Ergebnisse zum Suchbegriff „Stolze“
Artikel
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Be(R)geisterung: Ein wichtiges Buch über den Bergtourismus in den Karpaten
1880 wurde in Hermannstadt nach dem Vorbild des Deutschen Alpenvereins der Siebenbürgische Karpatenverein (SKV) gegründet, der sich zum Ziel setzte, die damals unbekannte Welt der Berge zu erschließen. Bis zum Jahr 1945, als er verboten und enteignet wurde, hatte der SKV den Tourismus in den Karpaten erheblich entwickelt. Darüber hinaus war er zum festen Bestandteil der siebenbürgisch-sächsischen Identität geworden. mehr...
Schönberger Kirchenburg ist zu neuem Leben erwacht
Manchmal geschehen Dinge, von denen man nicht einmal zu träumen wagt. Diese Aussage ist auf die diesjährige Entwicklung der Kirchenburg Schönberg voll übertragbar. In der Siebenbürgischen Zeitung (siehe Der Kirchturm in Schönberg - Wenn Glocken nicht mehr läuten und Uhren nicht mehr schlagen) wurde der Zustand in unserer Heimatgemeinde gegensätzlich zum Titel des Beitrages beschrieben. Alle über mehrere Jahrhunderte vertrauten Klänge in der Kirchenburg, auf den Straßen der Gemeinde, auf den Höfen und in den Häusern waren verstummt. Auf dem Kirchenturm war die größte Glocke gerissen und musste wegen des kläglichen Tons und der Gefahr der totalen Zerstörung abgestellt werden. Das Läuten der anderen zwei Glocken konnte nur gemeinsam über den stark renovierungsbedürftigen elektrischen Antrieb erfolgen. Es drohte der totale Ausfall des Glockengeläuts. mehr...
Kreisgruppe Bonn: Holzfleischessen auf dem Stumpeberg
Der Jogger auf dem Waldweg verlangsamte den Schritt und hob schnuppernd die Nase. Sein Hund hatte die betörenden Düfte schon vor ihm wahrgenommen und den Pfad der Tugend bereits verlassen, um kurzerhand in Richtung Quelle solcher Wohlgerüche abzubiegen. Was es da hinter den Bäumen zu riechen gab, duftete aber auch zu lecker. Zum Teil zwar unbekannt, jedoch sehr gut sogar! Woher sollten die beiden aber auch wissen, was richtige „Mici“ sind? Oder „echte siebenbürgische Bratwurst“. Das „Holzfleisch“ schien noch am ehesten mit dem Gegrillten vergleichbar, das Hund und Herrchen kannten. mehr...
Rektor Georg Seraphin (1669-1677): Festschrift zur 500-Jahr-Feier des Schäßburger deutschen Gymnasiums 1522-2022
„Wo konnten die Musen besser ihren Wohnsitz aufschlagen, als hier auf der freien Höhe des Berges, erhaben über das Getöse des geschäftigen Lebens, von wo man eine entzückende Aussicht genießt auf die wald- und rebenbepflanzten Berge oder die fruchtbaren Äcker der Ebene? Wo kann der durch Studien ermüdete Geist rascher Erholung finden als unter dem Blätterdach der Bäume in der nächsten Umgebung der Schule?“ Mit diesen warmen Worten in Latein begrüßt Georg Seraphin in seiner Antrittsrede vom 23. November 1666 seine Vaterstadt und Schule: „Dulce decus meum, Musarum domus egregia, salve illustruis Schaessburga, patria dulcissima…“ Damit wäre schon fast alles gesagt; damals wie heute. „Indess ist es Zeit“, fährt Seraphin – mein direkter Vorfahre – fort, „dass ich zu meinem Gegenstand zurückkehre und ein Bild ,Von der richtigen Erziehung der Jugend‘ gebe.“ mehr...
Rektor Georg Seraphin (1669-1677): Festschrift zur 500-Jahr-Feier des Schäßburger deutschen Gymnasiums 1522-2022
„Wo konnten die Musen besser ihren Wohnsitz aufschlagen, als hier auf der freien Höhe des Berges, erhaben über das Getöse des geschäftigen Lebens, von wo man eine entzückende Aussicht genießt auf die wald- und rebenbepflanzten Berge oder die fruchtbaren Äcker der Ebene? Wo kann der durch Studien ermüdete Geist rascher Erholung finden als unter dem Blätterdach der Bäume in der nächsten Umgebung der Schule?“ Mit diesen warmen Worten in Latein begrüßt Georg Seraphin in seiner Antrittsrede vom 23. November 1666 seine Vaterstadt und Schule: „Dulce decus meum, Musarum domus egregia, salve illustruis Schaessburga, patria dulcissima …“ Damit wäre schon fast alles gesagt; damals wie heute. „Indess ist es Zeit“, fährt Seraphin – mein direkter Vorfahre – fort, „dass ich zu meinem Gegenstand zurückkehre und ein Bild ,Von der richtigen Erziehung der Jugend‘ gebe.“ mehr...
Lieblingsfotos vom Heimattag der Siebenbürger Sachsen
Unsere Leser haben mitgemacht: Wir präsentieren die Auswahl zur Fotoaktion aus Folge 7 vom 30. April 2022 und freuen uns auf das Wiedersehen in Dinkelsbühl! mehr...
Der Kirchturm in Schönberg - Wenn Glocken nicht mehr läuten und Uhren nicht mehr schlagen
In Anbetracht des brutalen und zerstörerischen Krieges in der Ukraine, der Vertreibung von Frauen und Kindern, den Bildern von zerbombten Häusern und Kliniken, dem unermesslichen Leid scheint dieser Beitrag auf den ersten Blick nicht zeitgerecht. Der gewählte Titel, basierend auf Bildern unserer sächsischen Heimat, ist nach diesen Ereignissen umso mehr auf die Städte und Dörfer der Ukraine übertragbar. mehr...
Haus des Deutschen Ostens in München präsentiert in Fotoausstellung Hermannstadt und Kronstadt
Die Ausstellung „Fremd : Vertraut. Hermannstadt : Kronstadt. Zwei Städte in Siebenbürgen, fotografiert von Jürgen van Buer“ wird vom 19. Januar bis 8. April 2022 im Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, in München gezeigt. Eröffnet wird sie am 18. Januar um 18.00 Uhr, die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag, 10.00 bis 20.00 Uhr. mehr...
Radsportbegeistert bis ins Rentenalter
„Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“ sang einst Udo Jürgens und wollte mit seinem Lied Mut machen, auch im Rentenalter Neues mutig und kraftvoll anzupacken. Getreu diesem Motto machten sich zwei ehemalige Schulkameraden aus Großscheuern, Michael Gräff aus Gaimersheim bei Ingolstadt und Christian Fuss aus Herzogenaurach, auf den Weg nach Bremen, um einen weiteren Schulkameraden, Christian Müller, zu besuchen. Um es gleich vorwegzunehmen: Die zwei bewältigten die 800 km lange Strecke Herzogenaurach bis Bremen in sechs Tagen, Michael Gräff mit einem E-Bike und Christian Fuss konventionell mit einem Treckingrad. Die Begeisterung für den Radsport wurde bereits in der Jugend geweckt und hat sie bis heute nicht mehr losgelassen. mehr...
60-jähriges Maturatreffen der Brukenthaler: Eine Lanze für Schloss Horneck
Eigentlich sollte das Treffen bereits 2020 stattfinden, pünktlich zum 60-jährigen Maturatreffen der Brukenthaler aus Hermannstadt, und zwar im schönen Rothenburg o. d. Tauber. Das verhinderte Corona. Zwischenzeitlich hatte sich Schloss Horneck in Gundelsheim zu einem idealen Austragungsort gemausert. So meinte Prof. Heinz Acker, der zusammen mit seiner Frau Marianne – wie schon öfter – das Treffen organisierte. Ihm lag am Herzen, den Klassenkollegen das Schmuckstück siebenbürgischer Selbstdarstellung zu präsentieren, das durch die Restaurierung des Schlosses entstanden ist. mehr...









