Ergebnisse zum Suchbegriff „Verwaltung Kirche“
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Einmalig: Deutsche Sprache und Kultur in Rumänien
Vom 30. Oktober bis 3. November besuchte der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech in seiner Funktion als Landesbeauftragter für Vertriebene, Aussiedler und Flüchtlinge die Städte Bukarest, Klausenburg, Mediasch, Hermannstadt und Temeswar. Zentrales Thema aller Begegnungen war die Förderung der deutschen Sprache in Schule, Wissenschaft und Kultur. Rumänien hat nach dem zweiten Weltkrieg die Schulen in deutscher Sprache nicht grundsätzlich verboten, so dass es auch heute noch viele Kindergärten, Grundschulen, Gymnasien und sogar Studiengänge an Universitäten in deutscher Sprache gibt; ebenso Zeitungen, Radio- und Fernsehsendungen und Berufstheater. mehr...
Seit 40 Jahren "Altenheim Siebenbürgen Drabenderhöhe"
Es war eines der wichtigsten Anliegen der Gründer der Siebenbürger-Sachsen-Siedlung in Drabenderhöhe, für die vielen Alten, deren Söhne oder Ehegatten im Krieg und in der Kriegsgefangenschaft ums Leben gekommen waren, eine Heimstätte in der fremden, neuen Heimat zu gründen. In weiser Voraussicht planten die Väter der Siedlung, an deren Spitze Robert Gassner stand, ein siebenbürgisches Zentrum. Auch wenn es zunächst auf der grünen Wiese entstand, so sahen die Planer, dass in unmittelbarer Nachbarschaft der kommunale Gemeindesaal, ein Kindergarten und die Schule stehen würden. mehr...
Burzenländer auf neuen Wegen in der alten Heimat
Die Nachbarschaften und Heimatortsgemeinschaften des Burzenlandes hielten ihre diesjährige Arbeitstagung nicht wie bisher an einem Wochenende in der Nähe von Crailsheim ab, sondern führten vom 6. bis 13. Mai 2006 einen intensiven Erfahrungsaustausch mit den Landsleuten im Burzenland durch. Hierzu hatte im letzten Jahr Pfarrer Klaus Daniel, damaliger Dechant des Kronstädter Kirchenbezirkes, eingeladen. Die Reise der Burzenländer in die alte Heimat wurde von Bischof D. Dr. Christoph Klein als „einzigartig“ bezeichnet. mehr...
Generationswechsel in Traun
In der Nachbarschaft Traun der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Österreich wurde kürzlich ein Generationswechsel vollzogen. Neuer Nachbarvater ist Dietmar Lindert, Nachbarmutter ist Irene Kastner. mehr...
Eginald Schlattner
Man wusste ihn bislang als Seelsorger in Rothberg neben Hermannstadt. Auch heute lebt er dort und versieht von da aus den Dienst eines Gefängnispfarrers der Evangelischen Landeskirche mit Schwerpunkt in der Haftanstalt Großenyed/Aiud: Eginald Schlattner wurde, wie bekannt, im letzten Jahr 70 und dabei groß gefeiert. Aber nicht nur der altehrwürdigen Person gab man dabei die Ehre, vielmehr dem Erfolgsautor, denn: Seit 1998, also ab dem 65. Lebensjahr, befindet sich der 1933 in Arad geborene und in Fogarasch aufgewachsene Romancier auf einem mitunter auch für ihn ungeahnten Erfolgskurs. Hierzu befragte unser Hermannstädter Mitarbeiters Martin O h n w e i l e r den Verfasser der beiden Romane "Der geköpfte Hahn" und "Rote Handschuhe", mittlerweile in mehreren Auflagen erschienen. mehr...
Hoffen und Bangen in Gundelsheim
Das Siebenbürgen-Institut zieht Bilanz nach hundert Tagen: Die Hilferufe zum Erhalt des Siebenbürgen-Instituts, die Ende März in der Siebenbürgischen Zeitung und den Mitteilungen des Siebenbürgen-Instituts veröffentlicht wurden, sind nicht auf taube Ohren gestoßen. Zahlreiche Aktivitäten zur Abwendung dieser kultur- und wissenschaftspolitischen Katastrophe kamen zustande. Dennoch bleibt die Zukunft ungewiss, mehreren Mitarbeitern wurde gekündigt. mehr...
Thomas Nägler: Der lange Aufbruch aus Siebenbürgen
Eine Gedenkfeier zum Thema „60 Jahre Evakuierung aus Nordsiebenbürgen und Flucht aus Südsiebenbürgen“ fand am 29. Mai in würdevollem Rahmen in der evangelischen St. Paulskirche in Dinkelsbühl statt. Der Bundesvorsitzende Volker Dürr zeichnete Dekan Herbert Reber mit dem Goldenen Ehrenwappen der Landsmannschaft aus. Der Dinkelsbühler Dekan betonte, es sei ihm stets ein Anliegen gewesen, die Sache der Siebenbürger Sachsen zu unterstützen. In einer geschichtlich fundierten Festrede setzte Pof. Dr. Thomas Nägler anschließend die Evakuierung und Flucht in den größeren historischen Zusammenhang des Exodus der Siebenbürger Sachsen. mehr...
Heimattag in Dinkelsbühl: Europa als Chance
Mehr als 12 000 Besucher fanden sich bei schönem Pfingstwetter vom 28. bis 31 Mai zum 54. Heimattag der Siebenbürger Sachsen in der ehemals freien Reichsstadt Dinkelsbühl ein. Mit seinem Motto „Heimat suchen – Heimat finden“ erinnerte das diesjährige Pfingsttreffen an das Schicksal der Sachsen in Nordsiebenbürgen, die vor 60 Jahren evakuiert wurden und sich in Österreich, Deutschland und Übersee äußerst erfolgreich integriert haben. Zahlreiche Festredner stellten anerkennend fest, dass die Siebenbürger Sachsen ihre neue Heimat wirtschaftlich und vor allem kulturell bereichert haben und im zusammenwachsenden Europa vor allem als aktive Brückenbauer zwischen Ost und West gefragt seien. Im Folgenden wird über die Eröffnungsveranstaltung vom 29. Mai berichtet, in der morgigen Siebenbürgischen Zeitung Online folgt eine Gesamtschau des Heimattages. mehr...
Wirtschaftlicher Erfolg made in Urwegen
Wie viele Städte in Deutschland war auch Dortmund nach dem Zweiten Weltkrieg zu 80 Prozent zerstört. Ganze Straßenzüge lagen in Schutt und Asche. Wie die folgenden sieben Fallbeispiele veranschaulichen, profilierten sich Siebenbürger Sachsen aus Urwegen nicht nur beim Wiederaufbau nach dem Krieg, sondern bewähren sich auch in der Gegenwart als selbstständige Unternehmer. mehr...
HOG-Tagung in Immendingen: Der Gemeinschaft zutiefst verbunden
Die siebenbürgisch-sächsischen Heimatortsgemeinschaften setzen sich für ein lebendiges Vereins- und Kulturleben in Deutschland ein, fühlen sich aber auch in hohem Maße für das gemeinsame Kulturerbe und die in Siebenbürgen verbliebenen Landsleute verantwortlich. Diese Verantwortung und die Vertiefung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit siebenbürgischen Organisationen haben die Vertreter der Heimatortsgemeinschaften (HOG) auf ihrer 12. Tagung vom 14. bis 16. November 2003 in der Donauhalle in Immendingen, im Tal der jungen Donau, bekräftigt. mehr...