Ergebnisse zum Suchbegriff „Wunsch 2014“
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Ein Vierteljahrhundert Kulturarbeit: Bundeskulturreferent Hans-Werner Schuster in Rente verabschiedet
Wenn eine Ära endet, strebt unser Bewusstsein naturgemäß danach, das Wesentliche aus der abgelaufenen Zeitperiode herauszufiltern. So auch jetzt. Über ein Vierteljahrhundert, seit Oktober 1994, hat Hans-Werner Schuster als Bundeskulturreferent des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland gewirkt, nachdem er schon 1989 als Redakteur der Siebenbürgischen Zeitung tätig war. Der Historiker und Kunsthistoriker, der die Verbandsentwicklung höchst engagiert und kompetent mitgestaltet hat, wurde beim Heimattag 2010 für seine Verdienste mit dem Goldenen Ehrenwappen ausgezeichnet. Seit 1. Januar ist Schuster nun Rentner. Seine hauptamtliche Verbandstätigkeit habe ihn vielfältig bereichert, meint der gebürtige Hermannstädter, beflügelt und motiviert. Die Zukunftsperspektiven unseres Verbandes beurteilt er optimistisch. Die Rettungsaktion für Schloss Horneck als Sitz der siebenbürgisch-sächsischen Kultureinrichtungen habe jüngst erst gezeigt, wie wichtig der Verband sei. In dem nachfolgenden Gespräch mit seinem langjährigen Kollegen Christian Schoger blickt Hans-Werner Schuster auf Kernaspekte seiner facettenreichen Kulturarbeit zurück. mehr...
Welser Symphonieorchester konzertiert beim Sachsentreffen in Bistritz
Im September 2014 gingen die Städte Bistritz in Nordsiebenbürgen und Wels in Oberösterreich eine Städtepartnerschaft ein. Zu ihrem fünfjährigen Jubiläum entsandte Wels eine offizielle Delegation zusammen mit seinem städtischen Symphonieorchester nach Bistritz und gestaltete damit einen Programmhöhepunkt beim 29. Sachsentreffen. mehr...
Zehnjähriges Jubiläum der Konzertreihe Musica Barcensis
Kronstadt – Wenn in Kronstadt Philharmonie, Oper und Theater wegen der Sommerpause schweigen, setzen in den umliegenden Kirchenburgen Orgelklänge ein. Die Konzertreihe Musica Barcensis, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiert, begann am 7. Juli in Honigberg. Tradition ist bereits die Anfahrt per Fahrrad zum Eröffnungskonzert, organisiert vom Verein Brașov pedalează. mehr...
Ehrennadel für Staatspräsident Klaus Johannis
Klaus Werner Johannis wurde am 13. Juni 1959 in Hermannstadt geboren. Der 60-Jährige gilt heute als bedeutendster siebenbürgisch-sächsischer Politiker weltweit. Seit 2000 hat er als Bürgermeister von Hermannstadt die Stadt entscheidend nach vorne gebracht. „Wie Phönix aus der Asche“ sei die Stadt aufgeblüht, als Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (2002-2013) habe er „als Brückenbauer zwischen den Nationen“ gewirkt, stellte Dr. Bernd Fabritius fest, als Klaus Johannis beim Heimattag 2014 in Dinkelsbühl mit dem Ehrenstern der Föderation der Siebenbürger Sachsen ausgezeichnet wurde. Die Ehrennadel in Gold, die höchste Würde, die das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) zu vergeben hat, wurde Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis nun am 29. Juni verliehen. Vlad Popa berichtete darüber in der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien vom 3. Juli. mehr...
Botschafter Emil Hurezeanu und lebendiger Erfahrungsaustausch beim Pressereferentenseminar der SbZ
„Die deutsche Minderheit in Rumänien und die aus Rumänien ausgewanderten Deutschen stellen die empfindlichste und zugleich kräftigste Brücke der bilateralen rumänisch-deutschen Beziehungen dar. Eine menschliche Brücke, die im Vergleich zu den gewöhnlichen Brücken mit der Zeit und Nutzung nicht fragiler, sondern immer stärker und inniger wird. Die Rumänen und die Siebenbürger Sachsen haben friedlich und freundschaftlich koexistiert und die Rückkehr der Deutschen nach Deutschland macht uns traurig. Die Anwesenheit der Deutschen ist eine der schönsten historischen Erinnerungen Rumäniens, sowohl mit der Vergangenheit als auch mit der europäischen Gegenwart. Die mehrere hundert Jahre alten Kirchenburgen der Siebenbürgen Sachsen sind heute Bestandteil des Kulturerbes des rumänischen Staates. Ich stelle diese Realität sowohl mit großer Freude, aber auch als immense Pflicht fest. Wir freuen uns, diese Denkmäler zu haben, aber gleichzeitig wissen und wollen wir ihren Fortbestand, ihre historische, kulturelle und seelische Rolle für die nächsten Generationen schützen und sichern.“ Diese Aussagen machte Rumäniens Botschafter Emil Hurezeanu im Rahmen seines Vortrags beim Pressereferentenseminar, das vom 5. bis 7. April in Leitershofen bei Augsburg stattgefunden hat. mehr...
Siebenbürgisch-sächsisches Kulturerbe verantwortungsvoll erhalten: Zur Restaurierung der Hermannstädter Stadtpfarrkirche
Am 31. Januar hat der Chefplaner der zurzeit laufenden Restaurierungsarbeiten an der Hermannstädter Stadtpfarrkirche, Architekt Mihai Țucă, für die Teilnehmer einer Tagung der Architekten der Kreise Hermannstadt und Vâlcea eine Führung auf der Baustelle gemacht. Eingangs berichtete er über die archäologischen Grabungen, die unter der Leitung der Kronstädter Archäologin Daniela Marcu-Istrate im vergangenen Jahr durchgeführt wurden. Er erwähnte, dass verschiedene Fußbodenplatten auf der Rückseite Reliefs aufwiesen, dass ein besonderer Fund der Grabstein des Bürgermeisters Armbruster war. mehr...
Einladung zum SJD-Zukunftsworkshop
Die Siebenbürgisch-Sächsische Jugend in Deutschland (SJD) und Jugendverbände aus Siebenbürgen laden ein zum Workshop „Brücken in die Zukunft“, der am Wochenende vom 26. bis 28. April in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen stattfindet. Wir bieten euch in einer länderübergreifenden Zusammenarbeit die Möglichkeit, die Jugendarbeit von morgen mitzugestalten. mehr...
Stadt Wetzlar pflegt Patenschaft für 66.000 Lieder
1.800 Liederbücher und 66.000 Liedtitel aus deutschen Siedlungsgebieten in Osteuropa – diesen gewaltigen Umfang hat eine einzigartige Patenschaft, die ausgerechnet die mittelhessische Stadt Wetzlar im Jahr 1962 für das „Ostdeutsche Lied“ initiiert hat. Zu verdanken ist das Projekt, das längst zu einer Institution geworden ist, vor allem einem Mann: Edgar Hobinka (1905-1989). mehr...
Ovidiu Ganț: Loyalitätsbekundung im Parlament
Hermannstadt – Zur Jahrhundertfeier Rumäniens gab der Abgeordnete des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), Ovidiu Ganț, am 5. Dezember eine politische Erklärung des DFDR im Parlament ab: Am 1. Dezember 2018 feierten die Rumänen 100 Jahre, seit die „Nationalversammlung aller Rumänen aus Siebenbürgen, dem Banat und dem Ungarnland“ in Karlsburg (Alba Iulia) die Vereinigung mit Rumänien erklärt haben. „Wir, die Deutschen aus Rumänien, haben zusammen mit ihnen gefeiert. Es war keine formelle Haltung, sondern eine, die auf Überzeugung und sehr starke Argumente fußt“, betonte Ganț. mehr...
Reverenz für eine außerordentliche Lebensleistung: George Guțu und die Germanistik Rumäniens
Im März 1990 wurde in Bukarest die Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (GGR) nach dem Muster der Societatea Germaniștilor din România (SGR) gegründet, die in den 1930er Jahren von Simion C. Mândrescu ins Leben gerufen, nach dem Zweiten Weltkrieg aber verboten worden war. Initiator der Neugründung war der 46-jährige, nach dem Studium in Leipzig hier auch promovierte Germanist George Guțu. Auf Beschluss der GGR kam es dann nach und nach zur Gründung von zehn Zweigestellen in den wichtigsten Hochschulzentren des Landes. mehr...







