Ergebnisse zum Suchbegriff „Treffen 2013 Birthaelm“
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32. Sachsentreffen in Meschen: In krisenvollen Zeiten sich „zu Rat und Tat die Hände reichen“
Es ist das 32. Sachsentreffen seit der Wende – aber das erste in Meschen. Warum wurde ausgerechnet das kleine Dorf im Kreis Hermannstadt auserkoren? Hier wirkte Stephan Ludwig Roth ab 1847 als Pfarrer – neben Samuel von Brukenthal eine der bedeutendsten siebenbürgischen Persönlichkeiten. In Meschen wurde er im Zuge der Revolution von 1848-49 verhaftet und kurz danach, am 11. Mai 1849, in Klausenburg hingerichtet. Auf Schritt und Tritt erinnern an ihn Gedenktafeln und Büsten: in der Kirche, vor dem Pfarrhaus auf dem Hügel hinter der Kirchenburg, auch die benachbarte Schule trägt seinen Namen. Und natürlich stammt auch das Motto des diesjährigen Sachsentreffens von Roth: „Zu Rat und Tat die Hände reichen“. mehr...
Warum sind Siebenbürger Sachsen in Rumänien geblieben? / Von Dr. Hans Klein, Hermannstadt
Im Spätherbst des Jahres 1990 gab es eine Beratung des Hermannstädter Zentrumsforums (örtlich deckungsgleich mit dem Kirchenbezirk), wo die Frage nach der Aufgabe des Forums zu klären gesucht wurde. Es war die Zeit der Massenauswanderung. Im Sommer dieses Jahres hatten die Jugendlichen fast geschlossen das Land verlassen, die Anzeigen „Letzter Ball in…“ waren einander gefolgt. Aber nicht nur die Jugendlichen verließen das Land. Etwa die Hälfte der Siebenbürger Sachsen wanderte in den Sommermonaten nach Deutschland aus. mehr...
30. Sachsentreffen fand virtuell unter dem Motto "Gemeinschaft verbinden – Abstand überwinden" statt
Seit 30 Jahren ist das Sachsentreffen kein einziges Mal ausgefallen – und das kommt auch in diesem Jahr, noch dazu zum 30. Jubiläum, nicht infrage: Statt wie geplant in Großau treffen sich die Siebenbürger Sachsen und ihre Freunde am 19. September auf dem Bildschirm, zugeschaltet aus aller Welt. Zwar fehlen die herzlichen Umarmungen und guten Gespräche, doch nicht fröhliche Musik, die bunten Trachten, die schmissigen Tanzgruppen und vor allem – die emotionelle Nähe. mehr...
750 Jahre Mediasch
In der Urkunde vom 3. Juni 1267 erwähnt Stephan V, Mitregent seines Vaters, Béla IV, dass „Jula, Medies, Mykazaza (Fägendorf), preadium Nicolai (Furkeschdorf) und Thobiasfalu (Tobsdorf)“ sich im Besitz des siebenbürgischen Woiwoden Nikolaus befunden hatten. Am Ufer der Großen Kokel gelegen, wird Mediasch hier erstmalig urkundlich erwähnt, damals noch ein kleines Dorf auf ungarischem Adelsboden. Das spätestens ab 1365 als „Zwei Stühle“ (Medisch und Schelk) bekannte Gebiet rund um die heutige Stadt erringt im 14. Jahrhundert den rechtlichen Anschluss an den Königsboden. Mehrere reiche Orte konkurrieren dort lange um die Vorherrschaft. 1552 obsiegt Mediasch vor Birthälm, Meschen und Reichesdorf und wird zum bleibenden Sitz des Königsrichteramts; es erhält das Statut einer „königlichen freien Stadt“. mehr...
HOG Birthälm tritt dem Verband bei
Die Reihe von Heimatortsgemeinschaften, die Mitglied in unserem Verband sind, hat sich vergrößert. Kürzlich hat der Bundesvorstand das Beitrittsprotokoll für die HOG Birthälm genehmigt. Der Vorstand der Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften hat dem Beitritt ebenfalls zugestimmt. Die HOG Birthälm ist nun Mitglied im Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und wurde der Kreisgruppe Rüsselsheim zugeordnet. mehr...
18. Birthälmer Treffen in Bad Rappenau
Am 19. September 2015 ging es recht früh los: Noch vor dem eigentlichen Birthälmer Treffen stand bereits um 9.00 Uhr die Mitgliederversammlung der HOG Birthälm e.V. auf dem Programm. Die letzte Versammlung hatte am Sonntag nach dem Birthälmer Treffen 2013 stattge- funden, jedoch mit enttäuschend geringer Teilnehmerzahl. Daher hatte der HOG-Ausschuss in seiner Sitzung im März 2015 beschlossen, die Mitgliederversammlung am Samstag vor dem Birthälmer Treffen abzuhalten.
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Filmvorführung in Stuttgart: Czernetzky über Weinbau in Siebenbürgen
Im Wein liegt die Wahrheit. Doch wie sieht die Wahrheit in den siebenbürgischen Dörfern im Jahr 2013 aus? Eine Einschätzung diesbezüglich konnten die Besucher des Filmes IN VINO VERITAS. Weinland ohne Weinberge des in Schäßburg geborenen, heute in München und Berlin lebenden Filmemachers Günter Czernetzky am 29. November im Stuttgarter Haus der Heimat vornehmen. mehr...
17. Birthälmer Treffen in Bad Rappenau
Am 21. September 2013 trafen sich knapp 250 Birthälmer und Freunde Birthälms im Kurhaus Bad Rappenau anlässlich des diesjährigen Birthälmer Treffens. Zahlreiche Birthälmer fanden sich bereits vor der Saalöffnung bei bester Laune vor dem Kurhaus ein und fieberten voller Vorfreude dem Treffen entgegen. Der Vorsitzende der HOG Birthälm, Wilhelm Maurer, eröffnete das Treffen um 11.00 Uhr mit einer äußerst gehaltvollen und auch nachdenklich stimmenden Andacht.
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Siebenbürgen-Tournee der Karpatentänzer und Kokeltaler
Am 13. Juli trafen wir uns alle am Theaterparkplatz Wolfsburg mit dem Reiseziel Siebenbürgen. Groß war die Vorfreude auf zwei gemeinsame Wochen. Mit unserem Reisebus und den beiden siebenbürgischen Busfahrern Rick und Ernst konnte die Reise nach Siebenbürgen losgehen. 1800 km mussten gefahren werden. mehr...
23. Sachsentreffen in Schäßburg im Zeichen des Kulturerhalts
Seit 1990 treffen sich die in Siebenbürgen verbliebenen Sachsen, ihre Freunde und Gäste, alljährlich im September zu einem gemeinsamen Fest. Neunzehnmal kam man im einstigen Bischofssitz Birthälm zusammen, die anderen drei Sachsentreffen fanden in Hermannstadt, Bistritz und Kronstadt statt. Am Samstag, dem 21. September, war nun Schäßburg und da die Stadt, das Deutsche Forum und die evangelische Kirchengemeinde an der Reihe, Gastgeber zu sein. In der einzigen einst siebenbürgisch-sächsischen Stadt, deren Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, wurde die Problematik des Kulturerbes auch durch das Motto „Kulturerbe – Gabe und Aufgabe“ in den Mittelpunkt gestellt. Auf die Bedeutung dieser kulturellen Werte und ihre künftige Bewahrung wurde in Grußworten, der Predigt im Gottesdienst und im Festvortrag eingegangen, und das reichhaltige Veranstaltungsangebot bewies, dass man die überlieferten Traditionen pflegt. Mit der Honterusmedaille geehrt wurde Dr. Karl Scheerer, eine Persönlichkeit, die sich um den Erhalt des Kulturerbes besonders verdient gemacht hat. mehr...







