Ergebnisse zum Suchbegriff „Welt“
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Nordrhein-Westfalen steht zu seiner Patenschaft für die Siebenbürger Sachsen
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens und deren Ministerium für Arbeit und Soziales, Qualifikation und Technologie stehen nach wie vor zu ihrer 1957 übernommenen Patenschaft für die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. Das erklärte kürzlich in Düsseldorf der nordrhein-westfälische Sozialminister Harald Schartau in einem Gespräch mit dem landsmannschaftlichen Bundesvorsitzenden Volker E. Dürr. An dem Meinungsaustausch waren der zuständige Düsseldorfer Ministerialrat Peter Schmitz sowie der Vorsitzende der nordrhein-westfälischen Landesgruppe des Verbands, Harald Janesch, beteiligt. mehr...
Deutschweißkircher beim Münchner Oktoberfest
Die Heimatortsgemeinschaft Deutsch-Weißkirch hat Siebenbürgen mit großem Erfolg beim Internationalen Trachten- und Schützenumzug des diesjährigen Oktoberfests am 17. September in München vertreten. Im Zeichen der Partnerschaft zwischen der Stadt Dinkelsbühl und der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen traten die renommierte Dinkelsbühler Knabenkapelle und Deutschweißkircher gemeinsam unter der Zugnummer 31 im Block "Internationale Partnerschaften" auf. "Die Leute am Straßenrand haben uns sehr positiv aufgenommen und überall bejubelt", erklärte Hilde Orend, die für die Teilnahme siebenbürgischer Trachtengruppen am Oktoberfest verantwortlich ist. mehr...
Hessens Ministerpräsident Koch: 'Aussiedler haben Deutschland mit aufgebaut'
Hessens Ministerpräsident Roland Koch würdigt in einer Festrede zum 50. Jubiläum der landsmannschaftlichen Landesgruppe am 9. September in Wiesbaden die Leistungen der Vertriebenen und Aussiedler beim Wiederaufbau Deutschlands und des Bundeslandes. Mit ihrer Bereitschaft zu Toleranz hätten sie der Bundesrepublik nach dem Krieg "mindestens ein Jahrzehnt gesellschaftlichen Unfriedens erspart". mehr...
Dichterischer Protest gegen den 'Syllabus' des selig gesprochenen Papstes Pius IX.
Gegen den sogenannten "Syllabus" des kürzlich selig gesprochenen Papstes Pius des Neunten hat 1869 der siebenbürgisch-deutsche Lyriker Friedrich Krasser sein kritisches Gedicht "Anti-Syllabus" veröffentlicht, das in kürzester Zeit Verbreitung und Berühmtheit im damaligen Europa und auch in Übersee fand. Es rief zur Erhebung "aus der alten Dunkelheit" auf. mehr...
Märchen vom "Offenen Tor" statistisch widerlegt
Im ersten Halbjahr 2000 sind nur 234 Deutsche aus Rumänien in die Bundesrepublik zugezogen, in den ersten sechs Monaten 1999 waren es 314, vor zwei Jahren 382 und im Vergleichszeitraum 1997 noch 712 Personen. mehr...
Partnerschaften mit Siebenbürgen
Einen neuen Förderschwerpunkt hat das Bundesinnenministerium schon im Vorjahr angekündigt und die konkreten Förderungsrichtlinien erst kürzlich bekannt gegeben: Aussiedler sollen sich vestärkt in kommunale Partnerschaften mit osteuropäischen Ländern einbringen. Die Fördergrundsätze gelten für die Haushaltsjahre 2000 und 2001. Bislang ist beim BMI eine einzige Anfrage bezüglich Rumänien eingegangen, so dass viel mehr Initiative seitens der Siebenbürger Sachsen gefragt wäre. Die Erfahrung zeigt, dass sowohl die Siebenbürger, die in der alten leben, als auch jene in der neuen Heimat eine sichtbare Aufwertung in der Öffentlichkeit erfahren, wenn sie in Partnerschaften und gemeinsame Projekte einbezogen werden. mehr...
"Nicht vergessen und auch nicht vergeben"
Die achte Tagung zur Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Rumänien und im Ostblock fand vom 7. bis 10. Juli in Sighet (Maramuresch) zum Thema „1954-1960: Wirkungen und Auswirkungen des Stalinismus“ statt. Das ehemalige Gefängnis wurde zu einem Museum und einer Forschungsstätte umgebaut, Historiker, Wissenschaftler, Dichter, Journalisten, ehemalige politische Gefangene, Lehrer, Schüler sowie einheimische Besucher treffen sich hier jährlich zu einer Tagung. An einem Ort wie diesem, wo der Terror der kommunistischen Diktatur seine Spuren hinterlassen habe, gelte es diese Botschaft des Nichtvergessen- und Nichtvergebenwollens besonders zu berücksichtigen, sagte Laurentiu Ulici, Vorsitzender des Rumänischen Schriftstellerverbandes. Hans Bergel sprach er unter viel Beifall und Anteilnahme von dem Schicksal der fünf siebenbürgisch-sächsischen Schriftsteller, die 1959 verhaftet und verurteilt worden waren. Bergel wurde zum Ehrenmitglied der Stiftung „Academia Civica“ ernannt. mehr...
Bewahrer und Förderer
Am 15. Juli 2000 ist der aus dem siebenbürgischen Kronstadt stammende Buchhändler, Büchermacher und Kulturhistoriker Hans Meschendorfer im 88. Lebensjahr gestorben. Die in seiner Münchner Verlagsbuchhandlung erschienenen Veröffentlichungen haben Jahrzehnte lang das Geistesleben der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und dem Herkunftsgebiet mitgeprägt. Als Verfasser kulturgeschichtlicher Schriften hat sich Meschendörfer zudem um das gruppeneigene historische Erbe verdient gemacht. mehr...
Politische Karten werden neu gemischt
Das rumänische Staatsoberhaupt Emil Constantinescu hat in einer Fernsehrede am 17. Juli überraschend bekannt gegeben, bei den Präsidentschaftswahlen im kommenden November nicht wieder zu kandidieren. Durch den Verzicht könne er sich verstärkt dem Kampf gegen die Korruption widmen, dem er sich schon seit seinem Amtsantritt im Spätherbst 1996 verschrieben habe. Der Präsident bat alle um Entschuldigung, die ihn 1996 in der nun enttäuschten Hoffnung gewählt hatten, er werde ihnen ein besseres Leben ermöglichen. Als Präsidentschaftskandidat jener demokratischen Kräfte, die sich von Iliescus Postkommunisten klar absetzen wollen, könnte der derzeitige Premier Mugur Isarescu ins Rennen gehen. Er hat bisher jedoch keine verbindliche Zusage gemacht. Der postkommunistische Parteiführer und frühere Staatspräsident Ion Iliescu verliert indes an Zustimmung. Er ist in diverse Korruptions- und Geldwäscheaffären verwickelt, die Korruptionsvorwürfe gegen ihn verdichten sich. mehr...
Wortbruch gegenüber Aussiedlern
"Einen eklatanten Wortbruch leisten sich bundesdeutsche Politiker. In den vergangenen Jahren haben sie den deutschen Minderheiten Osteuropas stets ein "Offenes Tor" zugesichert. Die jüngste Aussiedlerstatistik überführt sie falscher Versprechungen. Selbst der Aussiedlerbeauftragte der Bundesregierung, Jochen Welt, bewertete die Aufnahmepraxis für deutsche Aussiedler aus Rumänien am Pfingstsonntag in Dinkelsbühl als "arg verbesserungsbedürftig". " mehr...