Ergebnisse zum Suchbegriff „Zweite Krieg“
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AKSL-Tagung: Bürgerliche Repräsentation in oberdeutschen und siebenbürgischen Städten im 15. und 16. Jahrhundert
Die 48. Jahrestagung des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) wurde in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte und historische Hilfswissenschaften der Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhlinhaber Prof. Klaus Herbers, ausgerichtet und war international belegt. Sie fand vom 4. bis 6. Oktober 2013 im Caritas-Pirckheimer-Haus in der Nürnberger Altstadt statt. Man konzentrierte sich vor allem auf die Kontakte, Verbindungen und gegenseitige Beeinflussung des Patriziats von Nürnberg und jenem Siebenbürgens. Der Mediävist Marco Bogade, der sich auch um Konzeption und Organisation der Tagung verdient gemacht hatte, hielt das Impulsreferat Memoria in der spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Sepulkralkultur von Hermannstadt und Nürnberg. In seinen Händen lag auch, mit Ausnahme der ersten Sektion, die Moderation der Tagung. mehr...
Tage der Gemeinschaft, Tage der Kultur
Wels – Dem aufmerksamen Beobachter begegnete am letzten Septemberwochenende im oberösterreichischen Wels da und dort ein leuchtender Kreis, inwendig rot und blau gepunktet, die Punkte verschieden groß, im Bildhintergrund, gelb gehalten, die Zahl 7 sowie eine silhouettenhaft angedeutete Burg: das von Art. Dir. Daniel Sack gestaltete Logo der Tage der Gemeinschaft, Tage der Kultur, die der Bundesverband der Siebenbürger Sachsen in Österreich vom 28. bis 30. September 2012 in der Patenstadt der Heimatvertriebenen veranstaltete. Die den Kreis füllenden, verdichtenden Punkte symbolisieren jede/n Einzelne/n unserer siebenbürgisch-sächsischen (Werte)Gemeinschaft. mehr...
„12 Leben“: Ausstellung mit Zeitzeugen in Wiehl
„Das Zuhause vor Ort ist ihre Herzensangelegenheit.“ Das zeigt Enni Janesch in einer Heimatausstellung, die das Seniorenzentrum Bethel im Rahmen des 125-jährigen Bestehens des Diakoniewerks mit Zeitzeugen aus der Region in der Galerie der Wiehler Volksbank Oberberg unter dem Motto „12 Leben“ präsentiert. mehr...
170 Jahre Großauer Blasmusikverein
Im September 2012 sind es 170 Jahre seit der ersten schriftlichen Dokumentierung der Existenz eines Großauer Musikvereines. In einer Chronik von Josef Eckenreiter werden genaue Daten angegeben, die auch in der Chronik der Großauer Blaskapelle des Kulturheimes der Gemeinde Großau archiviert wurden. All diese Dokumente kann man beim Vorstand einsehen. Es zeigt sich, dass weder der Erste noch der Zweite Weltkrieg verhindern konnten, dass in Großau weiter musiziert wurde. mehr...
Mit hundert Jahren noch selbstständig
Jubilarin Herta Schuster in Fürstenfeldbruck blickt auf ein ereignisvolles Jahrhundert zurück mehr...
Zwangsevakuierungen im Burzenland vor 60 Jahren
Am 3. Mai 2012 waren es sechzig Jahre seit den Zwangsevakuierungen in Kronstadt und in den sächsischen Gemeinden des Burzenlandes. Für meine Familie war es schon die zweite Evakuierung, denn im Frühjahr 1945, als die Sowjetarmee durch Kronstadt zog, mussten die Sachsen auf der Postwiese ihre Wohnungen innerhalb von drei Stunden für die Russen freigeben. In unserer Wohnung wohnte der sowjetische General und hatte einen Wachposten beim Tor. Nun, am 1. Mai 1952, am Tag der Arbeit, hat man uns klatschen lassen und zwei Tage später kamen die Kommissionen und teilten den Sachsen mit, dass sie ihre Wohnung innerhalb von drei Tagen zu räumen hätten.
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12. Jahrestagung der Sektion Schulgeschichte im HDO München
Die 12. Jahrestagung der Sektion Schulgeschichte des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) fand am 5. und 6. Mai im Haus des Deutschen Ostens in München statt. Auf dem Tagungsprogramm standen Berichte und Mitteilungen, die Aspekte der Schulvergangenheit aus verschiedenen Zeiträumen beleuchten. Die Veranstaltung wurde aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert. mehr...
Catalin Dorian Florescus Roman "Jacob beschließt zu lieben"
Wer sich bei dem Titel eine Liebesgeschichte erhofft, der wird erstmal enttäuscht, denn mit romantischem Techtelmechtel kann dieser Roman nur bedingt dienen. Vielmehr nimmt er sich vor, ein Epos banatschwäbischer Geschichte zu sein. Ein großes Vorhaben, da nicht nur die Einwanderung, der Krieg, die Russlanddeportation, sondern zum Schluss auch noch die Bărăgan-Deportation gestreift werden. mehr...
Ein Gespräch mit dem Unternehmer Axente Neagu
Traditionelle siebenbürgische Stimmung und der Glanz von „früher“ – mit diesen heutzutage seltenen Eigenschaften begegnet den Gästen der „Hermanns Hof“, ein imposantes sächsisches Haus in der Langgasse 85 in Neustadt bei Kronstadt. Das Logo und die Dekorationen an den Fenstern erinnern an die Motive der sächsischen Schreinermalerei, Zeichnungen aus dem Burzenland in sepiabraun hängen an den Wänden, hie und da grüßt ein gestickter Spruch aus alten Zeiten. mehr...
Die Neuordnung der siebenbürgisch-sächsischen Kirche vor 150 Jahren
1861 gab sich die Evangelische Kirche Augsburger Bekenntnisses in Siebenbürgen nach längeren Verhandlungen eine neue Verfassung. Sie blieb in weiten Teilen bis 1997 gültig und prägte das Leben der Siebenbürger Sachsen in dieser Zeit. Denn sie verband Kirche und Schule noch stärker als bis dahin, demokratisierte das innerkirchliche Leben durch die Stärkung der Laien in der Kirchenleitung, von der Gemeindevertretung und dem Presbyterium über die Kuratoren bis hin zur Landeskirchenversammlung, die den Bischof wählt und die kirchlichen Gesetze festlegt. Durch Umgehung des bis dahin gültigen „Summepiskopats“ des Landesherren schuf sie sich eine noch stärkere Autonomie und durch die Verlegung des Bischofssitzes aus Birthälm nach Hermannstadt wurde der Anspruch der Kirche als Repräsentantin und moralische Instanz der Siebenbürger Sachsen auch nach außen hin deutlich gemacht. mehr...







