Ergebnisse zum Suchbegriff „Welt Dorf“
Artikel
Ergebnisse 211-220 von 336 [weiter]
Drittes Meschner Treffen in Siebenbürgen
Seit 27 Jahren treffen sich die Meschner jährlich in Ilsfeld bei Heilbronn, seit 28 Jahren auch im Zweijahresrhythmus in Würzburg bzw. in Bad Rappenau. In Meschen selbst gab es nach 1990 nur zwei organisierte Begegnungen. Der Grund hierfür mag einerseits in der bis vor kurzem beschwerlichen, langen Anreise liegen. Andererseits haben die mit einer solchen Auswanderung verbundenen Verletzungen der Seele viele Altmeschner von einem Besuch der alten Heimat abgehalten. In den 20 Jahren seit der letzten großen Aussiedlungswelle ist in Deutschland eine Generation aufgewachsen, die Siebenbürgen bereits als Kind oder Jugendliche gemeinsam mit ihren Eltern verlassen hat oder erst in der neuen Heimat geboren wurde. Dieser Generation den Geburtsort ihrer Vorfahren wieder näher zu bringen, war einer der drei Beweggründe für die Siebenbürger Nachbarschaft Meschen e.V., das 3. Meschner Treffen vom 17. bis 20. Juni in Meschen zu organisieren.
mehr...
Kinderferienheim in Radeln feierlich eröffnet
Nicht viele siebenbürgische Dörfer erfreuen sich so großer (und prominenter) Aufmerksamkeit wie gegenwärtig das kleine Radeln bei Reps im Kreis Kronstadt. Es ist dadurch „privilegiert“, dass Rockstar Peter Maffay mithilfe vieler Unterstützer hier, in seiner siebenbürgischen Heimat, ein Ferienheim für traumatisierte Kinder aufbauen lässt. Dieses wurde am 9. Juli, „465 Tage nach dem ersten Spatenstich“, wie Maffay nicht ohne Stolz sagte, in feierlichem Rahmen eröffnet. mehr...
Land des unbezahlbaren Reichtums: Reise in das wilde schöne Siebenbürgen
Ende August 2010 hat Marion Homm zusammen mit ihrem Vater Siebenbürgen besucht, um Rumänien und was noch vom ursprünglichen Siebenbürgen übrig ist kennen zu lernen. Dabei haben sie die Landschaft und Menschen, die sie in dieser Woche treffen durfte, so stark beeindruckt, dass sie sie unbedingt festhalten wollte. Entstanden sind unglaublich schöne Bilder, die zum Träumen einladen und Reisesehnsucht wecken. Die folgende Reportage kann nur ungefähr wiedergeben, was sie erlebt und gefühlt hat. Zur Autorin: Marion Homm wurde 1988 in Nürnberg geboren, studierte Modejournalismus/Medienkommunikation in München (Diplomarbeit zum Thema „Heimatgefühl als Gesellschaftstrend“) und arbeitet zurzeit als Online-Redakteurin im Burda-Verlag in der bayerischen Landeshauptstadt. mehr...
Wilhelm Meitert: "Die sächsische Welt ist im Verschwinden"
Sprachwitz, Geist und Gegenwartsbezug – der Mundartautor Wilhelm Meitert legt gern den Finger auf die sächsische Wunde. Ausgerechnet den zweifelsohne originellsten Mundartautor der jüngeren Generation sucht man vergeblich in jenem 2010 vom Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland herausgegebenen Mundart-Sammelband „Sachsesch Wält“. Der Grund: das fragwürdige Auswahlkriterium. Meitert hatte das Pech, nicht zu jenen Autoren zu gehören, die im Zeitraum 2005-2010 in der gleichnamigen Rubrik der Siebenbürgischen Zeitung vorgestellt worden sind. mehr...
Burzenland, oh du Heimaterde!
Mit der Überschrift „Das Burzenland in Sagen und Liedern“ war die Brauchtumsveranstaltung des Heimattages 2011 einem der Jubiläen, die in diesem Jahr begangen werden, gewidmet: 800 Jahre Burzenland. Die Veranstaltung fand am Pfingstsamstag, dem 11. Juni, um 16 Uhr in der Schranne in Dinkelsbühl statt und wurde vom Jugendbachchor aus Kronstadt, einer Zeidner Bläsergruppe, dem Zeidner Gesangstrio sowie zwei Vorlesern gestaltet. Konzeption und Leitung lagen bei Enni Janesch und Annette Königes. mehr...
Trutzige Kirchen und mächtige Türme, Teil 5
Friedrich Schuster, der diesen Winter im siebenbürgischen Kerz verbringt, hat sich aufgemacht, um noch einmal nachzusehen, wie unsere sächsischen Ortschaften aussehen. Mit Witzen aus den 1980er Jahren sowie Fotos aus Birthälm und Eibersdorf setzt er seine Reihe in der Siebenbürgischen Zeitung fort. mehr...
Zehn Jahre Donauschwäbisches Zentralmuseum in Ulm
Vor zehn Jahren wurde in Ulm das Donauschwäbische Zentralmuseum (DZM) gegründet, eine Einrichtung, die dem Leben der Donauschwaben und darüber hinaus den deutschen Minderheiten in Südosteuropa gewidmet ist. Somit sind auch zahlreiche Parallelen zu den Siebenbürger Sachsen zu entdecken. Das Museum bietet einen ausführlichen und anschaulichen Überblick über die Geschichte der deutschen Siedlergruppen und der gesamten Region und leistet dabei wichtige Erinnerungsarbeit. Denn um die Zukunft in einem zusammenwachsenden Europa verantwortlich zu gestalten, muss man ein Bewusstsein dafür schaffen, was für ein Potential das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen birgt, welchen Gewinn multiethnisch geprägte Landschaften in einem „Europa der Regionen“ bedeuten. Diese ganzheitliche Darstellung von der Ansiedlung über die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung bis zu dem schrecklichen Ende der Flucht, Vertreibung und Aussiedlung wird im Museum wiedergegeben. mehr...
Wo noch immer die Bienenstöcke stehen – eine unvergessliche Reise
Ich möchte von einer Reise erzählen, die mich überaus beeindruckt hat, von Landschaften und Menschen, die ich niemals vergessen werde. Von einer Reise in eine andere Zeit und in eine andere Welt – mit tausend verschiedenartigen Facetten: den Dörfern und Städten, die noch immer vom Fleiß und vom Wohlstand der Siebenbürger Sachsen zeugen. Den stolzen Wehrkirchen, die an Gefahr und Kampf, aber auch an große Gottesfurcht erinnern. Den Burgen und Schlössern, die Macht und Reichtum widerspiegeln. Am meisten aber fasziniert war ich von einem kleinen Dorf, das gleichsam am Ende der Welt liegt. Es trägt den Namen Nimesch. mehr...
Möge der Volkstrauertrag zum „Volksfriedenstag“ werden
Am 14. November 2010, dem Volkstrauertag, wurde in ganz Deutschland der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht, unter anderem auch in Dinkelsbühl, Partnerstadt des Verbandes der Siebenbürger Sachsen und „Heimat“ der 1967 errichteten Gedenkstätte. An der Gedenkfeier beteiligten sich Abordnungen der Bundeswehr, der Feuerwehr und der örtlichen Vereine, unter ihnen auch die Kreisgruppe Dinkelsbühl-Feuchtwangen, vertreten durch den Vorsitzenden Georg Schuster und Nachbarvater Horst Wellmann. Die Stadtkapelle Dinkelsbühl, die Sängervereinigung Concordia 1831 und der Sudetendeutsche Männerchor umrahmten die Feier musikalisch. Nach einem Gottesdienst in der katholischen Kirche wurden Kränze an der Kriegergedächtniskapelle niedergelegt. Dinkelsbühls Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer zitierte in seiner Rede Bundeskanzlerin Angela Merkel und sagte, der schonungslose Umgang mit der Geschichte sei die einzige Grundlage, um aus der Geschichte zu lernen. Geschehenes könne nicht ungeschehen gemacht werden, man müsse sich aber die Erinnerung bewahren. Als Vertreterin des Verbandes der Siebenbürger Sachsen sprach zum Abschluss der Feierstunde Ute Bako geb. Schuller, Landesjugendleiterin der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD), Landesgruppe Bayern, an der Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen. Ihre Rede wird im Folgenden in Auszügen wiedergegeben. mehr...
Schuschnigs auf Gastspielreise in Siebenbürgen
Das von den Brüdern Mark und Tristan Schuschnig geleitete „Figurentheater am Burgtor“ aus Rothenburg ob der Tauber zeigte beim Sommerfestival des Jugendtheaters „Gong“ in Hermannstadt das bekannteste Stück des italienischen Dramatikers Carlo Goldoni (1707-1793): „Der Diener zweier Herren“. Für diese Inszenierung von Vater Hanns Schuschnig hat Mutter Beatrice, geborene Gutt, die Puppen hergestellt. An dem gut besuchten Sommerfestival des Jugendtheaters „Gong“, das vom 6. bis 12. Juli 2010 stattfand, nahmen auch Studentengruppen aus Hermannstadt, Klausenburg und Bukarest teil. Im Folgenden berichtet der siebenbürgische Theaterregisseur Hanns Schuschnig wenig über die Gastspielreise; ihn beschäftigen vielmehr die besuchten Erinnerungsorte. mehr...








