Ergebnisse zum Suchbegriff „Sein“
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Die Freude des Wiederentdeckens: Einladung zum digitalen Gottesdienst am 29. August in Mühlbach
Manchmal wünscht man sich in der Haut des Restaurators Lorand Kiss zu stecken. Zwar ist sein Job eine pingelige und staubige Angelegenheit, aber das Gefühl, mit jedem Hammerschlag oder Spachtelstrich ein unbekanntes Bild freizulegen, muss großartig sein. Wie eine Schatzsuche eben. Im grenzüberschreitenden digitalen Gottesdienst vom 29. August 2021 um 9.00 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit steht diese Freude des Wiederentdeckens im Mittelpunkt. Lorand Kiss und Pfarrer Alfred Dahinten werden sich in der Kirche von Taterloch über die dort wiederentdecken Fresken unterhalten. mehr...
Veranstaltungsreihe „welser.kultur.vielfalt.burggarten“
„Was 2020 als Reaktion auf die Pandemie begonnen hat, soll ab 2021 ein fester Bestandteil des Welser Kultursommers werden. Welser Künstler treten im Juli und August an sieben Abenden im Burggarten auf, präsentieren ihr Schaffen und stellen einmal mehr unter Beweis, dass ‚WelsKultur‘ in puncto Qualität und Originalität keine Vergleiche zu scheuen braucht.“ Unter diesem Motto lud die Stadt Wels im zweiten Pandemie-Sommer zusätzlich zu den wöchentlich an Donnerstagen stattfindenden Blasmusikkonzerten auch zu sieben sehr unterschiedlichen Kulturveranstaltungen bei freiem Eintritt in den Welser Burggarten ein. Das Spektrum reichte von Orchestermusik der Landesmusikschule über Improvisationstheater, Kabarett, Operettenmusik, Chorgesang und internationalem Volkstanz bis hin zu Figurentheater. mehr...
Ioana Pârvulescus Roman „Wo die Hunde in drei Sprachen bellen“
„Unser Haus war in derselben Stadt geboren wie ich. Zusammen wohnten wir auf der Strada Vladimir Maiakowski (…). Nur für die ganz Alten war der Name Maiakowski ganz einfach Sfântu Ioan, sodass unser Haus (…) zweimal im Leben die Adresse änderte: Einmal um 1950 war es von der Sfântu Ioan auf die Maiakowski umgezogen, dann zog es 1990 von der Maiakowski zurück auf die Sfântu Ioan.“ So schreibt es die Ich-Erzählerin Ana, und die Stadt, in der beide geboren wurden, ist Kronstadt. Hier wächst sie mit ihrem Bruder Matei, Cousin Doru und Cousine Dina in den 1960er Jahren auf, durchstreift Straßen und Gassen, besucht die Bewohner anderer Häuser, um deren Geschichten zu lauschen, besteigt die Zinne, wo sich herrliche Abenteuer erleben lassen, und badet auf dem Dach des alten Hotel Aro. Die Stadt und das Haus sind zentrale Darsteller in „Wo die Hunde in drei Sprachen bellen“, Ioana Pârvulescus erstem auf Deutsch veröffentlichten Roman, der soeben in der Übersetzung von Georg Aescht im Wiener Paul Zsolnay Verlag erschienen ist. mehr...
Themenheft „Flucht und Vertreibung“
Ende 2020 waren weltweit 82,4 Millionen Menschen auf der Flucht. Flucht und Vertreibung prägten und prägen auch die deutsche Geschichte. Angesichts der Tatsache, dass jede/r Vierte in Deutschland aus einer Familie von Heimatvertriebenen stammt, ist es erstaunlich, dass dieses Thema in den letzten Jahrzehnten und auch bei der Erinnerung an 75 Jahre Kriegsende stark in den Hintergrund gerückt ist. Diese Lücke füllt das neue Themenheft „Flucht und Vertreibung“ der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und der Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene. Es bringt dieses schwierige Kapitel der deutschen Geschichte wieder ins Bewusstsein. Neben einem umfassenden Überblick über die historischen Fakten durch renommierte Autoren und Autorinnen steht die Frage nach der Bedeutung für heutige Generationen in Form von generationenübergreifenden Interviews im Fokus. mehr...
Stadtmuseum Erlangen zeigt Zeichnungen von Oskar Pastior
Im Rahmen des Erlanger Poetenfestes 2021 zeigen das Kulturamt, die Stadtbibliothek und das Stadtmuseum Erlangen in Zusammenarbeit mit dem Haus für Poesie Berlin und dem Deutschen Literaturarchiv Marbach, unterstützt durch die Oskar Pastior Stiftung, vom 22. August bis 19. September im Stadtmuseum Erlangen, Martin-Luther-Platz 9, in Erlangen eine Ausstellung mit ausgewählten Zeichnungen, Plakaten, Büchern und Fotografien von Oskar Pastior, begleitet von Film- und Tonaufnahmen. Zur Einstimmung auf die Ausstellung: www.dichterlesen.net/personen/detail/oskar-pastior. mehr...
Jahresempfang 2021 auf Schloss Horneck: Gedenken an Dr. Wolfgang Bonfert
Statt zu einem Neujahrsempfang im Januar laden die Kultureinrichtungen für Samstag, den 4. September, 14.00 Uhr, ihre Freunde und Förderer zu einem Jahresempfang in den Festsaal auf Schloss Horneck ein – wie üblich sind dies der Siebenbürgisch-Sächsische Kulturrat für Institut/Bibliothek und Museum sowie der Verein Siebenbürgisches Kulturzentrum Schloss Horneck als Träger des Schlosses. mehr...
Vor 50 Jahren: Unsere Flucht aus dem Ceaușescu-Land Rumänien
„Das Göld darf man nicht so wuzeln“, sagte die Beamtin an der österreichisch-bayerischen Grenze, nachdem ich die zur Einreise nach Deutschland erforderliche Autoversicherung mit einem 100-DM-Schein aus unserer „Reisekasse“ bezahlen wollte. Der Geldschein war tatsächlich sehr dünn zusammengerollt, weil wir das deutsche Geld im Rohr der Gangschaltung unseres Käfers verstecken mussten. Wir waren ja rumänische Staatsbürger und durften als solche keine Devisen besitzen. „Manchmal muss man das Geld aber wuzeln“, meinte ich nur und beobachtete, wie die Frau mit einem Kugelschreiber versuchte, meinen Geldschein zu glätten. „Na, das Göld muss man nie so wuzeln“, sagte sie noch und übergab mir den Versicherungsschein samt 20 DM Restgeld. Jetzt waren wir ganz legal in Deutschland angekommen. An diesem Tag, es war der 18. August 1971, hatten wir, das sind meine Frau Eli, unser damals dreijähriger Sohn Robert und ich, es „geschafft“. Die zwei Wochen vorher begonnene Flucht aus Rumänien über Bulgarien, das damalige Jugoslawien und Österreich hatte ein gutes Ende gefunden. Wir waren sehr glücklich, dankbar und davon überzeugt, unserem Sohn einen besseren Start ins Leben ermöglicht zu haben. Er sollte nicht die schon im Kindergarten einsetzende „Erziehung“ mit roter „Pionierkrawatte“, Huldigungsgesängen und Tänzen zu Ehren des Staatschefs durchmachen müssen. mehr...
Ausstellung in Gundelsheim: Siebenbürgische Adelsfamilie Conrad von Heydendorff
Die Sonderausstellung „Politik und Gelehrsamkeit. Die siebenbürgische Adelsfamilie Conrad von Heydendorff“ wird am Samstag, dem 4. September, um 17.00 Uhr im Siebenbürgischen Museum Gundelsheim im Anschluss an den Jahresempfang der siebenbürgischen Kultureinrichtungen auf Schloss Horneck feierlich eröffnet. Sie wird bis zum 28. November zu sehen sein. mehr...
Ein Buch aus der DDR-Vergangenheit streift Siebenbürgen
Zwei Rucksacktouristen aus der ehemaligen DDR erkunden um 1978 die unbekannten Fogarascher Berge. Sie stoßen auf eine Gedenkstele mit deutschen Namen und wundern sich, dass hier eine Schülerklasse aus ihrer DDR von einer Lawine verschüttet wurde. Ein paar Tage später wundern sie sich in Hermannstadt noch einmal, als sie auf deutsch Auskunft erhalten, von sogenannten Siebenbürger Sachsen eingeladen werden, die aber auch gar nichts mit den Sachsen in ihrer Heimat Leipzig zu tun haben. Die zwei Wanderer aus Deutschlands Osten wollten ein archaisches Rumänien entdecken, verliefen sich aber ungewollt in einer versonnenen deutschen Welt, die sich mit neuen Bekanntschaften, Theateraufführungen und Baudenkmälern gegen das Vergessen in ihrer Abgeschiedenheit wehrte. Die vom Kommunismus festgezurrten Grenzen hielten dicht, in der DDR vernahm man wenig von Rumänien, wusste dementsprechend auch gar nichts von einer dort lebenden deutschen Volksgemeinschaft. Umgekehrt war es in Rumänien mit dem Wissen über Ostdeutschland nicht besser, kam es doch als Touristenland kaum in Frage.
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Rumänisch-Deutsches Forum tagte in Deutsch-Kreuz: "Bildung ist essenziell für den Aufbau und die Festigung einer Nation"
Im Rahmen der Kulturwoche Haferland, die unter der Schirmherrschaft des Staatspräsidenten Klaus Johannis stand (diese Zeitung berichtete), tagte das Rumänisch-Deutsche Forum für bilaterale Zusammenarbeit am 1. August in Deutsch-Kreuz. Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion „Neue Perspektiven zur Entwicklung der bilateralen rumänisch-deutschen Kooperation“ berieten, zusammen mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Rumänien und Deutschland, über die Entwicklung der Bildung im Hinblick auf die Herausforderungen der rumänischen Gesellschaft im 21. Jahrhundert. Sie gingen dabei auf die demographischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die Studien- und Berufschancen der jungen Generation in Rumänien ein. mehr...









