31. Dezember 2017

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Weihnachtsmarkt und Weihnachtsfeier in Drabenderhöhe

„Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es vieles zu entdecken, auf dem Weihnachtsmarkt duftet es an allen Ecken. Auf dem Weihnachtsmarkt, da ist es schön!“ Mit hellen Stimmen und in freudiger Erwartung, denn gleich soll der Nikolaus kommen, eröffnet der Kinderchor „Drabenderhöher Spatzen“ unter Leitung von Regine Melzer das bunte Treiben im Robert-Gassner-Hof.
Mit Nikolausmützen auf dem Kopf stehen die Kleinen vor dem festlich geschmückten Weihnachtsbaum und hoch oben am Turm der Erinnerung brennen an allen vier Ecken rote Kerzen. Und als dann endlich der Nikolaus kommt und die Frage aller Fragen stellt: „Seid ihr auch alle brav gewesen?“, nicken einige der Pänz eifrig, während andere ganz nervös an ihren Fingern kneten. Aber der gute Nikolaus verteilt an alle Kinder ein Päckchen mit Süßigkeiten, auch an diejenigen, die nicht mitgesungen haben.

„Alle Jahre wieder“, so beginnt eines der bekanntesten Weihnachtslieder, und mit diesen Worten begrüßte Ulrike Horwath, Vorsitzende des Adele-Zay-Vereins, die vielen Besucher zum Auftakt des Weihnachtsmarktes, der seit vier Jahren auf dem Gelände des Altenheims Siebenbürgen-Drabenderhöhe in Zusammenarbeit mit der Kreisgruppe stattfindet. In und um das Altenheim sorgten Aussteller für weihnachtliche Atmosphäre. Der Duft von Glühwein, Baumstriezel, gegrillter Wurst und Mici erfüllte die Luft. Ein Erlebnis ist der Weihnachtsmarkt auch für die Bewohner des Altenheims, die mittendrin sind und das Geschehen sichtlich genießen. „Das ist wunderschön“, sagt eine alte Dame und betrachtet mit leuchtenden Augen und einem Lächeln im Gesicht die Umgebung.

Leise fallen Schneeflocken vom Himmel, als am Sonntag nach dem Kirchgang das Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe einige Weihnachtslieder erklingen lässt. Bedeckt mit einer weißen Puderschicht, verwandeln sich Buden und Park in eine zauberhafte Winterlandschaft. Was gibt es Schöneres zum ersten Advent?

Weihnachtsfeier des Frauenvereins

Die Tische sind festlich gedeckt und von der Bühne grüßt ein großer Weihnachtsbaum, geschmückt mit roten Kugeln und Lichtern, die eine heimelige und gemütliche Atmosphäre verbreiten. Langsam füllt sich der Saal im Kulturhaus. Rund 200 Frauen sind zur Weihnachtsfeier des Frauenvereins gekommen. Sie freuen sich auf ein Programm, dass – wie in den Vorjahren – seine Besucherinnen auf besinnliche Art und Weise auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmt. Die Vorsitzende Adelheid Scheip dankte in ihren Grußworten den vielen Mitwirkenden sowie „den Eltern, die ihre Kinder immer hierher bringen“, damit sie das bunte Programm mitgestalten. Ein besonderer Gruß ging an die Kreisvorsitzende Enni Janesch und ihre Vorgängerin im Amt, Käthe Lutsch, die sich unter den Gästen befanden.Bei Weihnachtsfeier des Frauenvereins trat der ...Bei Weihnachtsfeier des Frauenvereins trat der Frauenchor Drabenderhöhe unter der Leitung von Regine Melzer auf. Foto: Ursula Schenker Die Geschwister Haly und Isabell Theil trugen das Gedicht „Es will wohl Weihnacht werden“ vor, Fiona und Klara verrieten: „Denkt euch, wir haben das Christkind gesehen“. Die Kindertanzgruppe unter Leitung von Anita Gutt und Christa Brandsch-Böhm tanzte sich in rot-blauen T-Shirts in die Herzen der Zuschauer. „Das hast du ganz prima gemacht“, lobte Adelheid Scheip den kleinen Nils Horwath, der das lange Gedicht „Weihnachtszeit – draußen schneit’s, es ist soweit“ ohne zu stolpern aufsagte. Danach erfreute Isabell Stenner gekonnt mit zwei Stücken auf der Querflöte.

„Mein Wintertraum“ nannte Susanne Kräutner das von ihr verfasste Gedicht, das Hannelore Brabender für die alte Dame vortrug, die ebenfalls im Saal saß. In der Pause gab es leckeren Baumstriezel und Punsch für die Gäste, zu denen mittlerweile auch der Frauenchor Drabenderhöhe gehörte, der später unter Leitung von Regine Melzer einige Lieder sang. Mit „Bajuschki Baju“ – Hört die Botschaft dieser Stunde und als Zugabe „Frieden auf Erden“ imponierte der Meisterchor unter anderem bei dieser Weihnachtsfeier. Es folgten eine Sprechmotette über Dunkelheit, Finsternis, Nacht und Licht sowie ein Gedicht von Ingrid Bosch über „Weihnachten als Kind“. Die Festansprache von Pfarrerin Dr. Roswita Guist behandelte das Thema „Frieden“. Seit 72 Jahren habe man in Europa keinen Krieg mehr erlebt, das „ist einmalig“ und man solle dankbar sein „für eine so lange Friedenszeit“. Mit Liedern wie „Komm, o komm, du Morgenstern“ und „So sehr hat Gott die Welt geliebt“ erfreuten Nicole Krieger und Tabea Schäfer von der Freien Evangelischen Gemeinde, bevor sie abschließend gemeinsam mit den Gästen Weihnachtslieder sangen.

Ursula Schenker

Schlagwörter: Drabenderhöhe, Weihnachtsmarkt, Weihnachtsfeier, Frauenverein, Altenheim

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