Ergebnisse zum Suchbegriff „Ueberblick Geschichte“

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9. Juli 2011

Kulturspiegel

Sieben Ordensritter in Siebenbürgen

Eine Festveranstaltung zum Thema „60 Jahre Heimattag, 800 Jahre Burzenland“ fand am 11. Juni in der St. Paulskirche in Dinkelsbühl statt. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann würdigte den Einsatz der ausgesiedelten Siebenbürger Sachsen sowohl in ihrer alten als auch neuen Heimat (siehe Festrede in Folge 10 vom 30. Juni 2011, Seite 4). Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch, Leiter des Wissenschaftsbereichs Geschichte des Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Oldenburg, beleuchtete die Bedeutung des Deutschen Ordens, der vor 800 Jahren vom ungarischen König Andreas II. ins Burzenland berufen worden war. Die Feierstunde wurde durch ein niveauvolles Konzert des Jugendbachchors Kronstadt un­ter der Leitung von Steffen Schlandt umrahmt. Kulturelle Programmpunkte und Kulturgruppen des Heimattages wurden vom bayerischen Sozialministerium über das Münchner Haus des Deutschen Ostens gefördert. Gündischs Festrede wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...

2. Juli 2011

Kulturspiegel

Nachruf auf den Historiker Fritz Klein

Am 26. Mai 2011 starb Prof. Dr. Dr. h.c. Fritz Klein in Berlin an den Folgen eines Unfalls. Er entstammte einer herausragenden siebenbürgisch-sächsischen Familie, der Persönlichkeiten wie Karl Kurt Klein, Hermine Pildner-Klein, Gustav Adolf Klein oder Christoph Klein angehören. Als herausragender Zeithistoriker hat er dem DDR-Regime gedient, es aber auch kritisch hinterfragt. Über seine auch in dieser Zeitung besprochenen Erinnerungen urteilte Altbundespräsident Richard von Weizsäcker, sie seien „überzeugend aufrichtig im Grundton, persönlich und konkret, und so differenzierend, dass jedem Leser ein eigenes Urteil nahegebracht und abverlangt wird.“ mehr...

24. Mai 2011

Kulturspiegel

Das Heimatbuch im interdisziplinären Überblick

Der von Mathias Beer herausgegebene Band „Das Heimatbuch. Geschichte, Methodik, Wirkung.“ (2010 im Wissenschaftsverlag V&R unipress erschienen) gibt einen interdisziplinären Überblick über das Thema Heimatbuch. Der Band ist in vier Teile mit jeweils drei bis vier Aufsätzen gegliedert. Dem ersten Teil „Begriff, Geschichte, Forschungsstand“ folgen „Regionale und zeitspezifische Ausprägungen“, „Merkmale und Geschichtsbilder“, „Funktion und Wirkung“ und abschließend der Anhang. mehr...

12. Mai 2011

Aus den Kreisgruppen

40-Jahr-Feier der Kreisgruppe Fürstenfeldbruck mit vielseitigem Programm

Die Kreisgruppe Fürstenfeldbruck der Siebenbürger Sachsen leistet seit ihrer Gründung im Dezember 1970 wertvolle Arbeit innerhalb des Verbandes der Siebenbürger in Deutschland und ist ein fester Bestandteil des sozialen und kulturellen Lebens in Fürstenfeldbruck geworden. Das wurde am Ostersonntag, dem 24. April, mit einem abwechslungsreichen Kulturprogramm und einem Osterball im Bürgerhaus Gerlinden gebührend gefeiert. mehr...

28. April 2011

Kulturspiegel

Literatur und nationale Identität

Wer Annemarie Webers Publikation „Rumäniendeutsche? Diskurse zur Gruppenidentität einer Minderheit (1944-1971)“in die Hand nimmt, kann sie nicht nebenbei oder diagonal lesen. Sie erfordert vom Leser volle Konzentration und zeitliche Kontinuität. Bringt man Geduld und Ausdauer auf, so wird man mit hohem Erkenntnisgewinn belohnt. Die vorliegende Arbeit beansprucht im Wissenschaftssystem zu ressortieren. Wissenschaft codiert Wirklichkeit bekanntlich nach „wahr – unwahr“, während das politische Teilsystem dieselbe Wirklichkeit unter Machtkriterien wahrnimmt, also nach Machterhalt oder Machtgewinn fragt und entscheidet. Die kürzlich geführte, heftige Diskussion um Karl Theodor zu Guttenberg belegt das Gesagte. Eine Vermengung beider Teilsysteme bringt Ärger – für Wissenschaft und Politik. mehr...

30. März 2011

Rumänien und Siebenbürgen

Neuer Siebenbürgen-Reiseführer

Brigitta Gabriela Hannover Moser hat nach „Rumänien entdecken“ und „Bukarest“ einen weiteren Reiseführer im Trescher Verlag herausgegeben, diesmal über Siebenbürgen, mit dem Titel: „Rund um Kronstadt, Schäßburg und Hermannstadt“. Mit vielen farbigen Fotos, Ausflugstipps und genauen Beschreibungen macht sie Neugierigen die Region schmackhaft. mehr...

1. März 2011

Kulturspiegel

Zehn Jahre Donauschwäbisches Zentralmuseum in Ulm

Vor zehn Jahren wurde in Ulm das Donauschwäbische Zentralmuseum (DZM) gegründet, eine Einrichtung, die dem Leben der Donauschwaben und darüber hinaus den deutschen Minderheiten in Südosteuropa gewidmet ist. Somit sind auch zahlreiche Parallelen zu den Siebenbürger Sachsen zu entdecken. Das Museum bietet einen ausführlichen und anschaulichen Überblick über die Geschichte der deutschen Siedlergruppen und der gesamten Region und leistet dabei wichtige Erinnerungsarbeit. Denn um die Zukunft in einem zusammenwachsenden Europa verantwortlich zu gestalten, muss man ein Bewusstsein dafür schaffen, was für ein Potential das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen birgt, welchen Gewinn multiethnisch geprägte Landschaften in einem „Europa der Regionen“ bedeuten. Diese ganzheitliche Darstellung von der Ansiedlung über die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung bis zu dem schrecklichen Ende der Flucht, Vertreibung und Aussiedlung wird im Museum wiedergegeben. mehr...

6. Februar 2011

Kulturspiegel

Rudolf Hollingers "Feuerkrone": Im Kampf gegen die Türken

Eine der herausragenden Persönlichkeiten, die das Banat im 20. Jahrhundert hervorgebracht hat, war Dr. Rudolf Hollinger. Im vergangenen Jahr wurde seiner in vielfacher Weise gedacht. Anlass war der 100. Geburtstag des in Temeswar geborenen und 1997 im süddeutschen Langenau verstorbenen Literatur- und Sprachwissenschaftlers, Hochschullehrers, Dichters und Dramatikers, der, wie die Ulmer „Südwest-Presse“ nach einem Lyrikabend mit Hollinger 1986 notierte, „mit seiner Lyrik, aber auch der Dramatik und Kurzprosa einen kleinen, wenn auch hier unbemerkten Glanzpunkt deutschsprachiger Literatur gesetzt“ hat. mehr...

13. Januar 2011

Kulturspiegel

Fachtagung zu Perspektiven des siebenbürgisch-sächsischen Kulturerbes

„Was geschieht mit dem siebenbürgisch-sächsischen Kulturerbe?“, so lautete die leitmotivische Frage einer Fachtagung, die vom 10. bis 12. Dezember 2010 in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen stattfand. Hochkarätige Referenten aus Siebenbürgen, Deutschland, Ungarn und der Schweiz erörterten in ihren Tagungsbeiträgen drängende Fragen und Probleme der Kulturbewahrung und der Denkmalpflege, aber auch neue Nutzungsmöglichkeiten unseres Kulturerbes. Über alledem stand die Frage im Raum: „Wozu?“. mehr...

30. November 2010

Kulturspiegel

Wilhelm E. Roth sammelte Texte über eine bewegte Zeit (1943-1953)

Dem Sammelband „Zwangsarbeit in Rumänien 1950-1961“, den der aus Kronstadt stammende, in Augsburg lebende Wilhelm Ernst Roth vor einigen Jahren im Selbstverlag herausgebrachte – Mitteilungen von Siebenbürger Sachsen, die während der genannten Jahre ihren Militärdienst im kommunistischen Rumänien in so genannten „Arbeitsbrigaden“ leisten mussten – folgt mit dem Band „Die Deutschen in Rumänien 1943-1953“ desselben Herausgebers eine ebenfalls im Selbstverlag gedruckte Sammlung von Zeitzeugenberichten. Im Geleitwort stellt Roth den Leser vor die Frage: „Wie kam es dazu, dass unsere Vorfahren nach fast neunhundert Jahren ihre Heimat aufgaben und in die Urheimat zurückkehrten?“ mehr...