29. August 2026
Die Bergkirche in Hetzeldorf lebt – mit Engelsklang
„Endlich sind die Engel an ihrem Platz“, freut sich die Initiatorin Katharina Schmidt in ihrer Rede in der Bergkirche Mitte Juli in Hetzeldorf anlässlich eines feierlichen Gottesdienstes zur Fertigstellung dieses besonderen Projekts.

Die Heimatortsgemeinschaft (HOG), die Vertreter der Hetzeldorfer in Deutschland, erarbeiteten gemeinsam mit Pfarrer Michael Welther das Konzept einer „Engelskirche mit Geflüster“, wie sie es formulierten: Figuren, die mit ihren am Körper befestigten Glöckchen – wenn sich die Luft bewegt – einen zarten Klang erzeugen. Die Idee dieser drei Engel ist, dass sie den Besucher sinnlich in seiner Spiritualität ansprechen – unabhängig von Konfession oder ethnischer Zugehörigkeit, wie es die Initiatoren betonen. Beim „Trostengel“ neben dem Altar können sich die Besucher beispielsweise eine Botschaft abholen – kleine Kärtchen mit Sätzen, die ermuntern, motivieren oder trösten sollen. Der zweite, der „Schutzengel“, hält ermunternde Botschaften für Kinder bereit.
In wochenlanger Arbeit hat ein kleines Team um die HOG-Vorsitzende Renate Heilmann und Katharina Schmidt mit ihren Ehemännern an der Konzeption und vor allem an der Gestaltung der drei Engel gearbeitet, die in einer Garage in Deutschland entstanden sind.

In einer weiteren feierlichen Zeremonie im Gemeindehaus mit Mittagessen und Hanklich, zu der alle Hetzeldorfer eingeladen waren, bedankten sich die beiden Initiatorinnen Katharina Schmidt und Renate Heilmann bei allen, die an diesem Projekt der Kirche mit Engelsgeflüster mitgewirkt haben.
Hans Königes
Schlagwörter: Hetzeldorf, Kirche
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