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23. März 2020

Jugend

Verständigung über Grenzen und Generationen hinweg: Erstes Jugendforum im Bayerischen Landtag

Am 6. März war der Bayerische Landtag Treffpunkt für das erste Jugendforum der Beauftragten der Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, Sylvia Stierstorfer, MdL. Rund fünfzig junge Menschen diskutierten dort unter dem Motto „Kultur leben, Erinnerung bewahren“ über ihre familiären Wurzeln, was sie für sie bedeuten und wie sich diese für die Verständigung mit unseren Nachbarn im Osten nutzen lassen. Wie lassen sich die Traditionen, die die Vertriebenen und Aussiedler aus ihrer Heimat mit nach Bayern gebracht haben, bewahren? Ist das Thema überhaupt noch aktuell, wenn schon so viel Zeit vergangen ist und selbst die Aussiedler oft schon in zweiter und dritter Generation hier leben? mehr...

Kommentare

Artikel wurde 2 mal kommentiert.

  • ingenius mobile

    1ingenius mobile schrieb am 23.03.2020, 12:38 Uhr:
    Hier der Beitrag "Fremdeln mit der alten Heimat" von der Autorin Emilia Schmechowski vom Radio Deutschlandfunk Kultur: https://www.deutschlandfunkkultur.de/autorin-emilia...
    Vielleicht ist es wichtig sich darüber Gedanken zu machen, nicht nur wie man die siebenbürgischen Traditionen in Bayern bewahren kann, sonder viel weiter denken, wie man die Siebenbürgische Kultur zukunftsfähig machen kann. Hier ein Beispiel einer Autorin aus Polen die mit ihren Eltern im Alter von 5 Jahren nach Deutschland geflohen ist und die ihre Wurzeln in Polen entdeckt indem sie ein Jahr lang mit ihrer Tochter nach Polen ziehr um die besagten Wurzeln für sich und ihre Tochter zu suchen und zu entdecken.

    Der Schlüssel zu unseren siebenbürgischen Kultur liegt mit Sicherheit nicht darin in Bayern Traditionen aus der Vergangenheit "zu pflegen solange es eben noch geht". Dieses "Festhalten" sollte meiner Meinung nach langsam einem Loslassen und neu Suchen weichen. Meiner Meinung nach gehört zum Wesen der Siebenbürgisch Sächssischen Kultur, die Deutsche Kultur und Sprache, aber ebenso die Sächsische Kultur und Mundart. Nicht zu vergessen die Rumänische Kultur und Sprache in unserem Heimatland Siebenbürgen, welches in Rumänien liegt. Alle einseitigen Bemühungen in Deutschland Siebenbürgische Kultur zu bewahren, enden in einer musealen Kulturpflege, wenn die anderen beiden Elemente darin fehlen.
    Gerne lasse ich mich auf Gegenargumente ein.
  • ingenius mobile

    2ingenius mobile schrieb am 25.03.2020, 11:12 Uhr:
    Journalistin Emilia Smechowski
    „Warum tue ich so, als sei ich Bio-Deutsche?“
    Emilia Smechowski im Gespräch mit Christine Watty:

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/journalistin-emilia-smechowski-warum-tue-ich-so-als-sei-ich.1008.de.html?dram:article_id=391814

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