Ergebnisse zum Suchbegriff „Selbstverlag“

Artikel

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29. Oktober 2011

Kulturspiegel

Neuerscheinungen mit Bezug zu Siebenbürgen

Anlässlich der Frankfurter Buchmesse veröffentlicht diese Zeitung wie immer eine Auswahl von Neuerscheinungen mit Bezug zu Siebenbürgen, Rumänien und teilweise Südosteuropa. Mit mehreren Titeln vertreten sind der Verlag des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL), Böhlau Verlag, der Verlag des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS), der Aldus Verlag in Kronstadt sowie der Honterus, hora und vor allem der Schiller Verlag (alle drei in Hermannstadt). mehr...

21. Oktober 2011

Kulturspiegel

Eine bewegende Lebensgeschichte: "Unter Roten Wolken"

Kurt Binder sieht rot. Wie viele der gebürtigen Siebenbürger Sachsen erlebt er nach dem Zweiten Weltkrieg den Einzug des Sozialismus in Rumänien. Im heutigen Zeitalter erscheint dies weit entfernt, ein unterdrückendes System mit dem Ziel einer klassenlosen Gesellschaft entspricht nur in wenigen Ländern der Realität. Was es bedeutet, „Unter Roten Wolken“ zu leben, erfasst Kurt Binder in seinem autobiographischen Roman, mit dem er 29 Jahre seiner Lebensgeschichte in den gesellschaftspolitischen Zusammenhang einordnet. mehr...

10. Juli 2011

Kulturspiegel

Christ und Siebenbürger Sachse: Zum 100. Geburtstag von Hans Philippi

Am 2. Juni erinnerten die beiden Söhne von Hans Philippi, Hartmut und Reinhart, aus Anlass des 100. Geburtstags ihres Vaters in der „Fränkischen Landeszeitung“ an ihn „von 1911 bis 1997 Christ und Siebenbürger Sachse“. Diese zwei lapidaren Namen, Christ und Sachse, pointiert durch die Reihenfolge der Nennung, kennzeichnen sein spannungsreiches Lebenswerk, wie es nicht nur den Söhnen, sondern auch seinen Freunden in Erinnerung geblieben ist. mehr...

20. Mai 2011

Kulturspiegel

Siebenbürgisch-sächsische Musik mit Manfred Ungar

Ganz im Zeichen der Erinnerung an die „alte“ Heimat Siebenbürgen steht die im Dezember 2010 im Selbstverlag erschienene Musik-CD „Niëht ech Zekt“ („Nehmt euch Zeit“) von Manfred Ungar. mehr...

3. April 2011

Kulturspiegel

Siebenbürgisch-Sächsisches Verdienstabzeichen „Pro Meritis“ an Wilhelm Ernst Roth

Am 26. März wurde Wilhelm Ernst Roth in München im Rahmen der Sitzung des Gesamtvorstandes des Landesverbandes Bayern das Siebenbürgisch-Sächsische Verdienstabzeichen „Pro Meritis“ verliehen. Roth, ein verdientes Mitglied der Kreisgruppe Augsburg, deren Kulturreferent er in den Jahren 1989 bis 2010 war, ist durch seine vielfältigen Tätigkeiten im Bereich siebenbürgisch-sächsischer Kultur vielen Landsleuten weit über die Grenzen der Kreisgruppe Augsburg hinaus bekannt. In ihrer Laudatio hob die Landesvorsitzende Herta Daniel in Vertretung des Bundesvorsitzenden Dr. Bernd Fabritius die Verdienste des Geehrten hervor. mehr...

13. Februar 2011

Sachsesch Wält

Unterhaltsame Spannung bei gleitendem Lesen: Zum Dokumentationsband "Sachsesch Wält"

Das Vorwort stellt klar: Dieser vom Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland herausgebrachte (hochwertig verarbeitete und illus­trierte) Sammelband mit Mundarttexten ist kein Auswahlband. Also keine ruhig und endgültig ausgerichtete Allee reiner Prachtexemplare, kein tendenziell statisches Panorama. Es erübrigen sich demnach anthologiebezogene Fragen nach Auswahlkriterien bei Autoren und Genres, nach Schwergewichtsetzungen, nach Kanon bildender Repräsentativität, nach speziellen thematischen Angeboten. Dafür sind Fragen nach literaturpä­dagogischen Initiativen, literatursoziologische Überlegungen zu Kurz- und Langzeit-Perspektiven der Mundartdichtung bei Migranten, Proble­me der kritischen Wertung dieses literarischen Erbes wohl nicht verfehlt. mehr...

30. November 2010

Kulturspiegel

Wilhelm E. Roth sammelte Texte über eine bewegte Zeit (1943-1953)

Dem Sammelband „Zwangsarbeit in Rumänien 1950-1961“, den der aus Kronstadt stammende, in Augsburg lebende Wilhelm Ernst Roth vor einigen Jahren im Selbstverlag herausgebrachte – Mitteilungen von Siebenbürger Sachsen, die während der genannten Jahre ihren Militärdienst im kommunistischen Rumänien in so genannten „Arbeitsbrigaden“ leisten mussten – folgt mit dem Band „Die Deutschen in Rumänien 1943-1953“ desselben Herausgebers eine ebenfalls im Selbstverlag gedruckte Sammlung von Zeitzeugenberichten. Im Geleitwort stellt Roth den Leser vor die Frage: „Wie kam es dazu, dass unsere Vorfahren nach fast neunhundert Jahren ihre Heimat aufgaben und in die Urheimat zurückkehrten?“ mehr...

25. Mai 2010

HOG-Nachrichten

Neues Pretai-Buch: "Im Schatten des Stammes"

Ein neues Buch von Hans Moyrer, „Im Schatten des Stammes“, erschienen im April 2010, ist ein bemerkenswertes Zeugnis unserer Vergangenheit und Gegenwart. Es kann als sinnvolle Ergänzung zu dem schon 2005 herausgebrachten Heimatbuch verstanden werden. mehr...

29. Dezember 2009

Aus den Kreisgruppen

Wilhelm Ernst Roth: 20 Jahre Augsburger Kulturreferent

1937 in Kronstadt geboren, veranlasst Willi als 21-Jähriger im Abendgymnasium seinen Ge­schichtslehrer David Sonnabend, nach Schul­ende um 21.00 Uhr Sachsengeschichte vorzutragen, und in den 60er Jahren, als seine Frau Rei­seleite­rin für Touristen aus der DDR ist, erzählt das Ehe­paar Marianne und Wilhelm Roth bei den Wan­de­rungen mit Jugendlichen diesen aus der Sachsengeschichte. mehr...

9. Dezember 2009

Kulturspiegel

Neues Buch von Wilhelm Ernst Roth: Zwangsarbeit in Rumänien

Der um die Aufzeichnung kommunistischer Verbrechen verdiente rumänische Publizist Romu­lus Rusan zählt in seiner vorzüglichen Dokumentation „Chronologie und Geografie der kommunistischen Unterdrückung in Rumänien“ (deutsch 2008 von Hans Bergel) die „Soldaten bei der Zwangsarbeit“ zur großen „Sklavenmasse“ der mit heute kaum noch fassbarer politischer Brutalität in unterschiedlichsten Formen zum Frondienst gepressten Menschen. Diese „Arbeits­sol­daten“, schreibt er, gingen „durch die Hölle ahumaner Arbeits-, Unterbringungs- und Ver­pflegungsbedingungen hindurch“; er schätzt ihre Zahl auf „über 520 000“. mehr...