Ergebnisse zum Suchbegriff „Zeitzeugen“

Artikel

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4. März 2026

Aus den Kreisgruppen

Empfang der Stadt Augsburg für die Landsmannschaften

Oberbürgermeisterin Eva Weber zusammen mit Bürgermeisterin Martina Wild, Referentin für Bildung und Migration, hatten unter dem Motto „Vergangenheit verstehen – Verantwortung für die Zukunft“ die Landsmannschaften mit ihren zahlreichen Verbänden am 9. Februar um 18.00 Uhr ins prachtvolle Kurhaustheater Göggingen eingeladen, um gemeinsam darüber zu sprechen, „wie Erfahrungen von Flucht und Vertreibung sowie das Engagement für die alte und neue Heimat an kommende Generationen weitergegeben werden können“. Die Stadt Augsburg organisierte gemeinsam mit den Landsmannschaften diesen Abend. mehr...

2. März 2026

Kulturspiegel

„Das kleingewürfelte Glück“: Themenabend anlässlich des 40. Todestages von Rolf Bossert

Vor vierzig Jahren beging der sprachgewandte Lyriker und Mitbegründer der Aktionsgruppe Banat Rolf Bossert Selbstmord, kurz nachdem er aus Rumänien ausgereist war. Das Deutsche Kulturforum östliches Europa und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur nahmen dies zum Anlass, am Tag genau, am 17. Februar 2026, gemeinsam einen Themenabend für ihn in Berlin zu organisieren. Der Moderator des Abends, Autor, Übersetzer und Drehbuchautor Jan Koneffke, hatte eine Zeile aus einem Bossert-Gedicht als Titel ausgewählt: „,Wo sind wir, was wir sind‘. Existieren und Schreiben in der kommunistischen Diktatur“. mehr...

10. Februar 2026

Aus den Kreisgruppen

Auf 100 Jahre Mut und Energie: Geburtstagsbesuch bei Susanne Kästner

Die Kreisgruppe München gratuliert Susanne Kästner zum 100. Geburtstag. Sie wurde 1926 in Großprobstdorf geboren und ist eine der wenigen noch lebenden Zeitzeugen der Russlanddeportation. Ihre Erinnerungen hielt sie eindrucksvoll in ihren Büchern „Kampf und Leid um Freiheit und Liebe, Band 1 und 2“ fest. mehr...

31. Januar 2026

Kulturspiegel

Werkstattgespräch von Heinke Fabritius, Folge 15: Heike Schuster anlässlich der Premiere ihrer Tanzperformance GLEIS 3 – Auf den Spuren von Rosa Lukesch

Es war am 18. Januar 2025, als Heike Schuster ihre bewegende Tanzperformance GLEIS 3 erstmals einem größeren Publikum vorstellte. An diesem Tag lud der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland gemeinsam mit der Landsmannschaft der Banater Schwaben und den beiden für diese Regionen zuständigen Kulturreferentinnen in das Stadthaus in Ulm zum Gedenken an 80 Jahre Deportation der Deutschen aus Südosteuropa ein. Es war eine besondere Veranstaltung. Denn acht Jahrzehnte nach den Ereignissen, der gewaltsamen Verschleppung zur Zwangsarbeit in die ehemalige Sowjetunion, lebten kaum noch Zeitzeugen, die aus eigenem Erleben über das Geschehen hätten berichten könnten. mehr...

15. Januar 2026

Kulturspiegel

Hegt wird gesangen!: Lieder gegen das Vergessen: Deportationslieder 1945-1949

Am 15. Januar 1945, der in die die Geschichte als der „Schwarze Sonntag“ eingegangen ist, wurden 69332 Menschen aus Rumänien in die Sowjetunion deportiert, darunter 30336 Siebenbürger Sachsen, davon 60% Frauen – ein Ereignis, das zu der Zersplitterung unserer Gemeinschaft führen sollte. (In einigen Orten wurden sie bereits am 13. und 14. Januar ausgehoben.) Auch 81 Jahre nach diesem folgenschweren Ereignis bleiben uns Gedenken und Erinnerung an dieses Verbrechen und die kollektiven Leiden von damals Bedürfnis und Pflicht. mehr...

14. Januar 2026

Rumänien und Siebenbürgen

Symposium zum Thema „Deportationen nach ethnischen Kriterien – ein zentrales Element totalitärer Regime?“

Der breiten Öffentlichkeit bekannt sind die Verbrechen des Nazi-Regimes: die Extermination der jüdischen Bevölkerung und anderer unerwünschter Gruppen in Vernichtungslagern. Vertraut ist man – in Rumänien, und seit Herta Müllers Roman „Atemschaukel“ auch darüber hinaus – mit der Verschleppung der deutschen Minderheit nach Russland oder den nicht ethnisch motivierten Zwangsumsiedlungen in die Bărăgan-Steppe im Kommunismus. Von der Deportation der Juden und Roma nach Transnistrien haben viele zumindest schon gehört. Der Bevölkerungsaustausch mit Bulgarien, die „Heimholung“ der Deutschen aus Osteuropa „ins Reich“ oder gar die Deportation ethnischer Ungarn aus Siebenbürgen sind jedoch weniger präsent im Massenbewusstsein. Dabei war Deportation – obwohl man sie früher nicht so genannt hat, sondern „Bevölkerungsaustausch“, „Evakuierung“ oder „Repatriierung“ – im 20. Jahrhundert ein europäisches Phänomen. Millionen von Menschen wurden zwangsumgesiedelt: im Sinne der ethnischen Homogenisierung von Nationenstaaten. Zur Abstrafung eines Volks. Aus Rache für einen Krieg. Zur besseren Kontrolle von „Staatsfeinden“. mehr...

2. Januar 2026

Verschiedenes

Sammlungsaufruf: 80 Jahre Flucht und Vertreibung Ankunft und Leben in Berlin

Das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung hat einen Sammlungsaufruf für Berlin und das Berliner Umland gestartet. 80 Jahre nach Flucht und Vertreibung im Zweiten Weltkrieg suchen wir persönliche Erinnerungsstücke und Dokumente von ehemaligen Flüchtlingen und Vertriebenen in Berlin und Umgebung nach 1945. mehr...

21. Dezember 2025

Kulturspiegel

Die Radiosendung mit den Heimatglocken

Seit mittlerweile zwei Jahren sendet Radio Siebenbürgen jeden Sonntagvormittag einen Gottesdienst, der mit dem Glockenläuten einer siebenbürgischen Heimatgemeinde beginnt. Im Anschluss stellt Christian Mantsch in etwa 15 Minuten langen Sendungen den jeweiligen Ort, dessen Entwicklung, die Kirchenburg und die hier gelebte Traditionen vor.
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20. Dezember 2025

Kulturspiegel

Freikauf der Rumäniendeutschen: Europäische Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 erinnert an modernen Menschenhandel

„Juden, Deutsche und Öl sind unsere besten Exportgüter – Ware Mensch? Wie Rumäniendeutsche gegen Devisen freigekauft wurden.“ Unter diesem zynischen Zitat des Diktators Nicolae Ceaușescu hatte der Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis translation e.V. – Verein zur Förderung der Demokratie und Kultur Europas am 6. November zu einer Veranstaltung im früheren Hafttrakt B, den „Vogelkäfigen“, im Kaßberg-Gefängnis eingeladen. Sie ist offizieller Bestandteil des Programms „Chemnitz – Europäische Kulturhauptstadt 2025“. mehr...

21. November 2025

Kulturspiegel

Tagung in Tübingen erörtert Netzwerke der deutschsprachigen Literatur aus Rumänien

Die Tagung „Netzwerke der deutschsprachigen Literatur aus Rumänien. Akteure und Institutionen nach dem Ersten Weltkrieg bis in die Gegenwart“ wurde vom Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (IdGL) vom 9. bis 11. Oktober im Deutsch-Französischen Kulturinstitut in Tübingen veranstaltet. Für die Konzeption und Organisation war Dr. Olivia Spiridon zuständig, die den Fachbereich „Deutschsprachige Literaturen und kulturelle Interferenzen im Donauraum“ im IdGL verantwortet. Mit dem Fokus auf Netzwerke setzte sich die Tagung das Ziel, literarische Akteure und ihre Relationierung zu beleuchten und verschiedene Kontexte der Verdichtung und Ausdehnung der kulturellen Kommunikation zu erfassen. Dabei sind die unterschiedlichen medialen Infrastrukturen der literarischen Kommunikation sehr vielfältig: ob die veröffentlichte und unveröffentlichte (archivierte) Kommunikation zwischen den literarischen Akteuren, ihre Verbindungen in Literaturkreisen, Beziehungen innerhalb des deutschen Literaturbetriebs aus Rumänien, an denen auch der Geheimdienst und die Zensur teilhatten, oder der bundesdeutsche Literaturbetrieb mit veränderten Netzwerken.
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