Ergebnisse zum Suchbegriff „Mediasch Historisch“

Artikel

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16. Dezember 2021

Kulturspiegel

100 Jahre Evangelische Landeskirche A. B. in Rumänien – eine kurze Erinnerung von Ulrich A. Wien

Anlässlich der 90. Landeskirchenversammlung, die am 13. November 2021 digital abgehalten worden war, erinnerte Dr. Ulrich A. Wien an die Gründungssituation und weitere Entwicklung der in den Jahren 1920-1922 zusammengeschlossenen Kirchenbezirke, die danach die Ev. Landeskirche A.B. in Rumänien bildeten. In zwei Schritten vergegenwärtigte er diese einhundertjährige Zeitspanne: 1) Herausforderungen und Antworten; 2) Aufstehen nach den Stürzen – Aufbrüche. Der Vortrag wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...

27. November 2021

Kulturspiegel

Politisch aktuell und literarisch bedeutsam: Anmerkungen zu Eginald Schlattners neuem Roman „Drachenköpfe“

Der jüngst erschienene Roman von Eginald Schlattner, „Drachenköpfe“, Verlag Pop, Ludwigsburg 2021, verdankt seine Entstehung dem Umstand, dass der Schriftsteller sich veranlasst fühlte, eine Replik auf die fabelhafte Erzählung „Das Drachenhaus“ von Iris Wolff zu verfassen (erschienen in: „Wohnblockblues mit Hirtenflöte“, Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2018, S. 163-179). Und das umso mehr, als ihm das sogenannte „Drachenhaus“ in Kronstadt, über das Iris Wolff schreibt, aus eigener Anschauung bekannt war und somit Erinnerungen an eine gewichtige Zeitspanne seiner Biografie lebendig geworden waren. Zu der Niederschrift kam es während einer unfreiwilligen Freizeit infolge eines doppelten Beinbruchs, geschehen in der Kirche zu Rothberg. mehr...

11. Juni 2021

Kulturspiegel

Hans Blahm mit einem Auszug aus seinem Erstlingswerk in der Reihe „Lebendige Worte“ (XIV)

Geboren 1938 in Seiden/Siebenbürgen im Kokeltal. Kurz vor ihrer Deportation und meiner Einschulung brachte mir unsere Mutter das Lesen und Schreiben bei, sprachlich dann durch die harte Schule von Frau Breckner am Stephan-Ludwig-Roth-Gymnasium in Mediasch gegangen, Kunststudium relegiert, dann Studienabschluss in Maschinenbau. 1970 Heirat und Übersiedelung in die DDR. Nach Eberswalde, ins siebenbürgisch-sächsische Niemandsland. mehr...

20. September 2020

Kulturspiegel

Denkmalsturz und Erinnerungskultur: Historiker Konrad Gündisch im Gespräch

Seit Wochen berichten Medien über Denkmalstürze durch empörte antirassistische und antikolonialistische Aktivisten, ob in den USA oder Europa. Auslöser der weltweiten Proteste war der Tod des Afroamerikaners George Floyd, der am 25. Mai bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis gestorben ist. Seine Worte „I can’t breathe („Ich kann nicht atmen“) wurden zur Parole der „Black Lives Matter“-Bewegung gegen rassistisch motivierte Polizeigewalt. Auch in Deutschland wird aktuell lebhaft debattiert über Rassismus und Postkolonialismus. Das Phänomen des Bildersturms ist freilich keineswegs neu und durchaus komplex, weiß Dr. Konrad Gündisch. Der 72-jährige Historiker und Vorsitzende des Vereins Siebenbürgisches Kulturzentrum „Schloss Horneck“ e.V., als Mediävist auf die Mittelalterliche Geschichte spezialisiert, hat lange Jahre als stellvertretender Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg gewirkt. Denkmäler sind zeithistorische Dokumente, die der Kontextualisierung bedürfen, betont Gündisch in dem nachfolgenden Gespräch mit Christian Schoger. Erinnerungskultur brauche ein Publikum, „das weltoffen ist und seine Ansichten neuen Erkenntnissen anzupassen vermag“. Das gelte gleichermaßen für Siebenbürgen, wo es insbesondere zwischen Rumänen und Ungarn einen „Wettbewerb der Denkmäler“ gebe. Keinen Zweifel lässt Gündisch daran, welche siebenbürgisch-sächsischen Persönlichkeiten er als zuvorderst denkmalwürdig erachtet. Noch vor der ersten Interviewfrage ergreift er allerdings das Wort zu einer Vorbemerkung. mehr...

6. März 2019

Kulturspiegel

Erinnerungsfördernde und identitätsstiftende Ortsmonografie zu Kleinschelken

Diese Monografie ist, wie der Autor Hans Gerhard Pauer selbst im Vorwort offenlegt, das Ergebnis einer intensiven „Sammel- und Forschertätigkeit“, die sich während seines Geschichtsstudiums 1968 in Jassy anbahnte und „die über die Jahre zur Leidenschaft“ wurde. Als Angehöriger des dargestellten Milieus bestand für den Verfasser die Gefahr, die Ebene der Objektivität zu verlassen und das Geschehen einseitig, subjektiv darzustellen. Diese Hürde hat Pauer durch fundiertes Fachwissen, präzise wissenschaftliche Arbeit sowie anhand zahlreicher Quellen mit Erfolg überwunden. Sachlichkeit kennzeichnet sogar jene Kapitel der Monografie, in denen die problematische Zeit nach dem Ersten Weltkrieg bis zum Ende des kommunistischen Regimes dargestellt wird. mehr...

30. Juli 2018

Kulturspiegel

„Einblicke ins Zwischenkokelgebiet“

„Es ist ein großer Schatz, den wir hier in Siebenbürgen noch haben“, begeistert sich Caroline Fernolend, Vorsitzende des Kronstädter Kreisforums (DFDKK), bei der Vorstellung des Bildbands „Einblicke ins Zwischenkokelgebiet“ von Martin Rill und Georg Gerster vor der Bogeschdorfer Gemeinschaft. Anlass der lang erwarteten Buchpräsentation war das 500. Jubiläum des spätgotischen Flügelaltars, zu dem sich die Heimatortsgemeinschaft erstmals wieder vor Ort versammelt hatte (siehe Siebenbürgische Zeitung vom 20. Juni 2018, Seite 2 und 22). Das Zwischenkokelgebiet sei reich an spätgotischen Altären, von deren Existenz jedoch nur wenige wüssten, klärt Festredner und Pfarrer Dr. Rolf Binder auf. mehr...

11. Juni 2018

Rumänien und Siebenbürgen

Aufruf der Heimatkirche und des Forums: "Siebenbürgen und die Siebenbürger Sachsen gehören zusammen!"

Die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien (EKR) und das Demokratische Forum der Deutschen in Siebenbürgen (DFDS) rufen die ausgesiedelten Landsleute auf, sich verstärkt in Siebenbürgen zu engagieren. Die Gemeinsame Erklärung „Siebenbürgen und die Siebenbürger Sachsen gehören zusammen!“ trägt die Unterschrift des Bischofs der EKR, Reinhart Guib, und des Vorsitzenden des DFDS, Martin Bottesch. Das Dokument wurde erstmals in der Bundesvorstandssitzung des Verbandes am 3. März in München vorgestellt (SbZ Online vom 8. März 2018) und in der Konsultation der Heimatkirche mit den siebenbürgischen Organisationen zu Christi Himmelfahrt, am 10. Mai, ebenfalls in München erörtert (diese Zeitung berichtete). mehr...

11. Oktober 2017

Rumänien und Siebenbürgen

Ein Fest des Glaubens: Eindrücke vom Kronstädter Kirchentag „Aus gutem Grund: Evangelisch in Rumänien“

Was macht die evangelische Identität in Rumänien aus? Was ist mir heute an meinem evangelischen Glauben wichtig? Wie lebe ich evangelisch, wie gebe ich den Glauben an die nächste Generation weiter? Diese und ähnliche, sehr persönliche Fragen standen im Mittelpunkt des Kirchentags, der aus Anlass des Reformationsjubiläums vom 29. September bis 1. Oktober in Kronstadt mit rund eintausend angemeldeten Teilnehmern über die Bühne ging. Das Großereignis trug den Titel „Aus gutem Grund: Evangelisch in Rumänien“ und wurde von der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien (EKR) und der Evangelisch-Lutherischen Kirche veranstaltet. „Gastgeberinnen“ waren die Evangelische Kirche A.B. Kronstadt (Honterusgemeinde) und die Kronstädter (ungarische) Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde, die zum ersten Mal gemeinsam ein „Fest des Glaubens“ feierten. Auch war dies der erste Kirchentag der EKR seit 1999. Im Fokus des Geschehens stand die Schwarze Kirche, der zentrale Ort der siebenbürgischen Reformation – denn vor 475 Jahren war hier die erste evangelische Messe gehalten worden. mehr...

10. August 2017

Rumänien und Siebenbürgen

Unsere Heimat lebt! Starke Signale aus der siebenbürgischen "Haupt- und Hermannstadt"

In Hermannstadt fand vom 4.-6. August das 27. Sachsentreffen statt. Es stand unter dem Motto „In der Welt zu Hause – in Siebenbürgen daheim“. Schätzungen der Organisatoren zufolge reisten 12.000 Siebenbürger Sachsen allein aus Deutschland an, über zweihundert aus Österreich und mehrere Hundert aus den USA und Kanada, um sich in der „historischen Haupt- und Hermannstadt“ Siebenbürgens mit ihren Landsleuten zu vereinen. Es war das größte Sachsentreffen aller Zeiten in Rumänien. Viele Ausgewanderte nutzten die Gelegenheit, um ihren Kindern die Heimatorte ihrer Vorfahren zu zeigen. Die Begegnungen mit ihren noch etwa 12.000 in Siebenbürgen lebenden Landsleuten werden in den folgenden Tagen und Wochen in 66 Gemeinden weitergeführt. mehr...

13. November 2014

HOG-Nachrichten

HOG-Verband neu strukturiert

Der Verband der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften hat sich in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 1. November 2014 in Bad Kissingen neu strukturiert. Die 72 anwesenden HOG-Vertreter stimmten einstimmig dafür, die Regionalgruppen nach dem Prinzip der Kirchenbezirke zu gliedern. mehr...