Ergebnisse zum Suchbegriff „Mode Hermannstadt“
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Wochenseminar über Mundart, Hochsprache und Literatursprache im Heiligenhof in Bad Kissingen
Vom 30. November bis 5. Dezember lädt die Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen Studierende der Germanistik und interessierte Laien zum Wochenseminar „Deutsches Kulturerbe im östlichen Europa: Mundart, Hochsprache, Nachbarsprachen, literarischer Text, soziales und kulturelles Umfeld“ ein. mehr...
Von Landlerbibeln, Lica-Schnitten und kommunizierenden Trinkgefäßen: Der Hermannstädter Kunsthandwerkerin Renate Fleischer ein Lebensbild zum Neunzigsten
Es hat mich einige Überzeugungsarbeit gekostet, Renate zu einem Artikel anlässlich ihres Neunzigsten zu überreden. Dabei hat sie sich in vielfältiger Weise um die sächsische Kultur und Brauchtumspflege verdient gemacht. Als Hermannstädter Urgestein hatte sie noch viele der Originale des alten Hermannstadt selbst gekannt. Für mich auch deshalb spannend, weil wir in der gleichen Straße wohnten, ich noch ein kleiner Junge und sie eine junge Frau, die schon „große Zeiten“ erlebt hatte. mehr...
„sei freundlich“ – Literatur und nichts weiter: Rumäniendeutsche Autorinnen und Autoren lesen in Bad Kissingen
Freundlich wird man als Gast am Bahnhof abgeholt von Gustav Binder, Fahrer, Moderator und Studienleiter in Personalunion, der die Tagung „Das Banat als Herkunftsbezug und Thema. Zeitgenössische Literatur bekannter rumäniendeutscher Autoren“ nach Heiligenhof in Bad Kissingen geholt hat, wo sie vom 5. bis 7. April stattfand. Das Programm dieses vom Kulturwerk der Banater Schwaben geförderten Literaturseminars hatte Anton Sterbling zusammengestellt und war der rumäniendeutschen Literatur gewidmet. mehr...
Früheste Kindheit literarisch verarbeitet: Eginald Schlattners neuer Roman „Brunnentore“
„Im äußersten Winkel des Obstgartens lag ein Wasserloch, das nie austrocknete, dessen Gewässer nie überflossen. Der Großvater nannte es ,blinden Brunnen‘, der Vater ,Tümpel‘, die Mutter mit leisem Zungenschlag ,Weiher‘. Für uns Buben war es das Brunnentor in rätselhafte Gründe. Mein kleiner Bruder hatte den Namen ausgebrütet.“ In seinem neuen Roman „Brunnentore“ (2023) greift Eginald Schlattner die Zeit seiner frühesten Kindheit auf, als die Familie von Mitte der 1930er Jahre bis zum Wiener Schiedsspruch 1940 in Szentkeresztbánya (Karlshütte) im Szeklerland lebte. Damit schließt der Autor die Reihe seiner autofiktionalen Romane, die sein gesamtes Leben umfassen und darüber hinaus ein Panorama des Lebens der deutschen Bevölkerung im Rumänien des 20. Jahrhunderts bieten. mehr...
Andachten einer frommen Königin: 21 "Seelengespräche" der Königin Elisabeth von Rumänien neu herausgegeben
Bis auf den heutigen Tag ist es bei Herrschern und Politikern Mode, Bücher zu schreiben, weil sie der Meinung sind, ihren Zeitgenossen oder der Nachwelt einen Einblick in ihre Gedanken schuldig zu sein. Selten freilich sind darunter geistliche Werke. Bei der früheren Königin Elisabeth von Rumänien (1843-1916) ist das ganz anders. Sie ging nicht nur unter dem Künstlernamen „Carmen Sylva“ als Dichterin und Schriftstellerin in die Literaturgeschichte ein, sondern verfasste auch von tiefer Frömmigkeit geprägte Andachten, 21 an der Zahl. Diese zeugen vom lebendigen, starken und frommen Glauben der rumänischen Königin aus deutschem Adelshaus und erschienen unter dem hintergründigen Titel „Seelengespräche“ erstmals 1888. mehr...
Werkstattgespräche mit Heinke Fabritius, Folge 6: Noémi Kiss, Autorin und Essayistin aus Budapest
Längst ist sie keine Unbekannte mehr, denn seit über zehn Jahren ist die Autorin Noémi Kiss mitprägend für das Gesicht der modernen ungarischen Literatur. Mit genau bemessenen Sätzen und Szenen lenkt sie den Blick auf die fragilen Stellen der Lebensentwürfe ihrer Protagonisten, zumeist Frauen, die in den befreienden wie herausfordernden Zeiten der Vor- und Nachwendejahre ihr Glück und eine neue Identität suchen. Gerade ist ihre jüngste Novellensammlung „Balaton“ im Europa Verlag auf Deutsch erschienen. mehr...
Erfassen, erforschen, präsentieren: Der Kulturwissenschaftlerin Dr. Irmgard Sedler zum 70. Geburtstag
Wenn ein Mensch seine Talente, seine schöpferischen Kräfte, gepaart mit Wissensdrang, Klugheit und brennendem Einsatz, für Wissenschaft und die Gemeinschaft einbringt, dann lebt er seine Berufung, erlebt den Erfolg – ihm gebühren Anerkennung und Dank. Es ist sicherlich ein Glücksfall, wenn man im Leben schon früh auf diesen Weg findet. mehr...
Kostüm ist nicht immer Kostüm: Fasching und Vortrag in Geretsried
So konnte man viele Kostüme am 8. Februar beim Faschingsball der Kreisgruppe Bad Tölz – Wolfratshausen in den Ratsstuben Geretsried bewundern. Zur Eröffnung sprach unsere Vorsitzende Ursula Meyndt ein paar Worte und meinte: „Schon oft waren es die Narren, die sogar in der ganzen Welt das Sagen hatten, aber heute Abend habt ihr es hier bei uns“. mehr...
Neue Bundeskulturreferentin Dagmar Seck stellt sich im Gespräch vor
Eine Ära endet im Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland mit dem Renteneintritt von Hans-Werner Schuster. Ein Vierteljahrhundert lang, seit Oktober 1994, leitete der aus Hermannstadt stammende Historiker und Kunsthistoriker das Bundeskulturreferat des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland (ein persönlicher Rückblick folgt zum Jahreswechsel in dieser Zeitung). Die Stafette übernommen hat am 1. Oktober 2019 die 34-jährige Historikerin und Linguistin Dagmar Seck. Die gebürtige Agnethlerin (verheiratet, evangelisch, Tochter der Stellvertretenden Bundesvorsitzenden Doris Hutter) lebte nach ihrer Aussiedlung im Juni 1989, im Alter von vier Jahren, in Franken, erst 24 Jahre in Herzogenaurach, zuletzt sechs Jahre in Nürnberg, und jetzt in München. Welches Rüstzeug bringt sie mit? Im Gespräch mit Christian Schoger äußert sich Seck auch zu ihren aktuellen Herausforderungen und erhofften Akzentsetzungen. mehr...
Leserecho: Muss das sein?
Geharnischte Kritik am äußeren Erscheinungsbild mancher Jugendlicher betreffend Kleidung und Körperschmuck mehr...







