Ergebnisse zum Suchbegriff „Tartlau 2001“
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Herausragender Architekt und Denkmalpfleger: Hermann Fabini zum Achtzigsten
Dr. Hermann Fabini hat sich vielfältig für die siebenbürgisch-sächsische Gemeinschaft und ihr reiches Kulturgut eingesetzt. Der am 8. Oktober 1938 in Kronstadt Geborene hat sich schon frühzeitig als Architekt und Denkmalpfleger, aber auch in zahlreichen kirchlichen und politischen Ehrenämtern einen Namen gemacht. Sein Leben und Wirken sind ein beredtes Zeugnis eines Menschen und Christen, der auf ein erfülltes und segensreiches Lebenswerk zurückblicken darf. Die folgende Würdigung von Altbischof D. Dr. Christoph Klein beruht auf seinem Beitrag in dem kürzlich im Schiller-Verlag erschienenen Buch „Siebenbürgische Erinnerungsorte in Lebensbildern“, den er aus Anlass des 80. Geburtstags von Hermann Fabini gekürzt und leicht überarbeitet hat. mehr...
Dr. Volker Wollmann mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, den Bundespräsident Theodor Heuss 1951 gestiftet hat, soll nach dessen Willen „eine Auszeichnung all derer bedeuten, deren Wirken zum friedlichen Aufstieg der Bundesrepublik Deutschland beiträgt.“ In diesem Sinne habe Dr. Volker Wollmann über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg eindrucksvoll gewirkt und „einen großen Beitrag für den Erhalt und die Pflege des deutschen Kulturgutes in Deutschland und in Rumänien geleistet“. Dies erklärte Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall (SPD), der die Urkunde und den Orden des Verdienstkreuzes an Dr. Wollmann am 13. Januar 2012 in Obrigheim überreichte. Verliehen wurde das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens von Christian Wulff, Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. mehr...
Der Orgel gedient: Zum 100. Geburtstag von Otto Einschenk
Am 3. Oktober d.J. wäre der Orgelbauer Otto Einschenk 100 Jahre alt geworden. Der gebürtige Kronstädter starb im Alter von 91 Jahren am 13. Dezember 2001 in Gundelsheim am Neckar. Hier, im Alten- und Pflegeheim der Siebenbürger Sachsen auf Schloss Horneck, hatte er, pflegebedürftig, seine letzten sieben Monate verbracht. mehr...
Führungswechsel in Ebersberg
Am ersten Adventssonntag empfing das Ebersberger Gemeindehaus die Mitglieder der Kreisgruppe Ebersberg in einem festlich geschmückten Rahmen. Fleißige Hände trafen am Vortag schon alle Vorbereitungen, um diesem Tag einen besonderen Charakter zu verleihen. Die gegenseitige herzliche Begrüßung zeigte, dass die Anwesenden nicht irgendein Bekanntheitsgrad bindet, sondern dass ein tieferes Band des Miteinander die Gruppe zusammengeschweißt hat. mehr...
Ernst Fleps: Der Musik und Gemeinschaft gedient
Einer reichen siebenbürgisch-sächsischen Tradition folgend, hat sich Ernst Fleps als herausragender Musiker in den Dienst der Gemeinschaft gestellt und damit seine Erfüllung gefunden. Er hat Generationen von Schülern geprägt, Kompositionen und Arrangements für die von ihm geleiteten Blaskapellen und Chöre geschrieben und das Kulturleben Siebenbürgens durch zahlreiche musikalische Darbietungen bereichert. Er starb am 25. März 2009 in Kronstadt. Zahlreiche Trauergäste und die von ihm gegründete Burzenländer Blaskapelle erwiesen ihm am 27. März auf dem Innerstädtischen Friedhof in Kronstadt die letzte Ehre. mehr...
Schultagung in München: „Der Lehrer hat ein freies Wort ...“
Die Sektion Pädagogik und Schulgeschichte im Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) tagte am 7./8. März zum neunten Mal im Münchner Haus des Deutschen Ostens (HDO). Dank der Förderung durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen über das HDO ist es gelungen, auch in diesem Jahr ein Seminar zur Schulgeschichte Siebenbürgens abzuhalten. mehr...
Dr. Christoph Machat
Der Kunsthistoriker und Denkmalpfleger Dr. Dr. h.c. Christoph Machat vollendete am 18. Januar 2006 sein 60. Lebensjahr. In einem Alter, in dem viele schon an die Rente denken, steht der gebürtige Schäßburger noch mitten im Leben. Sein Engagement für den Erhalt und die Pflege der siebenbürgisch-sächsischen Kultur zieht sich wie ein roter Faden durch die Biographie. Nach dem Studium an der Kunstakademie Bukarest wirkte er als Gebietsreferent für Siebenbürgen im rumänischen Denkmalamt. 1973 siedelte er nach Deutschland aus, promovierte 1976 an der Universität in Köln und wirkte als Denkmalpfleger zunächst in Bayern. Seit 1980 ist Dr. Machat im Rheinischen Amt für Denkmalpflege Bonn/Brauweiler tätig, wo er das zentrale Denkmälerarchiv leitet und die Schriftenreihe Denkmaltopographie Rheinland herausgibt. 1992 wird er Generalsekretär des Internationalen Komitees für ländliche Architektur von ICOMOS (Internationaler Rat für Denkmalpflege der UNESCO) und 1995 dessen Präsident. Seit 2000 ist Machat auch Vizepräsident von ICOMOS Deutschland und seit 2005 Präsident des Wissenschaftlichen Rates von ICOMOS. Für seine herausragenden Verdienste um die Pflege des nationalen und internationalen Kulturerbes erhielt er 2001 die Ehrendoktorwürde der Klausenburger Babes-Bolyai-Universität. Gerade von einer ICOMOS-Tagung in Paris zurückgekehrt, stellte sich Dr. Machat unseren Fragen über die Leistungen und aktuellen Vorhaben des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrates, dessen Vorsitzender er seit 1992 ist. Das Interview führte Siegbert Bruss. mehr...
Eigentumsrückgabe in Rumänien bleibt problematisch
Der Jurist Michael Miess behandelt im Folgenden die Restitutionsgesetze, die nach dem Sturz Ceausescus 1989 in Rumänien verabschiedet wurden und die vielfältigen Schwierigkeiten, die sich in der Rechtspraxis ergeben. Zudem geht der Autor der Frage nach, was die neue Regierung unter Premierminister Calin Popescu-Tariceanu an den Auswirkungen des Häuser- und Bodenrückgabegesetzes ändern will und kann. mehr...
Deutsch-Zeplinger bei Gedenkveranstaltungen in Heimatort
Rund 90 Landsleute besuchten vom 17. - 28. August ihren Heimatort Deutsch-Zepling, die eine Hälfte der Gruppe im Bus, die andere mit dem Pkw. Hintergrund bzw. Anlass der Reise (die Fränkische Landeszeitung berichtete) waren die Einweihung des renovierten Friedhofes von Deutsch-Zepling, das Gedenken an die zwangsweise Evakuierung vor 60 Jahren sowie das 120-jährige Bestehen der evangelischen Kirche „Peter und Paul“. Lesen Sie nachfolgend den gekürzten Bericht von Hans-Martin Fleischmann und Helmut Proske. mehr...
Begegnungszentrum "Friedrich Teutsch" in Hermannstadt eröffnet
Als sich die Gemeindeglieder geschlossen nach dem Gottesdienst und an der Spitze mit dem Bischof, dem Stadtpfarrer sowie anderen kirchlichen und weltlichen Würdenträgern am 18. Sonntag nach Trinitatis aus der evangelischen Stadtpfarrkirche von Hermannstadt über die ehemalige Fleischergasse in Richtung Johanniskirche in Bewegung setzten, wunderte sich ein Passant: "Ob die Sachsen wohl heute gemeinsam zu den Urnen schreiten?" Man schrieb den 19. Oktober: Der zweite Tag des Referendums in Rumänien war angesagt, und in vielen orthodoxen Gotteshäusern hatten Priester und Popen ihre Gläubigen aufgefordert, nach der Aussegnung die Wahllokale aufzusuchen und für die neue Verfassung zu stimmen. mehr...






