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1. März 2026

Interviews und Porträts

Der Erhalt unserer Gemeinschaft ist ein Dauerlauf: Interview mit Wilhelm Maurer

Wilhelm Maurer wurde 1953 in Mediasch geboren und wuchs in Birthälm auf, wo er die Volksschule besuchte. Nach dem Bakkalaureat am Axente-Sever-Lyzeum in Mediasch und dem Militärdienst studierte er ab 1975 Evangelische Theologie in Hermannstadt, wirkte ein Jahr lang als Vikar in Zeiden und ab 1980 sieben Jahre lang als Pfarrer in Seiburg und Leblang. Da er nach seiner Einreise 1987 nach Deutschland als Pfarrer nicht berufstätig sein durfte, machte er eine zweijährige Umschulung zum Betriebsinformatiker und arbeitete bis zur Verrentung 2017 als Anwendungsentwickler und -betreuer in der Landesbank Hessen-Thüringen in Frankfurt am Main und in Offenbach. Er engagiert sich ehrenamtlich seit bald vier Jahrzehnten im Ausschuss der Heimatortsgemeinschaft Birthälm (davon zwölf Jahre, 2011-2023, als Vorsitzender) und im Kreisverband Rüsselsheim des Verbandes der Siebenbürger Sachsen (zuerst als Kassenwart, danach als Kassenprüfer). Dabei erhielt er einen tiefen Einblick in das Gemeinschaftsleben, wie seine beeindruckende Rede an der Gedenkstätte beim Heimattag 2023 in Dinkelsbühl zeigte. SbZ-Chefredakteur Siegbert Bruss führte das folgende Interview mit Wilhelm Maurer nicht nur über die siebenbürgische Gemeinschaft, sondern auch über seinen Blick über den Tellerrand in den letzten sechs Jahren. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 1 mal kommentiert.

  • Scheibi

    1Scheibi schrieb am 01.03.2026, 22:40 Uhr (um 22:48 Uhr geändert):
    Das „tiefsinnige Interview“ mit Wilhelm Maurer, einem erfahrenen Mitstreiter und kritischen Beobachter unserer siebenbürgischen Gemeinschaft vermittelt Weitsicht. Lobenswert und beeindruckend ist natürlich nicht nur seine ehrenamtliche Tätigkeit in der Bibliothek des Landesverbandes Hessen des Bundes der Vertriebenen. Respekt!
    Sein Blick über den Tellerrand unserer Gemeinschaft im Laufe von Jahrzehnten
    ist sehr willkommen. Dankeschön für den Mut und die Mühe Vorschläge für die Zukunft in der Vereinsarbeit zu skizzieren…mehr Tiefgang von Veranstaltungen…weniger ausschweifende Reden bei Großveranstaltungen und …..Alternativen zur exzessiven Feierkultur suchen…. sollten aber nicht zum Alleinstellungsmerkmal unseres Gemeinschaftsleben werden.
    Den Empfehlungen von Wilhelm Maurer schließe ich mich an.
    Qualität vor Quantität!

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