Ergebnisse zum Suchbegriff „Verse“
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Internationales Poesiefestival Oskar Pastior in Hermannstadt
„Wir sitzen in Städten im Osten./ Man macht Poesie/ Und während die Schreibfedern rosten/ Erklärt sich der Krug zum Genie.“ Eine dieser Städte war damals, als Rolf Bossert den Text schrieb, Hermannstadt, sie hatte unter Ceaușescu auch auf rumäniendeutsch Sibiu zu heißen. Unter den Siebenbürger Sachsen und hinter vorgehaltener Hand galt sie immer noch als „Haupt- und Hermannstadt“.
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Im Zeichen von Glaubenskraft und Brauchtumstreue
Die einzelnen Programmpunkte des Heimattages der Siebenbürger Sachsen in Österreich in Wels waren am ersten Veranstaltungstag inhaltlich darauf ausgerichtet, den Teilnehmern zum Leitgedanken „Angekommen – Angenommen“ mit einer Ausstellung kulturelle Informationen, mit dem Vortrag von Bischof Dr. Michael Bünker eine Auslegung des Leitgedankens aus kirchlicher Sicht und mit der Vorstellung einer DVD eine historische Analyse des Heimatverlustes zu bieten (diese Zeitung berichtete). In dem Festabend dieses Tages wurde die Dimension unserer Gemeinschaft und ihre politische und kulturelle Akzeptanz in der neuen Heimat vermittelt.Demgegenüber und ergänzend dazu waren die Veranstaltungen am zweiten Tag des Treffens am Sonntag, dem 28. September, deutlich einer Vertiefung der Gemeinschaftseindrücke und dem inneren Erleben dieser Tage gewidmet. mehr...
Kreisgruppe Augsburg: „Sie griffen nach der Krone“
Das diesjährige Kronenfest der Kreisgruppe Augsburg stand ganz unter dem Zeichen der Verständigung zwischen den Generationen im Geiste siebenbürgischer Tradition. In Anwesenheit des Bundesvorsitzenden des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V., Dr. Bernd Fabritius, wurde der Tag mit einem Gottesdienst eingeleitet. mehr...
Lyrisch-musikalischer Streifzug durch Rumänien
Am 18. Juli fand eine lyrisch-musikalische Veranstaltung, ein symbolischer Streifzug durch Rumänien, in Stuttgart statt. Es war eine Premiere in dieser Besetzung in der GEDOK-Galerie (siehe Siebenbürgische Zeitung vom 16. Juli, der Artikel wurde in der Online-Ausgabe laut Statistik knapp 800 Mal angeklickt). Nach Meinung der zahlreichen Teilnehmer war es eine sehr gelungene Veranstaltung. mehr...
Frida Binder-Radler: "Der rechte Weg geht über Steine"
Sie ging den rechten Weg, und der war recht steinig. Am 13. Mai diesen Jahres wäre sie 100 Jahre alt geworden, aber das Leben der vielseitig begabten Siebenbürgerin Frida Binder-Radler währte nur bis 1986. mehr...
Besondere Muttertagsfeiern in Schwabach und Fürth
Zwei besondere Muttertagsfeiern fanden im Kreisverband Nürnberg des Verbandes der Siebenbürger Sachsen statt: am 6. Mai in Schwabach und zwei Tage später in Fürth. mehr...
Hellmut Seiler: Schriftsteller der "Problemzonen"
Ende letzten Jahres machte der aus Siebenbürgen stammende und in Deutschland lebende Schriftsteller Hellmut Seiler eine Lesereise durch Rumänien. Hellmut Seiler ist 1953 in Reps geboren. Er studierte Germanistik und Anglistik und ist als Gymnasiallehrer tätig. Von 1985 bis 1988 hatte er Berufs- und Publikationsverbot in Rumänien, seit 1988 lebt er in der Bundesrepublik. Zu seinen Veröffentlichungen gehören unter anderem „Die Einsamkeit der Stühle. Gedichte.“, Klausenburg 1982, „Glück hat viele Namen. Satiren.“, Esslingen 2004, „An Verse geheftet. 77 Gedichte und Intermezzi samt einem Epilog.“, Ludwigsburg 2007. 1984 erhielt Seiler den Adam-Müller-Guttenbrunn-Preis, 1998 den Literaturpreis der Künstlergilde Esslingen, und 2000 den Würth-Literaturpreis der Tübinger Poetik-Dozentur. Dr. Mariana Lăzărescu von der Bukarester Germanistik-Fakultät führte mit dem Schriftsteller ein Gespräch für die Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, das wir mit freundlicher Genehmigung des Verlages wiedergeben. mehr...
„Der schöpferische Beherrscher der Volkssprache“ - Gedanken zur Lyrik Viktor Kästners (1826-1857)
Der Wunsch, Literatur aus der Sicht regionaler Gegebenheiten zu untersuchen, um ihr gerecht zu werden, entspringt – so sagen die Fachleute – nicht zuletzt einem Reaktionsimpuls auf immer sichtbarere Globalisierungsvorgänge. Wohl gehen die Anfänge des so genannten literarischen Regionalismus auf das ausgehende 19. Jahrhundert zurück, doch kam es erst viel später zur Systematisierung der Untersuchungskriterien, deren wichtigste Forderung die größere Beachtung der regionalen Akzente bei Erfassung und Beurteilung eines Literaturwerks ist. In ihrer Aktualität liegt eine Chance, das poetische Mundartwerk des 1826 im evangelischen Pfarrhaus in Kerz am Altfluss geborenen, 1857 noch nicht einunddreißigjährig in einem Haus der Hermannstädter Heltauergasse gestorbenen Siebenbürger Sachsen Viktor Kästner angemessener zu werten als noch vor einem Menschenalter. mehr...
Hellmut Seiler las in Hermannstadt und Bukarest
Im Rahmen einer Lesereise las der siebenbürgische Schriftsteller Hellmut Seiler, zurzeit wohnhaft in Remseck, am 30. November d. J. im Hermannstädter Bischofspalais aus seinen letzten Gedichtbänden „An Verse geheftet“ und „Schlagwald“ sowie die unveröffentlichten „Gediche aus Guantanamo“ und eine Satire. mehr...
Lesung rumäniendeutscher Autoren im Bundeskanzleramt
Wo und wann habe man denn noch gehört, dass eine Regierung sich stundenlang mit Schriftstellern über ihre Literatur unterhalte, soll der listenreiche Bertolt Brecht gefragt haben, als er zu einem Gespräch mit DDR-Oberen beordert wurde, die ihn gern auf Linie getrimmt hätten. Welches diese Linie war, wusste er sehr wohl, wähnte sich aber so überlegen, dass er diese Drangsal als Katz-und-Maus-Spiel auffasste – und die „Genossen“ eben nur als graue Mäuse. Die eingebildete Katze Brecht hat, soweit bekannt, keiner jener Mäuse jemals etwas anhaben können, vielmehr gibt es Stellen in seinem Werk, die aus heutiger Sicht zumindest angefressen erscheinen. mehr...






