Ergebnisse zum Suchbegriff „Wettbewerb 2010“

Artikel

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15. Mai 2025

Kulturspiegel

Gedanken zu den siebenbürgisch-sächsischen Heimatortsgemeinschaften

Was die Kultur eines Gemeinwesens formt, sind die in Raum und Zeit herausgebildeten Lebensumstände, äußere und zwischenmenschliche. Bedingt und geprägt werden sie oft durch Klima, eigentlich durch die gesamte physische Umwelt und vor allem durch einen Fundus an tradiertem (also weitergegebenem) Wissen und an Werten sowie durch die gemeinsamen Grundüberzeugungen dieser Menschengruppe. Die zwei wichtigsten Marker eines Gemeinwesens sind meiner Meinung nach Sprache und Religion (im weitesten Sinne jenes Verbindende, das zu einem Zusammenhalt der Gemeinschaft durch Sprache, Bräuche und Traditionen führt), ein Zusammenhalt, der sich vor allem in Situationen bestätigen muss, wenn dieses Gemeinwesen existentiell gefährdet ist, z.B. durch klimatische oder politische Ursachen, z.B. durch Umsiedlung. mehr...

17. Oktober 2023

Verschiedenes

Vier Siebenbürger Sachsen in deutscher Eliteklasse: Helmut Heimanns persönlicher Rückblick auf 60 Jahre Fußball-Bundesliga

60 Jahre Fußball-Bundesliga – das sind 60 Jahre Faszination der Massen, 60 Jahre, in denen der Wettbewerb zu einem deutschen Kulturgut geworden ist. Ein Phänomen, das laut einer repräsentativen Studie 75 Prozent der deutschen Bevölkerung interessiert. 60 Jahre Bundesliga – das sind 60 Jahre Tore, Titel, Triumphe, aber auch Tragödien, Trauer, Tränen. Die Emotionsskala reicht von himmel hochjauchzend bis zu Tode betrübt, genauso wie es der größte deutsche Dichter Johann Wolfgang von Goethe in den zehn Zeilen seines Gedichtes „Klärchens Lied“ in dem Theaterstück „Egmont“ beschreibt: „Freudvoll/ Und leidvoll/ Gedankenvoll sein/ Langen/ Und bangen/ In schwebender Pein/ Himmelhoch jauchzend/ Zum Tode betrübt/ Glücklich allein/ Ist die Seele, die liebt.“ mehr...

11. Januar 2022

Kulturspiegel

Haus des Deutschen Ostens in München präsentiert in Fotoausstellung Hermannstadt und Kronstadt

Die Ausstellung „Fremd : Vertraut. Hermannstadt : Kronstadt. Zwei Städte in Siebenbürgen, fotografiert von Jürgen van Buer“ wird vom 19. Januar bis 8. April 2022 im Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, in München gezeigt. Eröffnet wird sie am 18. Januar um 18.00 Uhr, die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag, 10.00 bis 20.00 Uhr. mehr...

13. Januar 2021

Interviews und Porträts

Die gute Seele der Siedlung: Enni Janesch (80) engagiert sich vielseitig für Gemeinschaft und Kultur in Drabenderhöhe

Mit dem kulturellen, sozialen und politischen Engagement von Enni Janesch, die am 13. Januar das 80. Lebensjahr vollendet, könnte man Seiten füllen. Seit Einweihung der Siebenbürger Sachsen-Siedlung 1966 in Drabenderhöhe setzt sie sich ehrenamtlich für Erhalt und Pflege des Brauchtums auf allen Ebenen des Verbandes ein und hat die Siebenbürger Sachsen Drabenderhöhe über die Stadt Wiehl hinaus im Oberbergischen Kreis und Land Nordrhein-Westfalen bekannt gemacht.
Für ihre zahlreichen Verdienste erhielt sie hohe Auszeichnungen, unter anderem 2009 das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland, den Silbernen Wiehltaler der Stadt Wiehl sowie vom Verband der Siebenbürger Sachsen das Goldene Ehrenwappen und die Verdienstmedaille „Pro Meritis“. mehr...

17. Juni 2020

Interviews und Porträts

Pomona Zipser im Werkstattgespräch: Über Schönheit und Strenge – und Berlin

Pomona Zipser ist Bildhauerin. Nach einer Kindheit in Ploiești und dem Abitur in München hat die gebürtige Hermannstädterin freie Kunst studiert. Ihr Meisterlehrer war Lothar Fischer. Seit den frühen 1980er Jahren in Berlin, spricht sie in diesem Interview über die Stadt, in der sie zu Hause ist, und davon, welchen Einfluss das Leben in Berlin auf ihr Werk hat. Sie erzählt von ihrer Vorliebe für Holz sowie von der Begeisterung für Funktionales und Architektonisches. Schönheit, so sagt Pomona Zipser, habe mit Konstruktion und Strenge zu tun. Der Hang zum Recyclen ist bei ihr keine Mode, sondern Konzept. Es führt zurück auf eine früh erworbene Lebenshaltung, auf alltägliche Sparsamkeitserwägungen, die das Leben in den kommunistischen Gesellschaften prägten. Der Mut zur Übersetzung solcher Erfahrung gründet nicht zuletzt im freiheitlichen Umfeld des elterlichen Künstlerhaushalts, den Paul und Katharina Zipser in den 1960er Jahren in Rumänien führten.
Mit den Werkstattgesprächen besucht Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen, in loser Folge die unterschiedlichsten Ateliers, Übungs- und Arbeitszimmer und bittet deren Akteure, sich zu äußern. Entdeckungsfreuden auf beiden Seiten sind in Aussicht gestellt.
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7. Mai 2017

Kulturspiegel

17. GO EAST-Festival in Wiesbaden

Die hessische Landeshauptstadt überfiel in diesen Tagen wieder die osteuropäische Nostalgie, die es so selten hier im Westen nachzuvollziehen gibt: Das Festival der ost-und südosteuropäischen Filme ist der Treffpunkt für Filmfreunde der ost-und südosteuropäischen Filme mit Regisseuren, Schauspielern und Produzenten. Vom 26. April bis zum 2. Mai wurden in Wiesbaden mehr als 100 Filme aus 29 Ländern, darunter sechs Welt-, eine internationale und 22 Deutschlandpremieren, drei Nachwuchsprojekte und ein vielfältiges Begleitprogramm mit Ausstellungen, Diskussionsrunden, Workshops, Vorträgen, Filmgesprächen und Partys präsentiert. mehr...

3. März 2015

Interviews und Porträts

Alfred Mrass, der nimmermüde Praktiker und Visionär, wird 70

Um die Jahrhundertwende bereits schrieb die Presse über den heutigen Jubilar, dass er sich „unermüdlich für ein gutes Bild der Siebenbürger Sachsen verdient gemacht“ habe. Heute, am 3. März 2015, feiert der Vorsitzende der Landesgruppe Baden-Württemberg und stellvertretende Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, Alfred Mrass, seinen 70. Geburtstag. mehr...

13. April 2012

Kulturspiegel

Zwölftes GoEast-Festival in Wiesbaden

Bei goEast, dem Festival des mittel- und osteuropäischen Films, stehen in diesem Jahr zehn Spielfilme und sechs Dokumentarfilme im Wettbewerb. Der rumänische Regisseur Cristi Puiu ist Vorsitzender der internationalen Jury, die über die Vergabe der vier mit insgesamt 29 500 Euro dotierten Preise entscheidet. Puiu wurde 2005 mit seinem Film „Der Tod des Herrn Lăzărescu“ international bekannt, 2010 erschien sein jüngster Film „Aurora“. Eine Jury der FIPRESCI vergibt den Preis der Internationalen Filmkritik. mehr...

4. Februar 2012

Interviews und Porträts

Bühnenwerke als Hobby-Beruf - Gespräch mit der jungen Autorin Elise Wilk

Der Kronstädterin Elise Wilk (Jahrgang 1981) gelingt es nach und nach, aus ihrem Hobby einen Beruf zu machen. Sie hat in Klausenburg Journalismus studiert, war als Stipendiatin der Robert-Bosch-Stiftung in einer Berliner Zeitungsredaktion tätig und verfügt über Berufserfahrung in den Bereichen Medien sowie Kultur- und Projektmanagement. Ihre große Leidenschaft ist aber das Verfassen von Bühnenwerken. Um diesem Interessengebiet nachzugehen, hat sie bereits ein Masterstudium in Literatur und Kommunikation (Kreatives Schreiben) in Kronstadt abgeschlossen und sommersüber regelmäßig Schreibworkshops für Jugendliche mitorganisiert. Seit 2010 lernt sie szenisches Schreiben an der Theaterhochschule Neumarkt am Mieresch. Vor allem ihre jüngsten zwei Theaterstücke, in denen es um Entfremdung und Probleme der „banalen“ modernen Welt geht, erfreuen sich positiver Kritiken. In einem Gespräch mit Christine Chiriac stellt sich Elise Wilk den Lesern vor. mehr...

22. Januar 2012

Kulturspiegel

Zweite Gedichtausgabe des siebenbürgischen Lyrikers Georg Hoprich

Am 25. November ist in Leipzig eine Auswahl der Gedichte von Georg Hoprich herausgekommen. Am Erscheinungstag waren es noch just vier Wochen bis zum 73. Geburtstag des Dichters (29.12.1938-9.4.1969) aus Thalheim/Daia bei Hermannstadt. Nach der unauffällig scheinenden und tatsächlich allerdings fulminanten Gedichtsammlung von Stefan Sienerth (Kriterion, Budapest 1983, 169 Seiten) ist diese Auswahl nun die zweite Edition des hinterlassenen Werkes. Sie stammt von Bertram Reinecke (Jahrgang 1974). Sein Name steht mit für den Verlag in Leipzig, dazu ebenso für nachhaltiges und sachte wachsendes Interesse an Thalheims Sohn. mehr...