Ergebnisse zum Suchbegriff „Saechsische Volk“
Artikel
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Leserecho: Mehr für die Jugend tun
Vor einiger Zeit wurde Christian Gräf mit einer Diskussion über eine siebenbürgisch-sächsische Heimatortsgemeinschaft konfrontiert. Das hat den 17-Jährigen veranlasst, sich im folgenden Leserbrief grundsätzliche Gedanken über die Zukunft unserer Gemeinschaft zu machen. mehr...
Warum Habsburger und nicht Hohenzollern?
Die Presse Rumäniens sowie ausländische Blätter meldeten in den ersten Monaten des Jahres 2006, dass die Törzburg (rumänisch Burg „Bran“ nach dem gleichnamigen Dorf, in dem sie sich befindet) vom rumänischen Staat den Erben der Prinzessin Ileana, und zwar den Habsburgern, zurückerstattet wurde. Weshalb wurde die renommierte Burg an die Habsburger und nicht an die Hohenzollern zurückgegeben? Weshalb hat die Törzburg nichts mit Dracula und Vlad-Țepes zu tun? Der Historiker Michael Kroner, Autor eines Buches über die „Hohenzollern als Könige von Rumänien“, beleuchtet im Folgenden die Geschichte der Törzburg. mehr...
"Klausenburg im Schnittpunkt von Geschichte und Kultur"
Das unter dem anspruchsvollen Titel "Klausenburg im Schnittpunkt von Geschichte und Kultur" von Dr. Ulrich Burger verfasste und 2005 im perspektivenverlag erschienene Buch enthält nicht nur durch die Befassung auch mit der Stadt Bistritz viel mehr als man von einer Stadtbeschreibung oder von einem Reiseführer üblicherweise erwartet. Das Außergewöhnliche ergibt sich in erster Linie aus der akademischen Qualifikation des jungen Autors (Jahrgang 1966, Historiker und Politikwissenschaftler, Dissertation über rumänische Parteiengeschichte) und aus seinem beruflichen Werdegang, der ihn im Auftrag des Institutes für Auslandsbeziehungen in Stuttgart von 2001/2002 zu Kulturaufgaben nach Bistritz, dann bis 2005 nach Klausenburg führte. mehr...
Wissenschaft im Geist der Völkerverständigung
Seit 165 Jahren forschen Interessierte zur siebenbürgischen Landeskunde in einem Verein. In der Bundesrepublik wurde diese Tradition nach dem Zweiten Weltkrieg aufgegriffen; 1962 wurde der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) begründet. Er ist ein lebendiger, vielseitiger Verein, der in seinem über 40-jährigen Bestehen bewiesen hat, dass die Beschäftigung mit Landeskunde nicht Provinzialität fördert, sondern gesellschaftsrelevante Bedeutung besitzt. mehr...
Leserecho: "Wo bleibt unsere Muttersprache?"
Bezug nehmend auf in dieser Zeitung erschienene Beiträge von Hanni Markel und Doris Hutter, SbZ Online vom 3. Juni 2005, sowie von Wilgerd Nagy SbZ Online vom 29. August 2005, plädiert Manfred Kravatzky im folgenden Leserbrief für einen höheren Stellenwert des Siebenbürgisch-Sächsischen in der Öffentlichkeit. mehr...
Michael Königes: "Ich habe nie Erfolg gehabt"
Darauf hatte er sein Werk und Wirken allerdings auch nicht angelegt. Niemand braucht einen Dichter, und sobald er als „Volksdichter“ oder „Bauerndichter“ apostrophiert wird, schon gar nicht. Solch schwammige Bezeichnungen erregen heutzutage eigentlich nur den Verdacht, da wolle sich jemand anbiedern, da solle einem etwas angedient werden, indem eine fadenscheiniger Solidarisierungseffekt beschworen wird – gewissermaßen Literatur von unten. Und doch, die Werbevokabel wird immer noch eingesetzt, weil sie ihre Wirkung offenbar nicht verfehlt. Denn er war unser … mehr...
Mundartautorentreffen im Haus der Heimat Nürnberg
Neun Mundartautoren trafen sich auf Einladung von Doris Hutter am Vormittag des 10. April im Haus der Heimat Nürnberg zu einem mit Spannung erwarteten Seminar unter der Leitung von Hanni und Michael Markel zum Thema „Praktische Rechtschreibung des Dialekts“. Die Rechtschreibung unserer Mundart liegt diesen Autoren aus zwei Gründen ganz besonders am Herzen: einerseits streben sie das möglichst richtige Schreiben und andererseits die möglichst einfache Lesbarkeit der Texte an – zwei Anliegen, die manchmal unvereinbar sind. mehr...
Durch die Bodenreform vor 60 Jahren wurden die Deutschen in Rumänien enteignet und wirtschaftlich entmachtet
Nach dem 23. August 1944 wurden die Deutschen Rumäniens als angebliche Kollaborateure Deutschlands für das Desaster verantwortlich gemacht, in welches das Land als Folge seines Bündnisses mit Hitler-Deutschland und der Teilnahme am antisowjetischen Krieg geraten war. Es stimmt zwar, dass die "Deutsche Volksgruppe" mit der Politik des Dritten Reiches gleichgeschaltet wurde und die waffenfähigen Deutschen mit Zustimmung der rumänischen Regierung in die Wehrmacht rekrutiert wurden, aber die Volksgruppenführung hat trotz mancher bedenklichen Handlungen auf die rumänische Politik keinen Einfluss ausgeübt. Die Teilnahme Rumäniens am Krieg gegen die UdSSR geschah aus eigenem Interesse und auf eigenen Antrag des Staatsführers Antonescu, um in einem so genannten "heiligen Krieg" Bessarabien und die Nordbukowina zu befreien. mehr...
...und brachte hundertfältige Frucht
Das Erinnerungsbuch "Unser Werden und Wirken" / Ehemalige Schäßburger Seminaristen erzählen aus ihrem Leben mehr...
Die Euphorie des Neubeginns
Helmut Kramer war im Dezember 1989 Pfarrer in Brenndorf und betreute zudem Marienburg bei Kronstadt. Er erinnert an den Sturz des Diktators Ceausescu und geht der Frage nach, was aus der Euphorie jener Tage geworden ist. mehr...