Ergebnisse zum Suchbegriff „Zeitzeuge“
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Russlanddeportierte erinnern sich: „Weißt du, was das heißt: Heimweh!“
Am 9. Dezember 2009 trafen sich im Haus der Heimat Nürnberg auf Einladung von Günter Czernetzky 13 Zeitzeugen, die im Januar 1945 in die Sowjetunion deportiert wurden: Johann Bielz, Katharina Borbely, Katharina Donos, Elfriede Fabian, Anni Häusler, Hermine Krulitsch, Michael Mathias und Johann Roch aus Nürnberg, Johann Martini aus Heusenstamm bei Frankfurt, Elfriede Baier aus Seukendorf bei Fürth, Johann Schuller aus Fürth, Hartmann Bell und Anna Wagner aus Schwabach. mehr...
"Flucht aus dem Reich Ceaușescus"
Karl Rudolf Brandsch hat kürzlich in den Gesamtschulen Helene Lange und Flötenteich in Oldenburg als Zeitzeuge über seine Flucht aus Rumänien berichtet. 1970 war er 40 Kilometer im Gummianzug, mit Schwimmflossen und selbstgebautem Faltboot im Fluss Timisch geflüchtet. mehr...
Peter Maffay startet Biografie-Wettbewerb
Der Musiker Peter Maffay hat am 11. Oktober 2009 in Berlin den Biografie-Wettbewerb „Was für ein Leben!“ eröffnet. Bis zum 28. Februar 2010 sind Menschen aufgefordert, Biografie-Skizzen einzusenden – zu gewinnen gibt es die Verfilmung der Biografien. Der Biografie-Wettbewerb will darauf hinweisen, dass auch das Leben von „Normalbürgern“ dokumentierenswert ist. Er wird unterstützt vom Deutschen Historischen Museum (DHM), von Generali Zukunftsfonds und von ZEIT Geschichte. mehr...
Den Umsturz in Rumänien erlebt
Der bekannte Hotelmanager Erich Haas erfüllte am 14. Juli seinen 90. Geburtstag. Über sein bewegtes Leben berichtete die Siebenbürgische Zeitung unter dem Titel „Wir Siebenbürger sind nun mal Pioniere“ in der Folge 14 vom 15. September 2009, Seite 8. Während seiner kriegsbedingten Tätigkeit an der Deutschen Gesandtschaft in Bukarest wurde Erich Haas Zeitzeuge von zum Teil historischen Begebenheiten. Die Erlebnisse hat der 90-Jährige auf Bitte der Redaktion exklusiv für die Siebenbürgische Zeitung dokumentiert. mehr...
Rumänische Kulturtage 2009 in München
Mit einem niveauvollen Programm locken die diesjährigen „Rumänischen Kulturtage“ in München, die von der Gesellschaft zur Förderung der Rumänischen Kultur und Tradition e.V. vom 25. September bis 8. Oktober 2009 veranstaltet werden. Veranstaltungsorte sind das Kulturzentrum Gasteig (Rosenheimer Straße 5), Karten bei München Ticket: (0 89) 54 81 81 81, oder im Gasteig an der Abendkasse, sowie das Filmmuseum im Münchener Stadtmuseum (St. Jakobs-Platz 1), Karten: (0 89) 23 32 41 50. mehr...
Walter Schmidt: Tartlauer Sport- und Kulturleben geprägt
Walter Schmidt in Böblingen kann mit seinen 80 Jahren auf ein erfülltes Leben zurückblicken. Der Textilmeister hat das Tartlauer Kultur- und Gemeinschaftsleben sowohl in seiner Heimatgemeinde als auch, nach seiner Aussiedlung im Jahr 1984, in Deutschland vielfach mitgestaltet und bereichert. mehr...
Schultagung in München: „Der Lehrer hat ein freies Wort ...“
Die Sektion Pädagogik und Schulgeschichte im Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) tagte am 7./8. März zum neunten Mal im Münchner Haus des Deutschen Ostens (HDO). Dank der Förderung durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen über das HDO ist es gelungen, auch in diesem Jahr ein Seminar zur Schulgeschichte Siebenbürgens abzuhalten. mehr...
Carl Gibson: Legitimer Protest gegen Ceaușescu-Diktatur
1979 entstand in Rumänien die erste größere freie Gewerkschaftsbewegung „SLOMR“ (Sindicatul liber al oamenilor muncii din România), die im Westen nahezu unbekannt ist. In seinem Erinnerungsband „Symphonie der Freiheit. Widerstand gegen die Ceaușescu-Diktatur“ (J. H. Röll Verlag, 2008) hat Carl Gibson den Aufbau und die Niederschlagung der freien Gewerkschaftsbewegung rumänischer Werktätiger aus der Perspektive des agierenden Zeitzeugen beschrieben. Carl Gibson, 1959 in Temeschburg (Temeswar) geboren, in Sackelhausen im Banat aufgewachsen, ist Philosoph und Schriftsteller. Bis zur Revolution 1989 unterstützte er das „demokratische Exil“ der Rumänen im Westen, u. a. trat er als positiver Kronzeuge in der UNO-Klage gegen das Ceaușescu-Regime (1981-1984) auf. Mit dem Band „Lenau. Leben – Werk – Wirkung“ (Carl Winter Universitätsverlag, 1989) präsentierte sich Gibson als Literaturwissenschaftler. Siegbert Bruss sprach mit ihm über die oppositionelle Bewegung SLOMR. mehr...
Multifunktionär im Dienste der Landwirtschaft und Landsmannschaft
Am 16. Januar, drei Tage vor seinem 80. Geburtstag, verstarb Dipl.-Ing. agrar. Simon Acker. Der Ehrenvorsitzende der Heimatortsgemeinschaft (HOG) Reußmarkt hat sich durch sein jahrzehntelanges Engagement, sei es auf Kreis-, Landes- oder auf Bundesebene, in den Bereichen der Integrations-, der Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit besondere Verdienste erworben. In Würdigung dieser ehrenamtlich erbrachten Leistungen verlieh ihm der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. 1979 das Goldene Ehrenwappen. mehr...
Rede von Pfr. i.R Werner Knall an der Gedenkstätte in Dinkelsbühl
Die Gedenkstätte der Siebenbürger Sachsen in der Lindenallee der Alten Promenade in Dinkelsbühl ist den Opfern von Krieg, Verfolgung, Flucht und Vertreibung geweiht. Ein Ort der Erinnerung, der Besinnung und inneren Einkehr. Die traditionelle Rede an der Gedenkstätte hielt am Pfingstsonntag Pfr. i.R Werner Knall. „Was kann uns helfen“, so fragte der Geistliche, selbst ein Zeitzeuge, „trotz leidvoller Erfahrungen in der Geschichte und der Gefahren, die sich am Horizont der Gegenwart und der Zukunft abzeichnen, krisenfest und hoffnungsvoll zu bleiben?“ – Die Rede an der Gedenkstätte wird im Folgenden gekürzt wiedergegeben. mehr...






