Ergebnisse zum Suchbegriff „Securitate Mueller“

Artikel

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25. Februar 2011

Kulturspiegel

Literatur- und Zeitgeschichtliches

„Die Peripherie wird attraktiver, bereichert das Zentrum“, schlussfolgert Walter Engel in einem Beitrag für Heft 4/2010 der Zeitschrift Spiegelungen, in dem er sich mit den literaturwissenschaftlichen Studien auseinandersetzt, die in einem neueren Tagungsband des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS) unter dem Titel „Wahrnehmung der deutsch(sprachig)en Literatur aus Ostmittel- und Südosteuropa – ein Paradigmenwechsel?“ erschienen sind. mehr...

23. Februar 2011

Verschiedenes

Leserecho: Schluss mit dem posthumen Kreuzzug

Zur Berichterstattung über die Securitate-Mitarbeit des verstorbenen Dichters Oskar Pastior meldet sich dessen Schwester Sabine Pastior in einem Leserbrief zu Wort. mehr...

2. Februar 2011

Kulturspiegel

Über den Sinn von Aufklärung und die Schädlichkeit des Verdrängens

Sollen wir uns ab sofort aus der Medienberichterstattung über die Securitate-Verstrickungen von (prominenten) Landsleuten heraushalten, sollen wir das Thema in der Siebenbürgischen Zeitung tabuisieren? Dafür haben sich Hans-Joachim Acker und Michael Miess in ihren Leserbriefen ausgesprochen. Durch diese Berichterstattung, so das Hauptargument, erleide das Bild der Siebenbürger Sachsen in der bundesdeutschen Öffentlichkeit beträchtlichen Schaden. Dass Aufklärung bitter notwendig ist – für die Opfer, die Täter, letztlich für unsere gesamte siebenbürgisch-sächsische Gemeinschaft – und dass in dieser Frage unser Wertebewusstsein auf dem Prüfstand steht, sei im Folgenden dargelegt. mehr...

26. Januar 2011

Kulturspiegel

Die deutsche Kultur im kommunistischen Rumänien gepflegt: Interview mit Hedi Hauser

Hedi Hauser, geboren am 26. Januar 1931 in Temeswar, wurde durch Kinderbücher wie „Waldgemeinschaft Froher Mut“, „Der große Kamillenstreit“, und „Eine Tanne ist kein Hornissennest“ bekannt. Sie war viele Jahre als Cheflektorin des Kriterion Verlags Bukarest sowie als Vertreterin der deutschen Minderheit Rumäniens in politischen Funktionen tätig. Für Erhalt und Förderung der deutschen Kultur in Rumänien erhielt sie 1971 vom damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann das Verdienstkreuz am Bande. 1977 wurde sie mit dem Preis des rumänischen Schriftstellerverbands ausgezeichnet. Mit der 80-jährigen Kinderbuchautorin und Verlegerin, die seit 1991 in Hamburg lebt, führte Siegbert Bruss folgendes Interview. mehr...

21. Januar 2011

Kulturspiegel

Oskar Pastior förderte in seinem Literaturkreis den Lyriker Georg Hoprich

Das tragische Schicksal des rumäniendeutschen Dichters Georg Hoprich hat im Totalitarismusdiskurs um Oskar Pastior, Herta Müller, Dieter Schlesak, Stefan Sienerth und Ernest Wichner Aktualität erlangt. Pastiors Securitate-Verstrickung schlug im Inland, aber auch im deutschsprachigen Ausland hohe Wellen. Kaum bekannt ist, dass Georg Hoprich in Oskar Pastiors Alternativliteraturkreis zum damaligen Sozialistischen Realismus Ende der 50er Jahre zum Lyriker herangereift ist. mehr...

7. Dezember 2010

Kulturspiegel

Literaturhaus Stuttgart: Ausstellung über Herta Müller und Oskar Pastior

Das Literaturhaus Stuttgart zeigt vom 10. Dezember 2010 bis 31. März 2011 eine Ausstellung, die der Zusammenarbeit von Herta Müller und Oskar Pastior gewidmet ist. Zur Eröffnung der Ausstellung „Minze Minze flaumiran Schpektrum. Herta Müller und Oskar Pastior“ lädt das Literaturhaus am Donnerstag, den 9. Dezember 2010, um 19 Uhr in die Liederhalle (Hegelsaal) in Stuttgart (Berliner Platz 1-3) ein. Die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller präsentiert gemeinsam mit Sanda Weigl und ihrer New Yorker Musikgruppe Lieder der rumänischen Sängerin Maria Tanase. mehr...

22. November 2010

Kulturspiegel

Schlesaks Enthüllungen über Oskar Pastior lösen Kontroverse aus

Hat der 2006 verstorbene Dichter und Büchner-Preisträger Oskar Pastior durch seine Securitate-Mitarbeit „historische Schuld“ auf sich geladen? Das behauptet der siebenbürgische Schriftsteller Dieter Schlesak, nachdem er Einsicht genommen hat in seine Securitate-Akte und darin Spitzelberichte von IM „Stein Otto“ fand. Mit den neuen Vorwürfen gegen ihren langjährigen Freund konfrontiert, äußerte sich die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller „entsetzt“. Zur aktuellen Medienberichterstattung über Pastiors Geheimdienst-Tätigkeit liefern rumäniendeutsche Literaten kontroverse Beiträge. mehr...

18. November 2010

Kulturspiegel

„Zusammen allein“: Neues Jugendbuch von Karin Bruder

Karin Bruders neuestes Buch „Zusammen allein“ kommt zu einem Zeitpunkt, der nicht passender sein könnte. Die Banater Schwäbin Herta Müller, Literaturnobelpreisträgerin 2009, beherrscht die Feuilletons mit ihren Berichten aus der Zeit in Rumänien unter Ceaușescu, der siebenbürgische Dichter Oskar Pastior wird als „IM Otto Stein“ enttarnt, die Aktivitäten der rumänischen Securitate werden bei Tagungen heftig diskutiert, Akten werden eingesehen, die Öffentlichkeit steht da und staunt und fragt sich: Wer noch? Auch die in Kronstadt geborene Autorin Karin Bruder schreibt über dieses Thema, aber in ihrem Buch ist es eine Jugendliche, die die Ereignisse im Rumänien der 80er Jahre schildert. Zu Unterdrückung, Beklemmung und Enge, ausgelöst durch das sozialistische Regime, kommen die widersprüchlichen Gefühle einer Pubertierenden, die sich verliebt, entliebt, mit sich hadert, sich selbst und alles andere in Frage stellt und auf der Suche nach der eigenen Identität, nach Zugehörigkeit und einer Heimat ist. mehr...

27. September 2010

Kulturspiegel

Filmpremiere und Podiumsgespräch in Berlin

Am 5. Oktober 2010 um 20.30 Uhr wird der Film „An den Rand geschrieben. Rumäniendeutsche Schriftsteller im Fadenkreuz der Securitate“ von Helmuth Frauendorfer erstmalig gezeigt. mehr...

18. September 2010

Kulturspiegel

Oskar Pastior war Informant der Securitate

Der siebenbürgische Dichter und Büchnerpreisträger Oskar Pastior (1927-2006) war von 1961 bis 1968 Informant der Securitate. Presseberichten zufolge führte der rumänische Geheimdienst den gebürtigen Hermannstädter unter dem Decknamen „Otto Stein“. Pastiors Akte wurde vom Direktor des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Stefan Sienerth, in den Securitate-Archiven in Bukarest entdeckt. mehr...