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10. Oktober 2007

Verbandspolitik

Notwendige Erneuerung: Bundesvorstand empfiehlt dem Verbandstag eine Neufassung der Satzung

Satzungsneufassungen begegnen stets großem Interesse, weil zumeist inhaltliche Änderungen vorgenommen werden, die für das Vereinsle­ben von Bedeutung sein können. Nachfolgend wird daher eine summarische Aufzählung und kurze Erläuterung der vorgeschlagenen Ände­rungen mit Vorgeschichte der Neufassung wie­dergegeben. Interessierte können die Neufas­sung der Satzung seit dem 6. Oktober 2007 in vollem Wortlaut in der Online-Ausgabe unter www.siebenbuerger.de einsehen. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 3 mal kommentiert.

  • seismos

    1seismos schrieb am 23.10.2007, 22:43 Uhr:
    Und der Vorstand einschl. der Satzungskommission glaubt, den Mangel an vorhandener Jugend (der vor allem durch eigene Fehler nicht für die Landsmannschaft gewonnen werden konnte) nun durch Mitglieder fremder Nationalitäten zu ersetzen?
    Wie in den Kirchen in Siebenbürger nun auch vor allem fremde Nationalitäten beten? Und in den deutschen Schulen ebenso?
    Ist alles eine Frage der Quantität? Warum hat der neue Verein dann noch den Namen Siebenbürger Sachsen im Namen, weil er die Sachwerte hinüberretten will in den neuen Verein? Einen anderen Grund kann ich mir nach all den vielen Änderungen an der Satzung nur schlecht vorstellen!
    Leider haben nur die wenigsten Mitglieder eine Vorstellung, was diese gravierenden Änderungen wirklich bedeuten.
    Eines auf jeden Fall, "Multikulti" ist angesagt.
    Es mag schön auf einem Ball zu sein, rumänische Tänze mitzutanzen, das mag ich auch und macht Spaß und Freude - etwas anderes ist es, wenn andere Nationalitäten, und das müssen nicht nur Rumänen sein, in dem Verein mitbestimmen.
    Mit freundlichen Grüßen,

    Jürgen Wirtz

    [Beitrag am 23.10.2007, 22:57 von seismos geändert]
  • rolandsky

    2rolandsky schrieb am 24.10.2007, 13:17 Uhr:
    Folgenden Hinweis meines Vorkommentators seismos finde ich äußerst beachtenswert:
    "(...) wenn andere Nationalitäten, und das müssen nicht nur Rumänen sein, in dem Verein mitbestimmen [dürfen]."
  • Erhard Graeff

    3Erhard Graeff schrieb am 24.10.2007, 13:40 Uhr:
    Richtig rolandsky. Tröstlich dabei, dass nicht ein Siebenbürger Sachse, sondern ein Binnendeutscher so denkt.
    An seismos:
    Die Öffnung ist gerade der bundesdeutschen Bevölkerung gegenüber notwendig. Dass jeder, der Interesse an den satzungsmäßigen Zielen und Zwecken des Verbandes hat, zu den Siebenbürger Sachsen finden kann. Und nicht nur, wenn er eine Siebenbürgerin heiratet.
    Die Landsmannschaft ist nach wie vor ein Verband in Deutschland und hat mit der Entwicklung in Siebenbürgen - so wie Sie das ansprechen - nichts zu tun.

    Noch ein Gedanke zur Öffnung: unser Verband verliert seit 2000 jährlich im Schnitt 350 Mitglieder (Familien). Wir können das schicksalergeben zur Kenntnis nehmen und "elitär" zuwarten. Oder wir begeistern andere Mitbürger für uns und unsere Ziele. Und es kann den Siebenbürger Sachsen nichts besseres passieren, als dass sich andere für sie interessieren.

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