Ergebnisse zum Suchbegriff „Literatur Securitate“
Artikel
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Neuerscheinungen mit Bezug zu Siebenbürgen
Wie jeden Herbst veröffentlicht die Siebenbürgische Zeitung eine Auswahl von Neuerscheinungen mit Bezug zu Siebenbürgen, Rumänien und teilweise Südosteuropa. mehr...
Zu Hans Bergels Essay-Band „Vom anderen Europa“
Der Berliner OEZ-Verlag (Osteuropa-Zentrum Berlin) veröffentlichte vor Kurzem das neueste Buch Hans Bergels; „Vom anderen Europa. Aus Geschichte und Gegenwart südosteuropäischer Landschaften.“ Die sechs Beiträge tragen den Stempel des erfahrenen Essayisten: Gründlich in der Dokumentation, überraschend in der Themenstellung, bestechend im sprachlichen Ausdruck. mehr...
Herta Müller: "Literatur heilt gar nichts"
„Mein Vaterland war ein Apfelkern“ heißt das neue Buch von Herta Müller, das im Hanser Verlag veröffentlicht wurde. Es ist eine Sammlung von Gesprächen mit der Lektorin und Publizistin Angelika Klammer. In zehn Kapiteln erzählt die Nobelpreisträgerin über ihre Kindheit im Banat, ihr Leben in der Stadt, die Schikanen der Securitate und immer wieder auch von ihren Büchern und vom Schreiben. Die Gespräche stammen größtenteils aus den Jahren 2013 und 2014, wobei eines über die „Atemschaukel“ von 2009 hinzugefügt wurde, das bereits anderweitig veröffentlicht worden war. mehr...
Eine Konferenz in Berlin beschäftigte sich mit dem Erbe der kommunistischen „Giftschränke“
Die Tagung mit dem Titel „Aus den Giftschränken des Kommunismus – Methodische Fragen zum Umgang mit den Überwachungsakten in Südost- und Mitteleuropa“, die vom 28. bis 30. April im Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin stattfand, zog eine Zwischenbilanz über die Aufarbeitung kommunistischen Erbes. Im Mittelpunkt dieser vom Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS), dem Institut für deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Europäischen Netzwerk Erinnerung und Solidarität (ENRS) organisierten Konferenz standen Minderheitengruppen aus Rumänien und Ungarn. mehr...
Überwachungsakten als Quelle und Waffe: Konferenz und Podiumsdiskussion in Berlin
Vom 28. bis 30. April 2015 findet im Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin (Geschwister-Scholl-Straße 3) die Internationale Konferenz „Aus den Giftschränken des Kommunismus – Methodische Fragen zum Umgang mit den Überwachungsakten in Südost- und Mitteleuropa“ statt. Die vom Institut für deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS) und dem European Network Remembrance and Solidarity (ENRS) veranstaltete Konferenz widmet sich zentralen Fragen der Aufarbeitung kommunistischer Geheimdienstarchive in Ostmittel- und Südosteuropa: Was sagt der Inhalt einer Überwachungsakte tatsächlich über die kommunistische Epoche und ihre Akteure aus? Lassen sich Opfer- und Täterrollen immer eindeutig zuordnen? Wo endet die Aufarbeitung zum Wohle der Gesellschaft und wo beginnen persönliche Rachefeldzüge? Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Der Eintritt zur wissenschaftlichen Tagung und zur Podiumsdiskussion ist frei. Der Eintritt zur Lesung im Literaturhaus beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. mehr...
Wörterhunger/Herta Müller beim Literaturfest München
Wenn eine Literaturnobelpreisträgerin ihr neues Buch vorstellt, ist der Andrang groß. Dass die Große Aula der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die Platz für über 700 Menschen bietet, am Abend des 4. Dezember bis auf die letzte Treppenstufe gefüllt war, erstaunte die beiden Protagonistinnen aber doch. Herta Müller, klein, schmal, wie gewohnt ganz in Schwarz, wirkte fast verschüchtert, als sie durch den Saal zur Bühne ging. Im Rahmen des Literaturfestes München stellte die aus dem Banat stammende Autorin ihr neues Buch „Mein Vaterland war ein Apfelkern“ vor; die Literaturkritikerin Sigrid Löffler, bekannt aus dem „Literarischen Quartett“, führte klug und fundiert durch das Gespräch. mehr...
Interview mit Richard Wagner: „Bei der Literatur war ich immer“
Am 31. Oktober 2014 wurde dem Banater Schriftsteller Richard Wagner vom Berliner Kulturstaatssekretär Tim Renner im Auftrag von Bundespräsident Joachim Gauck das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Ausgezeichnet wurde sein bedeutendes literarisches Lebenswerk ebenso wie sein mutiges Engagement in der rumänischen Opposition. Das folgende Gespräch führte Edith Ottschofski. mehr...
Literaturpreis für Herta Müller
Hamburg – Im entscheidenden Augenblick war Herta Müller, nicht eben groß von Statur, gemeinsam mit den Laudatoren hinter dem Rednerpult verschwunden. Ein Regiefehler – als die Literaturnobelpreisträgerin aus dem Banat am 7. Oktober im Kaisersaal des Hamburger Rathauses den Hannelore-Greve-Literaturpreis entgegennahm. Dabei hat die eher scheu wirkende Herta Müller wahrlich keinen Grund, sich in Anbetracht ihres Œuvres den Blicken des Auditoriums zu entziehen. Sie wurde für „herausragende Leistungen auf dem Gebiet deutschsprachiger Literatur“ ausgezeichnet. mehr...
Edmund Höfer: Eine rumäniendeutsche Fotografenlegende ist tot
Erst vor wenigen Wochen verstarb Robert Lebeck, einer der ganz Großen des Fotojournalismus. Hanns Hubmann, der andere große deutsche Bildberichter des vergangenen Jahrhunderts, war bereits 1996 vorangegangen. Nun also auch Edmund Höfer. Sein Wirkungsfeld war natürlich viel kleiner, aber den binnendeutschen Kollegen stand der für den „Neuen Weg“ in Bukarest arbeitende Fotoreporter in nichts nach. mehr...
Vortrag über Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller in Stuttgart
Wer war, wer ist Herta Müller? Was war ausschlaggebend dafür, dass ihr 2009 der Literaturnobelpreis verliehen wurde? Dürfen sich auch die Siebenbürger Sachsen in dem Ruhm sonnen? Diesen und anderen Fragen ging Horst Göbbel in seinem Vortrag am 30. Mai im Stuttgarter Haus der Heimat nach. Der Referent, der 1973 aus Siebenbürgen nach Deutschland ausgesiedelt ist und bis zu seiner Pensionierung 2009 als Studiendirektor in Bayern Geschichte, Deutsch und Sozialkunde gelehrt hat, weiß: „Ruhm kann anstrengend sein. Aber Nobelpreisruhm ist mehr als anstrengend.“ Geschichte definiert er als „Art und Weise, wie wir mit der Vergangenheit umgehen, neu beurteilen, neu bewerten.“ mehr...




