Ergebnisse zum Suchbegriff „Schoger Arthur“

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21. Oktober 2024

HOG-Nachrichten

Frauendorfer Heimattreffen

Es begann idyllisch und endete mit einem lauten Knall auf dem „alten“ Schulhof. Als der Vorstand der Heimatortsgemeinschaft Frauendorf unter dem Vorsitzenden Artur Stamp die Planung für das Treffen in der alten Heimat aufnahm, sah es gar nicht so gut aus. Die Anmeldungen zum Treffen trafen nur zögerlich ein. Der Vorstand entschied sich schon im Vorfeld, das Treffen auch mit einer kleineren Personenanzahl stattfinden zu lassen. Schließlich waren dann knapp 100 Personen am Montag, dem 29. Juli, beim Heimattreffen in Frauendorf dabei.
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28. Oktober 2021

Österreich

Denkwürdiger Festakt in der Wiener Hofburg zu 150-jährigem Vereinsjubiläum

Wien – „Wenn man unter Ewigkeit nicht unendliche Zeitdauer, sondern Unzeitlichkeit versteht, dann lebt der ewig, der in der Gegenwart lebt.“ Das behauptet Ludwig Wittgenstein in seinem „Tractatus Logico-Philosophicus“. Als der Philosoph 1889 in Wien geboren wurde, existierte der ortsansässige Verein der Siebenbürger Sachsen bereits seit 18 Jahren; und er tut es heute noch, seit nunmehr 150 Jahren. Eineinhalb Jahrhunderte sind fürwahr keine Ewigkeit. Doch nehmen wir Wittgenstein beim Wort, so konnte sich die Feiergemeinschaft am 9. Oktober im Österreichischen Parlament in der Wiener Hofburg beim Begehen dieses ehrwürdigen Jubiläums wenigstens momentan einem nicht messbaren Kontinuum zugehörig fühlen, einer auf unbestimmte Zeit anhaltenden Tradition und Beständigkeit. mehr...

20. September 2020

Kulturspiegel

Denkmalsturz und Erinnerungskultur: Historiker Konrad Gündisch im Gespräch

Seit Wochen berichten Medien über Denkmalstürze durch empörte antirassistische und antikolonialistische Aktivisten, ob in den USA oder Europa. Auslöser der weltweiten Proteste war der Tod des Afroamerikaners George Floyd, der am 25. Mai bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis gestorben ist. Seine Worte „I can’t breathe („Ich kann nicht atmen“) wurden zur Parole der „Black Lives Matter“-Bewegung gegen rassistisch motivierte Polizeigewalt. Auch in Deutschland wird aktuell lebhaft debattiert über Rassismus und Postkolonialismus. Das Phänomen des Bildersturms ist freilich keineswegs neu und durchaus komplex, weiß Dr. Konrad Gündisch. Der 72-jährige Historiker und Vorsitzende des Vereins Siebenbürgisches Kulturzentrum „Schloss Horneck“ e.V., als Mediävist auf die Mittelalterliche Geschichte spezialisiert, hat lange Jahre als stellvertretender Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg gewirkt. Denkmäler sind zeithistorische Dokumente, die der Kontextualisierung bedürfen, betont Gündisch in dem nachfolgenden Gespräch mit Christian Schoger. Erinnerungskultur brauche ein Publikum, „das weltoffen ist und seine Ansichten neuen Erkenntnissen anzupassen vermag“. Das gelte gleichermaßen für Siebenbürgen, wo es insbesondere zwischen Rumänen und Ungarn einen „Wettbewerb der Denkmäler“ gebe. Keinen Zweifel lässt Gündisch daran, welche siebenbürgisch-sächsischen Persönlichkeiten er als zuvorderst denkmalwürdig erachtet. Noch vor der ersten Interviewfrage ergreift er allerdings das Wort zu einer Vorbemerkung. mehr...

27. März 2020

Interviews und Porträts

Ex-Bundesgeschäftsführer Erhard Graeff blickt auf seine 30-jährige Verbandskarriere zurück

Gehört „zum Inventar“, ist „Urgestein“, „Gesicht“ von … – die deutsche Sprache ist ergiebig, wenn es darum geht, langgediente verdienstvolle Mitarbeiter in Leitungsfunktion metaphorisch zu bezeichnen. Alle vorgenannten Begriffe sind im Falle von Erhard Graeff zutreffend. Sein Rentenbeginn zum 1. Dezember 2019 markierte eine Zäsur, für ihn wie auch für unseren Verband. Ein Vierteljahrhundert in Schlüsselfunktion: Seit Oktober 1994 war Graeff Bundesgeschäftsführer, davor knapp vier Jahre Bundeskulturreferent. Sein Wirken als Verbindungsstelle zum Bundesvorstand, zu den Untergliederungen des Verbandes bis hin zum einzelnen Mitglied bescherte dem rund um die Uhr erreichbaren Familienvater (verheiratet, zwei erwachsene Kinder) nicht selten 50-Stunden-Wochen – Leitung der Münchner Geschäftsstelle, Heimattag und Bundeshaushalt all inclusive. Am 12. April begeht der aus Hermannstadt stammende, bei Dachau lebende „Berufslandsmann“ seinen 65. Geburtstag. Im Gespräch mit Christian Schoger rekapituliert Erhard Graeff seine Verbandstätigkeit (seinem Naturell entsprechend mitunter launig). mehr...

10. August 2017

HOG-Nachrichten

Frauendorfer Treffen und Teilnahme am Heimattag

465 Erwachsene, Jugendliche und Kinder nahmen am Frauendorfer Treffen Ende April in Wiehl teil. Adelheid Hann und Arthur Stamp hatten das Treffen rechtzeitig vorbereitet. mehr...

29. Dezember 2010

Aus den Kreisgruppen

Kreisgruppe Drabenderhöhe: Theater mit Honterus-Chor

Wieder ist es dem Honterus-Chor gelungen, einen Katharinenball zu organisieren, der alle Beteiligten zufriedenstellte. mehr...

4. Mai 2010

Aus den Kreisgruppen

Kreisgruppe Drabenderhöhe: Neuer Vorstand im Honterus-Chor

„Das Mahl ist gesund für den Körper, aber die Gemeinschaft ist gesund für die Seele.“ Mit diesem Ausspruch begrüßte Günther Schuller – letztmalig als 1. Vorsitzender des Honterus-Chores – die Chormitglieder zur Mitgliederversammlung am 19. März 2010. Ein anderer Ausspruch sagt: „Gib das Ruder erst aus der Hand, wenn du das Boot an Land gebracht hast.“ Das „Ruder“ konnte der ehemalige Vorstand – Günther Schuller (seit 1982) und Enni Janesch (seit 1979) sowie Reinhard Wehmann (seit 1979) – mit ruhigem Gewissen aus der Hand geben, um einen Generationswechsel anzustoßen. mehr...

7. Oktober 2009

Verbandspolitik

Bundestag ohne Spätaussiedlervertreter

Bei der Wahl zum 17. Deutschen Bundestag am 27. September hat kein einziger Vertreter aus dem Personenkreis der deutschen Aussiedler und Spätaussiedler ein Mandat erreicht. Mithin sind die rund 2,8 Millionen Deutschen aus Russland und die über 600 000 Deutschen aus Rumänien als die beiden größten Gruppen der deutschen Bürgerinnen und Bürger, die in den letzten Jahrzehnten in Deutschland Aufnahme gefunden haben, in den nächsten vier Jahren im Deutschen Bundestag nicht repräsentiert. mehr...

26. Juli 2005

Interviews und Porträts

Erste umfassende Retrospektive Otto Flechtenmacher

Das Museum Stift Stams in Tirol zeigt noch bis zum 9. Oktober neben Aquarellen, Skizzen und Zeichnungen einhundert Ölbilder aus dem umfangreichen Nachlass des Landschaftsmalers Otto Wolfgang Flechtenmacher. Der gebürtige Kronstädter - man nannte ihn den "Maler des Morgenlichts" - ist vor 23 Jahren in Mösern/Tirol verstorben. Zu dieser Werkschau hat die Witwe Elisabeth Flechtenmacher dem Museum den gesamten Nachlass zur Verfügung gestellt. Zeitweilig hatte der Künstler im Stift Stams gelebt. Die Ausstellungsmacher unternehmen den Versuch, "den Maler Otto Flechtenmacher, dem Ausstellungen u.a. in Hamburg, Aachen, Wien und Venedig die Anerkennung als eigenwillige Persönlichkeit eingebracht hatten, neu zu entdecken." mehr...

12. Juni 2004

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Preisverleihungen in Dinkelsbühl

In festlichem Rahmen fanden am Pfingstsonntag die diesjährigen Preisverleihungen in der St. Paulskirche zu Dinkelsbühl statt. Geehrt wurden die Siebenbürgisch-Sächsische Bruder- und Schwesternschaft Setterich mit dem Siebenbürgisch-Sächsischen Jugendpreis, alsdann Christine-Franziska Lapping, Helga Fabritius und Wolfram-Wilhelm Ortius mit dem Ernst-Habermann-Preis, und Dr. Ernst Weisenfeld mit der höchsten Auszeichnung, dem Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreis. Die musikalische Umrahmung des Festaktes gestalteten Hans-Paul Fuss (Trompete) und Christian Orben (Orgel). mehr...