Ergebnisse zum Suchbegriff „Siebenbuerger Orte“
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Joachim Herrmann: „Herkunft ist wichtig, um eine starke Zukunft gestalten zu können“
Der Bayerische Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, Joachim Herrmann, hat den Siebenbürger Sachsen für ihren außerordentlichen Beitrag zum Aufbau und zur Fortentwicklung Bayerns gedankt. „Der Wille mitzugestalten und anzupacken sowie das vielfältige ehrenamtliche Engagement machen die Siebenbürger Sachsen zu einem großen Gewinn für unsere Gesellschaft“, betonte der Innenminister in seiner Festrede beim Heimattag am Pfingstsonntag, dem 19. Mai, in Dinkelsbühl. Die Siebenbürger Sachsen lebten „auf vorbildliche Weise vor, wie die Bewahrung von lebendiger Kultur und Tradition funktioniert“, ihre reiche Kultur sei „ein wertvoller Bestandteil der gesamten deutschen Kultur“. Sie genießen daher die volle Wertschätzung des Freistaates Bayern und werden über das vor vier Jahren in München gegründete Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen gefördert. Zudem würdigte Herrmann die Verbundenheit der Siebenbürger Sachsen zu ihrer alten und neuen Heimat sowie ihren wichtigen Beitrag zu einem vereinten Europa. Joachim Herrmanns Rede wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...
Äußerlich nichts aus Gold – inhaltlich Goldes Wert: 800 Jahre „Privilegium Andreanum“, des „Goldenen Freibriefs“ der Siebenbürger Sachsen
Im Dezember 1224 ließ König Andreas II. von Ungarn eine Urkunde anfertigen, die auf Pergament mit brauner Tinte geschrieben und mit einem Wachssiegel beglaubigt wurde. Gold findet man unter ihren äußeren Merkmalen nicht, wohl aber ist ihr Inhalt für die Siebenbürger Sachsen von unschätzbarem Wert. Das hatte der große Göttinger Gelehrte August Ludwig von Schlözer bereits 1797 erkannt, der die Urkunde als ein den Sachsen „heiliges, goldnes Privilegium“ bezeichnet hat, denn sie hätten „diesem alten Pergament ihr ganzes politisches Daseyn, und ihr ganzes ökonomisches Wolseyn, zu danken“. Nach 800 Jahren sind die Vorgaben des „Privilegium Andreanum“ schon lange nicht mehr in Kraft, sie wirken allerdings bis heute nach. mehr...
Migration in Siebenbürgen/Tagung der Genealogen der Siebenbürger Sachsen in Bad Kissingen
Vom 8. bis 10. März fand das 30. Seminar der Genealogen der Siebenbürger Sachsen in der Tagungsstätte Heiligenhof in Bad Kissingen statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Verein für Genealogie der Siebenbürger Sachsen e.V. (VGSS). Das Seminar wurde durch das Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen e. V. und das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert. Während dieser Jubiläumstagung lag der Fokus auf der Ein- und Auswanderung in Siebenbürgen. Schwerpunkte waren die Transmigration der Landler, die Einwanderungswellen der Durlacher, Hanauer und Württemberger sowie die Arbeitsmigration und Auswanderung der Siebenbürger Sachsen nach Amerika. mehr...
Asiennachtreffen der „reiselustigen Truppe“
Was haben schöne Begegnungen, wundervolle Momente und besondere Erlebnisse gemeinsam? Es sind alles Dinge, die man oft wiederholen sollte. Und so kam es dann auch, dass die Vietnam-Kambodscha-Truppe knapp zwei Monate nach dem Abenteuer in Asien sich am 10. März fast vollzählig zu einem Urlaubsnachtreffen in München einfand. Es war der richtige Zeitpunkt, um die gemeinsam erlebten Momente Revue passieren zu lassen. mehr...
Seit 70 Jahren Dienst an der Orgel: Der Konzertorganistin, Chorleiterin und Musikpädagogin Ilse Maria Reich zum 80. Geburtstag
Bei siebenbürgischem Publikum und Musikliebhabern erfreut sich Ilse Maria Reich eines großen Bekanntheitsgrades. Ihre Orgelkonzerte – sowohl in Rumänien als auch in ganz Europa – haben ihren Namen auch auf internationaler Bühne bekannt gemacht. mehr...
Vor 80 Jahren – Exodus aus Nordsiebenbürgen: Bedenkenswerte Tagung der HOG Bistritz-Nösen in Bad Kissingen
2024 erinnern wir vielfältig an 800 Jahre Andreanum, den „Goldenen Freibrief“ des ungarischen Königs Andreas II., das wirkungsmächtigste Dokument mit nachhaltiger Bedeutung für uns Siebenbürger Sachsen. Ebenfalls heuer jährt sich die Evakuierung der Nordsiebenbürger Sachsen im Herbst 1944 zum achtzigsten Mal. Diese war „der wohl tiefste und radikalste Einschnitt“ (Volker Petri) der damals 800-jährigen Geschichte der Nordsiebenbürger Sachsen. Ein Einschnitt, von dem sich die Nordsiebenbürger Sachsen nicht mehr so erholen konnten, dass sie weiterhin ein bestimmender Faktor der Kulturlandschaft Siebenbürgen geblieben wären, ein Einschnitt, der den unumkehrbaren Niedergang der aktiven Präsenz der Siebenbürger Sachsen im Karpatenbogen einleitete. Damit schließt sich ein Kreis von den aufbauenden historischen Anfängen vor 800 Jahren zur massiv veränderten Gegenwart 2024 und der ihr folgenden ungewissen Zukunft. mehr...
Schloss Horneck leuchtet mit erstem KulturTag im Advent
Der Schlossverein wird am Samstag, den 2. Dezember, ab 12.00 Uhr, erstmalig einen KulturTag im Advent auf Schloss Horneck anbieten. Das Motto lautet: „Schloss Horneck leuchtet“. Damit wird Schloss Horneck in den dreitägigen Gundelsheimer Weihnachtsmarkt integriert. Im Festsaal wird klassische Musik angeboten, die in das Stadtprogramm aufgenommen wird. Auf der Schlossterrasse gibt es einen Weihnachtsstand. Eine siebenbürgische Blaskapelle spielt sowohl im Stadtzentrum, als auch auf der Schlossterrasse. Siebenbürgische Jugendtanzgruppe und festliches Adventsingen sind auch dabei.
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Kreisgruppe Regensburg: Viertägige Kulturreise ins Neckartal
Die Kreisgruppe Regensburg hat vom 30. September bis 3. Oktober eine unvergessliche Kulturreise ins liebliche Neckartal unternommen. Die Reise wurde von der stellvertretenden Vorsitzenden und Kulturreferentin Susanne Mai geplant und unter ihrer Leitung durchgeführt. Aber erst die zahlenmäßige Ergänzung durch Mitglieder der Kreisgruppe Nürnberg machte die Durchführung möglich. Finanziell wurde die Reise vom Kulturwerk der Siebenbürger Sachsen aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales unterstützt, wofür wir an dieser Stelle ganz herzlich danken. mehr...
Neue Informationsbroschüren des Schlossvereins
Eine der Zielsetzungen des Vereins Siebenbürgisches Kulturzentrum „Schloss Horneck“ e.V. (kurz Schlossverein) ist, Siebenbürgen, die Siebenbürger Sachsen und Landler sowie ihre Kultur und Geschichte einem breiten Publikum bekannt zu machen. Zusätzlich zu den in den Räumlichkeiten von Schloss Horneck gut sichtbar angebrachten informativen Themenwänden zu Weinbau, Industriegeschichte, Raketenpionieren, Musikgeschichte und der kürzlich eingeweihten Themenwand zu der Welt der Karpaten (siehe Folge 7 vom 8. Mai 2023, Seite 3) gehören zu diesem Konzept die von Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch konzipierte Reihe von Informationsbroschüren über siebenbürgische Ortschaften. Diese Broschüren sollen den Besuchern von Schloss Horneck die Orte bekannt machen, nach denen die Hotelzimmer benannt sind, ihnen Siebenbürgen und die Siebenbürger Sachsen nahebringen, vielleicht zu einem Besuch in diesem schönen Land anregen und den Spendenden der Zimmereinrichtungen die Möglichkeit geben mitzuteilen, warum sie diesen Ortsnamen gewählt haben.
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„In der schönsten Ortschaft der Welt“: 33. Sachsentreffen unter dem Motto „Mensch und Natur“ in Keisd
Drei Tage, vom 29. September bis 1. Oktober, wurde beim 33. Sachsentreffen in Keisd (Saschiz) unter dem Motto „Mensch und Natur. Kulturlandschaft Siebenbürgen“ gefeiert. Im Rahmen der Veranstaltung wurde die Honterusmedaille an Dr. Paul Niedermaier verliehen. Organisatoren waren das Siebenbürgenforum, das Demokratische Forum der Deutschen im Kreis Mieresch und die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien. mehr...









