20. November 2020

Was kann die Siebenbürgische Zeitung leisten? Online-Diskussion zum 70-jährigen Bestehen des Verbandsblattes

Die Siebenbürgische Zeitung erschien am 15. Juni 1950 als „Nachrichten für die Siebenbürger Sachsen in Deutschland“ zum allerersten Mal. In den vergangenen 70 Jahren ist sie zum wichtigsten Medium der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und Österreich geworden, was sie seit dem Jahr 2000 auch durch ihr Internetportal www.siebenbuerger.de unterstreicht.
Wie ein Magnet hält die Siebenbürgische Zeitung ...
Wie ein Magnet hält die Siebenbürgische Zeitung alles zusammen. Foto: Dagmar Seck
Dabei spiegelt sie nicht nur das Verbandsleben wider, sondern thematisiert neben der Vergangenheit auch die aktuellen Entwicklungen Siebenbürgens und der Siebenbürger Sachsen. Im Jubiläumsjahr der Zeitung soll eine kritische Bestandsaufnahme vorgenommen werden. Nach sieben Jahrzehnten und längst im 21. Jahrhundert angekommen, lautet die Frage: „Was kann die Siebenbürgische Zeitung leisten?“ Drei Gäste sind am 25. November eingeladen, sich in einer Online-Diskussion darüber auszutauschen:
  • Hannes Schuster, ehemaliger Chefredakteur der Siebenbürgischen Zeitung (1989-2002),
  • Beatrice Ungar, seit 2005 Chefredakteurin der Hermannstädter Zeitung,
  • Dr. Manuel Menke, Kommunikationswissenschaftler und seit 2020 Assistant Professor an der Universität Kopenhagen.
Die Diskutanten sollen sich unter anderem mit der Frage befassen, welche Rolle und Bedeutung die Siebenbürgische Zeitung in der Vergangenheit hatte. Es soll aber nicht bei einer historischen Rückschau bleiben, sondern auch die Gegenwart und Zukunft dieses Mediums in den Blick genommen werden. In diesem Zusammenhang werden auch die deutschsprachige Medienlandschaft im heutigen Siebenbürgen und deren Beziehungen zur Siebenbürgischen Zeitung berücksichtigt.

Die Diskussion wird vom Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland in Kooperation mit dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e.V. (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München organisiert. Der Historiker Dr. Tobias Weger, Privatdozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am IKGS, wird die Veranstaltung moderieren. Die Veranstaltung wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages durch die Bundesregierung vom Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat gefördert.

Die Übertragung findet am 25. November um 19.00 Uhr deutscher Zeit live auf dem YouTube-Kanal des Verbandes der Siebenbürger Sachsen statt. Dort wird das Video auch im Anschluss dauerhaft abrufbar sein: www.youtube.com/siebenbuergerde.

Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Wenn Sie jedoch am Live-Chat teilnehmen oder den Gästen Fragen stellen wollen, brauchen Sie einen Google- oder YouTube-Account, über den Sie sich bei YouTube anmelden können. Wenn Sie keinen solchen Account haben, können Sie Ihre Fragen vor oder während der Veranstaltung gerne per E-Mail an sbz70 [ät] siebenbuerger.de schicken. Auch im Nachgang der Veranstaltung sind Sie herzlich dazu aufgerufen, Lob oder Kritik an diese Adresse zu senden.

Schlagwörter: Siebenbürgische Zeitung, Siebenbuerger.de, Diskussion, Hannes Schuster, IKGS

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