26. Februar 2007

Papst würdigt Fortschritte in Rumänien

Papst Benedikt XVI. hat am 20. Januar beim Empfang des neuen rumänischen Botschafters am Heiligen Stuhl, Marius Gabriel Lazurca, die guten Beziehungen des Vatikans zu Rumänien hervorgehoben.
Rumänien, das seit dem 1. Januar neuer EU-Mitgliedsstaat ist, erlebe „seit einigen Jahren eine tiefe Verwandlung der Gesellschaft“, sagte der Papst. Das Land könne nun von den wirtschaftlichen und sozialen Errungenschaften nach der Befreiung vom Ceauşescu-Regime profitieren und neue Impulse an die anderen EU-Staaten weitergeben, zitiert Radio Vatikan das Oberhaupt der Katholischen Kirche. Gleichzeitig betonte Papst Benedikt aber auch das Problem der Armut im Land und forderte mehr Schutz für Familie und Kinder.

Der Papst wertete zwar die Fortschritte bei der Rückgabe der Kirchengüter, die in der kommunistischen Zeit konfisziert worden waren, als positives Zeichen, forderte aber Rumänien dazu auf, im Rahmen der Religionsfreiheit die griechisch-katholische Kirche mehr zu respektieren.

sos

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