat als fundierter Kenner und Deuter historischer Ereignisse und Entwicklungen vor allem in seinem siebenbürgischen Herkunftsland, aber auch in der Geschichte Südosteuropas und nicht zuletzt auch in seiner mittelfränkischen Wahlheimat. mehr...









