Ergebnisse zum Suchbegriff „Maerz 1990 Seite“
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Heinrich Mantsch: 100 Jahre Siebenbürgisch-Sächsisches Wörterbuch
1908 veröffentlichte Adolf Schullerus (1864-1928), der große Gelehrte, Schulmann, Pfarrer, Bischofsvikar und Volksvertreter, die erste Lieferung des Siebenbürgisch-Sächsischen Wörterbuchs (SSWB) im Staßburger Karl Trübner Verlag. Es war der Anlauf zur Erstellung des wohl bedeutendsten, umfangreichsten Werkes der siebenbürgisch-sächsischen Sprachgeschichte. Niemand konnte anno 1908 ahnen, dass es nach 100 Jahren immer noch nicht abgeschlossen sein würde. mehr...
Führungswechsel im „Haus Siebenbürgen“ in Drabenderhöhe
Nach vierzehn Dienstjahren ist der bisherige Leiter des Alten- und Pflegeheimes „Haus Siebenbürgen Drabenderhöhe“, Pfarrer a. D. Hans Wolfgang Klein, am 28. April im Rahmen eines Gottesdienstes in den Ruhestand verabschiedet worden. Seine Nachfolge trat bereits am 1. März Pfarrer a. D. Friedrich Michael Barth an. mehr...
Stefan Sienerth: produktivster siebenbürgisch-deutscher Literaturwissenschaftler der Nachkriegszeit
Die meisten der Literaturhistoriker, -kritiker, Hochschullehrer und Kulturjournalisten, die in den 1960er Jahren, vor allem in deren zweiten Hälfte, als Neulinge die kleine rumäniendeutsche Szene betraten, erkletter(te)n im ersten Jahrzehnt des neuen Millenniums eine Alterstufe, die zu einer Bilanzierung ihrer Verlautbarungen und Aktivitäten unter Zensurzwängen, aber auch ihres Weiterwirkens nach dem Sturz der nationalkommunistischen Diktatur im Dezember 1989 geradezu herausfordert. Zu ihnen gehört nicht zuletzt der Jüngste unter ihnen, der am 28. März 1948 in der siebenbürgischen Gemeinde Durles geborene Stefan Sienerth, dem gleichermaßen ein immenser Fleiß, gewissenhafte Zielstrebigkeit und eine in langjähriger Arbeit erworbene Sachkompetenz dazu verhalfen, über Zeiten und Grenzen hinweg in seinem Fachbereich kontinuierlich wirken zu können. mehr...
Gerda Bretz zum vierten Mal Stadträtin in Geretsried
Gerda Bretz wurde mit 3 618 Stimmen zum vierten Mal auf der Liste der Christlich-Sozialen Union (CSU) zur Stadträtin in Geretsried gewählt. Die Siebenbürger Sächsin will sich in den nächsten sechs Jahren weiterhin für die Aussiedlerintegration, den Bau eines Heimatmuseums, die Verlängerung der S-Bahn nach Geretsried und um die Pflege der Städtefreundschaften einsetzen. Bretz ist übrigens die Einzige der in der Siebenbürgischen Zeitung vom 20. Februar, Seite 4, vorgestellten und vornehmlich für die CSU aufestellten Kandidaten, die den Sprung in einen bayerischen Stadtrat schaffte.
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Rumäniendeutsche in der Waffen-SS
Die hier zu besprechende Arbeit von Paul Milata ist die erste monographische Untersuchung über Rumäniendeutsche in der Waffen-SS, wenn man von der nicht veröffentlichten Magisterarbeit von Hans-Werner Schuster absieht. Milatas Monographie stützt sich auf eine kritische Auswertung des einschlägigen Schrifttums und auf das Studium eines umfangreichen Quellenmaterials in Archiven von Rumänien, Deutschland, den USA und in Prag sowie der Presse der Zeit. Der Großteil des zitierten Archivmaterials wurde erstmals eingesehen. Die Arbeit bietet aufgrund der umfangreichen Dokumentation neue Erkenntnisse und zahlreiche bisher unbekannte Fakten und Daten zum Geschehen. Der Historiker Milata hat mit dieser Arbeit an der Humboldt-Universität Berlin promoviert. Das Buch bietet trotz seines wissenschaftlichen Charakters eine für ein breites Publikum gut lesbare Lektüre. mehr...
Die bemerkenswerte Frucht eines Musikerlebens: Helmut Plattner wird 80
Helmut Plattner, der am heutigen 31. März seinen 80. Geburtstag feiert, gehört jener Generation siebenbürgischer Musiker an, die in ihrer Kindheit und frühen Jugend noch das siebenbürgisch-sächsische Musikleben kennen gelernt haben, die in dieses hineinwuchsen, von ihm getragen wurden und ihre erste musikalische Ausbildung in seinem Rahmen erfuhren. Dieser Generation blieb es dann aber nach dem Zweiten Weltkrieg im kommunistischen Rumänien verwehrt, zum Studium ins westliche Ausland zu gehen, wie es bis dahin fast alle angehenden Musiker Siebenbürgens getan hatten. mehr...
Interview mit Reinhold Kraus: Gipfelstürmer auf drei Kontinenten
Einer der erfolgreichsten Hobbybergsteiger und Klettersportler unter den Siebenbürger Sachsen ist der gebürtige Mediascher Reinhold Kraus. Seine letzte Expedition führte den 50-Jährigen im Frühjahr 2006 ins Himalaya-Gebirge, auf den sechsthöchsten Berg der Welt, den Cho Oyu (8 201 m). Es ist ihm gelungen, die höchsten Gipfel von drei Kontinenten, Europa, Afrika und Südamerika, zu besteigen, auch einige Berge im Himalaya. Kraus lebt in Geretsried und ist seit 20 Jahren Leiter der Alpingruppe Adonis sowie stellvertretender Vorsitzender der Sektion Karpaten des Deutschen Alpenvereins (DAV), deren Mitglieder fast alle Siebenbürger Sachsen sind. Von Beruf Meister in einem metallverarbeitenden Betrieb, ist er in Geretsried als aktives Mitglied der Kreisgruppe Bad Tölz-Wolfratshausen in deren erweitertem Vorstand tätig. Mit dem erfahrenen Gipfelstürmer sprach Sektionskamerad Walter Klemm. mehr...
Das Thema Flucht und Vertreibung im deutschen Fernsehen
Flucht und Vertreibung gehören zu den emotional besonders schmerzhaft erinnerten Ereignissen des Krieges. Der ergreifende und historisch fundierte Film „Die Flucht“ (ARTE und ARD) behandelt einen Stoff, über den oftmals Jahrzehnte geschwiegen wurde, weil er mit deutscher Schuld und Scham behaftet ist. Anhand einer Familiensaga ist es Regisseur Kai Wessel und der Drehbuchautorin und Historikerin Gabriela Sperl gelungen, mit Sensibilität und Fingerspitzengefühl das Schicksal der ostpreußischen Bevölkerung filmisch aufzuarbeiten, die am Ende des Zweiten Weltkrieges vor der heranrückenden Front fliehen musste. Der Spielfilm mit Maria Furtwängler in der Hauptrolle ist nur eine der bedeutenden Produktionen zum Thema Flucht und Vertreibung, die in den nächsten Tagen im deutschen und österreichischen Fernsehen gezeigt werden. Im Folgenden eine Übersicht. mehr...
In memoriam Paul Staedel
Der Musikpädagoge und Chorleiter Paul Staedel ist am 3. Januar 2007 in Waldkraiburg gestorben. Jahrzehntelang hat sich Paul Staedel für die Akzeptanz und die Eingliederung seiner Landsleute in der neuen Heimat eingesetzt sowie siebenbürgisch-sächsische Kultur durch vielseitige Initiativen gefördert. Paul Staedel ist der erste Träger des Siebenbürgisch-Sächsischen Verdienstabzeichens „Pro Meritis“. mehr...
Hans-Christian Habermann: "Unsere Kirchenburgen brauchen Freunde und Besucher"
Hauptziel der am 31. August 1979 gegründeten Siebenbürgisch-Sächsischen Stiftung mit Sitz in München sind die Förderung der kulturellen und sozialen Belange der Siebenbürger Sachsen. Zum Aufgabenbereich der Stiftung gehören Studienbeihilfen in Deutschland, die Herausgabe von Heimatbüchern, die Verleihung des Ernst-Habermann-Preises alle zwei Jahre, die Förderung von Musikveranstaltungen wie dem Carl-Filtsch-Festival in Hermannstadt und andere Sonderprojekte. Seit 1992 wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Sicherung der Kirchenburgen in Siebenbürgen gesetzt. Kürzlich ist es gelungen, eine projektbezogene Zusammenarbeit mit dem renommierten World Monuments Fund zu erreichen. Über die Aktivitäten der Siebenbürgisch-Sächsischen Stiftung sprach Ruxandra Stănescu mit Dipl.-Ing. Hans-Christian Habermann, dem Vorsitzenden des Stiftungsrates. mehr...





