8. Dezember 2019

Schüler lesen im Altenheim Drabenderhöhe

Das war eine tolle Idee und ein ungewöhnlicher Leseort! 32 Mädchen und Jungen der Drabenderhöher Grundschule marschierten munter plappernd am Freitag, dem 15. November, in die Kapelle des Alten- und Pflegeheims Siebenbürgen-Drabenderhöhe, um dort im Rahmen des bundesweiten Vorlesetags den Bewohnerinnen und Bewohnern kleine Geschichten vorzulesen.
„Die Kinder haben fleißig geübt und drei schöne Geschichten mitgebracht“, sagte Grundschullehrerin Ingrid Melzer. Mit dem Lied „Welcome – Guten Tag“ begrüßten die Pänz die Senioren, die schon voller Spannung auf den Besuch der Kinder gewartet hatten. Und weil das Motto des Vorlesetags Sport und Bewegung hieß, ging es gleich rund mit einer Geschichte von Wolfgang Brenneisen „Fußball im Klassenzimmer“. Da kickten Schüler mit einem Tennisball durch die Gegend und ein rasender Reporter kommentierte alles. Für das auf hervorragende Art und Weise gelesene Stück gab es für die Schüler der Klasse 4b viel Beifall. Es waren: Erstella Wacker, Steffen Melzer, Christian Dickstefes.
Kinder der Grundschule Drabenderhöhe besuchten ...
Kinder der Grundschule Drabenderhöhe besuchten beim bundesweiten Vorlesetag die Bewohner des Altenheims und lasen Geschichten in der Kapelle vor. Foto: Schenker
Die Geschichte der Brüder Grimm „Der Hase und der Igel“, die sich zu einem Wettrennen verabredeten, haben viele Senioren gekannt, weil sie eigentlich „uralt“ ist, aber immer wieder lustig und schön anzuhören. Schattenbilder, die dazu mit einem Projektor an die Wand geworfen wurden, rundeten den gelungenen Vortrag ab.

Ebenso zum Schmunzeln die Kurzgeschichte „Mamma Kuh geht schwimmen“, die aus der Feder von Sven Nordqvist stammt und von Linn Zakel und Tamara Jakob, ebenfalls aus der Klasse 4b, prima zu Gehör gebracht wurde. Die Mädchen und Jungen der Grundschule hatten sichtlich Freude beim Vorlesen ihrer Texte. Die Senioren freuten sich darüber, wie schön, laut und klar die Texte klangen, so dass man sie gut verstehen konnte.

Für das Altenheim und seine Bewohner dankte abschließend Elke Schmidt den Kindern für ihren Besuch: „Das war schön, denn so oft bekommen wir hier nicht vorgelesen. Es war eine Freude, euch zuzuhören, dabei war das Lesen hier gar nicht so einfach, weil ihr abwechselnd das Mikro und das Buch festhalten musstet.“ Ingrid Melzer versprach, noch vor Weihnachten mit der Theatergruppe vorbeizukommen und ein kleines Stück aufzuführen.

Ursula Schenker

Schlagwörter: Drabenderhöhe, Altenheim, Kinder, Schüler, Lesung

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