18. April 2026

Schweiz wird neues Föderationsmitglied

Die Föderation der Siebenbürger Sachsen stärkt durch zahlreiche Begegnungen den weltweiten Zusammenhalt. Höhepunkte 2025 waren die drei großen Treffen, die unsere sächsische Gemeinschaft weltweit vereint haben: die Heimattage in Dinkelsbühl und Youngstown sowie das Sachsentreffen in Zeiden, betonte Rainer Lehni, Präsident der Föderation, in dem Föderationsgespräch, das am 1. April zum sechsten Mal in Folge online stattfand.
Videokonferenz der Föderation der Siebenbürger ...
Videokonferenz der Föderation der Siebenbürger Sachsen am 1. April 2026. Bildschirmfoto: Rainer Lehni
Es seien durchwegs sehr gelungene Veranstaltungen gewesen, die wichtige Impulse gesetzt haben. „Auch wenn wir über Grenzen und Kontinente hinweg getrennt sind, spürt man doch diesen Gemeinschaftssinn, unabhängig wo wir heute leben“, sagte Lehni.

Am Föderationsgespräch beteiligten sich die Vorsitzenden aller Mitgliedsverbände aus Siebenbürgen, Radu Nebert, Österreich, Manfred Schuller, USA, Denise Crawford, Deutschland, Rainer Lehni, und aus Kanada erstmals die neugewählte Bundesvorsitzende Rebecca Horeth. Als Gäste wurden Friedrich Gunesch, Hauptanwalt der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien, und Thomas Schneider, neuer Vorsitzender des HOG-Verbandes, begrüßt. Anwesend waren auch Ute Brenndörfer, Bundesgeschäftsführerin des Verbandes, und SbZ-Chefredakteur Siegbert Bruss.

Der Föderationsrat beschloss einstimmig, den Verein der Siebenbürger Sachsen in der Schweiz in die Föderation aufzunehmen. Es ist das erste Mal, dass sich der weltweite Dachverband der Siebenbürger Sachsen seit 1993 vergrößert (damals trat das Siebenbürgenforum der Föderation bei). Die Vorsitzenden des Schweizer Vereins, Marianne Hallmen und Franz Both, bekundeten in ihrem Aufnahmeantrag vom 14. Juli 2025 die Hoffnung, „gemeinsam neue Impulse für die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen zu setzen“. Die Aufnahme des neuen Mitglieds soll beim Heimattag in Dinkelsbühl vollzogen werden.

Ehrenstern der Föderation für John Werner und Martin Bottesch

Zudem beschloss der Föderationsrat, zwei prägende Persönlichkeiten der siebenbürgischen Gemeinschaft mit dem Ehrenstern der Föderation auszuzeichnen: John Werner, ein großer Unterstützer der Föderationsidee, der schon 1971 beim ersten Föderationsjugendlager dabei war und 28 Jahre lang als Bundesvorsitzender der Landsmannschaft in Kanada wirkte, und Martin Bottesch, „der als Vorsitzender des Siebenbürgenforums mit den Großen Sachsentreffen 2017 und 2024 Meilensteine in unserer Gemeinschaft gesetzt hat“, so Rainer Lehni.

„Die Begegnungen mit den Landsleuten aus Übersee sind enorm wichtig, um unseren Zusammenhalt innerhalb der Föderation zu stärken“, sagte Manfred Schuller, Bundesobmann des Bundesverbandes der Siebenbürger Sachsen in Österreich. Beim Austausch seien finanzielle, terminliche und logistische Herausforderung zu bewältigen, doch der Besuch der Tanzgruppe aus Cleveland vom 18.-22. Juni 2025 in Österreich sei erfolgreich gewesen. Ein sehr gutes Programm konnte gestaltet werden.

Das Föderationsjugendlager und der Kulturaustausch finden jedes zweite Jahr statt. Gastgeber des Föderationsjugendlagers vom 25. Juni bis 9. Juli 2026 ist Deutschland, federführend von der Siebenbürgisch-Sächsischen Jugend in Deutschland (SJD) organisiert. Es beginnt in Drabenderhöhe, wo gerade das 60-jährige Jubiläum der Siedlung gefeiert wird, und führt über Hessen und Baden-Württemberg bis nach Bayern. 2027 wird eine Gruppe aus Deutschland im Rahmen des Kulturaustausches die USA und Kanada besuchen. Denise Crawford, Präsidentin der Alliance of Transylvanian Saxons (ATS), lud zum 125-jährigen Jubiläum der ATS ein, das vom 9. bis 11. Juli 2027 in Cleveland gefeiert wird – eine wichtige Station des nächstjährigen Kulturaustausches.

Drei große Treffen sind in diesem Jahr geplant: der Heimattag der Siebenbürger Sachsen vom 22.-25. Mai in Dinkelsbühl, der Heimattag vom 10.-12. Juli in Aylmer, Ontario, in Kanada und das Sachsentreffen vom 19.-20. September in Schönau.

Siegbert Bruss

Schlagwörter: Föderation, Rainer Lehni

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  • 19.04.2026, 00:11 Uhr von Ingrid Brang: Das ist eindeutig besser verständlich! Danke! [weiter]
  • 18.04.2026, 23:46 Uhr von Bir.Kle.: Der erste Satz des zweiten Absatzes (Einleitung in kursiv nicht mitgezählt) ist völlig unglücklich ... [weiter]

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