Ergebnisse zum Suchbegriff „Zwangsarbeit Waehrend Militaerdienst“
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Gemälde und Grafiken von Friedrich von Bömches
Krieg, Vertreibung, Armut, Naturkatastrophen: Nach den Statistiken des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR im Jahr 2015 sind weltweit 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Sie fliehen vor Bürgerkriegen, wurden vertrieben oder wollen der Armut entkommen. Seit dem Zweiten Weltkrieg waren noch nie so viele Menschen gleichzeitig auf der Flucht. So wurde auch der Oberbergische Kreis Anlaufstelle vieler geflüchteter Menschen. Das Museum und Forum Schloss Homburg möchte mit der noch bis zum 7. Mai dauernden Sonderausstellung „Flucht und Vertreibung“ einen Beitrag leisten, das hoch aktuelle Thema aufzugreifen und durch das beeindruckende Werk des siebenbürgischen Künstlers Friedrich von Bömches die Tragik des Erlebten begreifbar zu machen. Diese Ausstellung ist ebenso eine Hommage an den Künstler anlässlich seines 100. Geburtstags am 27. Dezember 2016, der bis zu seinem Tod im oberbergischen Wiehl gelebt und gearbeitet hat. mehr...
Zwangsevakuierungen im Burzenland vor 60 Jahren
Am 3. Mai 2012 waren es sechzig Jahre seit den Zwangsevakuierungen in Kronstadt und in den sächsischen Gemeinden des Burzenlandes. Für meine Familie war es schon die zweite Evakuierung, denn im Frühjahr 1945, als die Sowjetarmee durch Kronstadt zog, mussten die Sachsen auf der Postwiese ihre Wohnungen innerhalb von drei Stunden für die Russen freigeben. In unserer Wohnung wohnte der sowjetische General und hatte einen Wachposten beim Tor. Nun, am 1. Mai 1952, am Tag der Arbeit, hat man uns klatschen lassen und zwei Tage später kamen die Kommissionen und teilten den Sachsen mit, dass sie ihre Wohnung innerhalb von drei Tagen zu räumen hätten.
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Genialer Städteplaner und Architekt / Leben und Wirken von Josef Baron Bedeus von Scharberg
Im Gedächtnis seiner Landsleute lebt er als Schöpfer der Johanniskirche und des ehemaligen Sächsischen Nationalarchivs fort. Doch wirklich genial war Josef Baron Bedeus von Scharberg im Städtebau, wo er es zum führenden Stadtplaner Rumäniens brachte. Danach landete freilich auch er in den Gefängnissen stalinistischer Justizwillkür, wie neue Aktenfunde belegen. mehr...
Zehn Jahre Donauschwäbisches Zentralmuseum in Ulm
Vor zehn Jahren wurde in Ulm das Donauschwäbische Zentralmuseum (DZM) gegründet, eine Einrichtung, die dem Leben der Donauschwaben und darüber hinaus den deutschen Minderheiten in Südosteuropa gewidmet ist. Somit sind auch zahlreiche Parallelen zu den Siebenbürger Sachsen zu entdecken. Das Museum bietet einen ausführlichen und anschaulichen Überblick über die Geschichte der deutschen Siedlergruppen und der gesamten Region und leistet dabei wichtige Erinnerungsarbeit. Denn um die Zukunft in einem zusammenwachsenden Europa verantwortlich zu gestalten, muss man ein Bewusstsein dafür schaffen, was für ein Potential das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen birgt, welchen Gewinn multiethnisch geprägte Landschaften in einem „Europa der Regionen“ bedeuten. Diese ganzheitliche Darstellung von der Ansiedlung über die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung bis zu dem schrecklichen Ende der Flucht, Vertreibung und Aussiedlung wird im Museum wiedergegeben. mehr...
Wilhelm E. Roth sammelte Texte über eine bewegte Zeit (1943-1953)
Dem Sammelband „Zwangsarbeit in Rumänien 1950-1961“, den der aus Kronstadt stammende, in Augsburg lebende Wilhelm Ernst Roth vor einigen Jahren im Selbstverlag herausgebrachte – Mitteilungen von Siebenbürger Sachsen, die während der genannten Jahre ihren Militärdienst im kommunistischen Rumänien in so genannten „Arbeitsbrigaden“ leisten mussten – folgt mit dem Band „Die Deutschen in Rumänien 1943-1953“ desselben Herausgebers eine ebenfalls im Selbstverlag gedruckte Sammlung von Zeitzeugenberichten. Im Geleitwort stellt Roth den Leser vor die Frage: „Wie kam es dazu, dass unsere Vorfahren nach fast neunhundert Jahren ihre Heimat aufgaben und in die Urheimat zurückkehrten?“ mehr...
Zwangsarbeiter beim rumänischen Militärdienst
„Zwangsarbeit, die Verpflichtung zu schwerer körperlicher Arbeit; nur bei Freiheitsstrafe zugelassen; insbesondere in totalitären Staaten“, definiert das Trautweit-Lexikon, 1997, den Begriff. Tausende Siebenbürger Sachsen erlitten dieses Schicksal. Einer davon, Wilhelm Roth, Augsburg, hat den folgenden Zeitzeugenbericht verfasst. mehr...
Mit Umsicht und Sachkompetenz für die Landsmannschaft gewirkt
Am 8. Januar 2006, nur wenige Tage nach seinem 90. Geburtstag, verstarb Georg-Wilhelm Barthmes in Geretsried, wo er auch seine letzte Ruhestätte fand. Die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen erwies dem früheren Bundesgeschäftsführer mit einem Kranz die letzte Ehre. Seine Verdienste würdigte der Bundesvorsitzende Volker Dürr in einem Kondolenzschreiben an die Familie. mehr...





