Kommentare zum Artikel

13. September 2007

Rumänien und Siebenbürgen

40 000 Fans auf dem Großen Ring

Drei besondere Konzerte fanden im August auf dem Großen Ring in der Europäischen Kulturhauptstadt statt. Am 2. August begeisterten der aus Sarajevo gebürtige Sänger Goran Bregovic und sein „Wedding and Funeral Orchestra“ rund 40 000 Fans in einem zweistündigen Konzert mit balkanischer Volksmusik. mehr...

Kommentare

Artikel wurde 14 mal kommentiert.

  • gemeser

    1gemeser schrieb am 13.09.2007, 09:53 Uhr:
    Ein starkes Stück - ich meine nicht das Konzert des genialen Goran Bregovic sondern diese 12-zeilige Meldung, die in ein paar Sätzen auf zwei Konzerte hinweist, die vor mehr als einem Monat stattfanden; hätte es einige Impressionen in Form von Bildern oder Kommentaren von Konzertbesuchern gegegeben, wäre ein so spätes Publizieren meiner Ansicht nach noch verständlich gewesen. Aber so ...
    Solche Lückenfüller sind überflüssig. Besser wäre es gewesen, diesen "Beitrag" nicht zu bringen und am heutigen Tag bloß zwei Beiträge reinzustellen.
  • schully

    2schully schrieb am 13.09.2007, 11:13 Uhr:
    Mich hätte die Anzahl der Dixi-Klos (mobile Toiletten) und die Größe der Lachen in den Innenhöfen der Anwohner interessiert, bei 40000 Leuten...
    servus
  • joker

    3joker schrieb am 13.09.2007, 13:46 Uhr:
    Bilder vom Konzert "Ricky Dandel and Friends" sowie einen Konzertmitschnitt demnächst auf RTI Radio Transsylvania International. http://www.rti-radio.de
  • MichaelSb

    4MichaelSb schrieb am 14.09.2007, 16:30 Uhr:
    Interessant hierbei die Überschrift. Es wird der Eindruck erweckt als wären 40.000 bei Ricky Dantel gewesen. Lächerlich.

    Mein lieber Schully. Warum eigentlich immer so negativ. Meines Wissens hat es mit dem Pinkeln, bisher auf dem grossen Ring noch keine Probs gegeben.

    Und wenn: Dann hat Hermannstadt zumindest eins mit sovielen deutschen Städten etwas gemeinsam.
  • joker

    5joker schrieb am 15.09.2007, 01:25 Uhr:
    Treffende Titel für Artikel zu finden ist eine der schwierigsten Aufgaben im Journalismus. Die Anforderungen an einen Titel sind sehr hoch: Aufmerksamkeit erregen, Neugierig machen, Inhalt zutreffend beschreiben, keinen Widerspruch zum Artikel hervorrufen, keine Irreführung etc. In der SBZ wurde diesbezüglich schon manch ein Bock geschossen, was an sich weiter nicht schlimm ist, weil auch andere Zeitungen "Böcke schiessen", schlimm finde ich das sich zu diesen Themen selten jemand äußert von den Machern der Zeitung.

    [Beitrag am 15.09.2007, 01:26 von joker geändert]
  • Siegbert Bruss

    6Siegbert Bruss schrieb am 15.09.2007, 13:31 Uhr:
    Hallo MichaelSb und joker,

    leider muss ich Ihnen widersprechen. Ihre Vermutung, dass der Titel irreführend oder unzutreffend sei, stimmt nicht. Lesen Sie die Nachricht mal genauer durch. Die Überschrift weist auf 40 000 Fans hin. Die Meldung klärt schon im zweiten Satz darüber auf, dass sich diese Zahl auf ein Konzert des Sängers Goran Bregovic und seines „Wedding and Funeral Orchestra“ bezieht.

    Auch eine zweite Annahme von „joker“ darf ich hier entkräften. Natürlich äußert sich die Redaktion immer wieder zu Fragen, die in den Diskussionsforen angesprochen werden, nimmt sich Korrekturhinweise zu Herzen und ist gerne - im Rahmen ihrer Möglichkeiten - für ihre Leser und Leserinnen da. Einschränkend muss gesagt werden, dass wir eben gerade mal zwei Redakteure sind und mit der gedruckten Ausgabe (redaktionelle Inhalte und Erstellung des elektronischen Layout), den drei täglichen Artikeln für die Online-Ausgabe und der Mitarbeit am Siebenbuerger.de-Newsletter sehr stark ausgelastet sind. Angesichts der Vielzahl von siebenbürgischen Ereignissen kann das kleine Redaktionsteam eine rundum tagesaktuelle Online-Berichterstattung, wie sie sich „gemeser“ wünscht, nicht gewährleisten. Lesen Sie mal die Siebenbürgische Zeitung vom 20. September mit ihren 36 Seiten, und führen Sie sich vor Augen: Diese Ausgabe wurde von einem kleinen Redaktions- und Anzeigenteam gemacht, das bis Ende August im Urlaub war. Gedruckt wurde die Folge 14 am 12. September, tags darauf konnten unsere Premium-Mitglieder die Zeitung im pdf-Format online lesen. Das ist ein rasanter, fast schon zerstörerischer Arbeitsrhythmus. Alles im Dienste der Leserschaft, die mit vielseitigen Informationen versorgt wird.

    Damit in Zusammenhang ein kleines Geständnis: Manchmal beneide ich unsere Leser, die so viel Zeit haben, nachzudenken und zu philosophieren.

    Herzliche Grüße
    Siegbert Bruss
  • Karl

    7Karl schrieb am 16.09.2007, 07:26 Uhr:
    Ich glaube nicht, daß jemand die Argumente von S. Bruss akzpetiert. In der freien Wirtschaft (d.h. auch bei allen Angestellten ohne Leitungsfunktion) steht die Erledigung der Aufgaben im Job klar vor dem Privat-Urlaub, der im Notfall verschoben wird. Bei der SbZ-Redaktion nicht, die LM ist ja auch ein e.V., und glaubt, sich das leisten zu können.
    Und die PDF-Ausgabe-Onlineausgabe wird als Vorstufe zur Druckversion der SbZ generiert, d.h. ohne daß dafür noch zusätzlich groß Arbeit anfallen sollte.
    Nicht zuletzt ist es auch die Leserschaft, welche die SbZ am Leben hält, Herr Bruss, Redakteure findet man immer wieder, aber wenn keine Leser da sind, ist die Zeitung erledigt.
  • hanzy

    8hanzy schrieb am 16.09.2007, 11:21 Uhr:
    Bloß sind die SbZ-Ausgaben und die Arbeitszeit der Redakteure fürs ganze Jahr im Voraus verplant, während einzelne Ereignisse auch kurzfristig stattfinden können. Das, was Karl hier fordert, schließt ja eine Verschiebung der Ausgaben ein. Über den Umfang einer solchen Aktion ist er sich wohl nicht im Klaren - mal abgesehen davon, das sowas unter Umständen gar nicht umsetzbar ist.

    [Beitrag am 16.09.2007, 11:32 von hanzy geändert]
  • MichaelSb

    9MichaelSb schrieb am 16.09.2007, 20:11 Uhr:
    Hallo Herr Bruss,

    schön das Sie reagieren. Hier in der Onlineausgabe war das etwas unverständlich. Da wir ein paar Tage vorher, gerade über die Qualität mancher Konzerte hier in Hermannstadt gesprochen haben und gerade das Dandel Konzert als, sagen wir mal so, nicht gerade das interessanteste bezeichnet wurde (im übrigen nicht von mir, ich spar mir solche Veranstaltungen schon aus Prinzip), war ich vielleicht auch etwas sensibilisiert.

    Im Übrigen: Das bisher beste Konzert war das von Ian Anderson und "Jethro Tull". Leider gibt es viel zu wenig solcher Konzerte die auch die jüngeren (ich bin 47) ansprechen. Aber das gehört hier eigentlich nicht hin.*g.
  • gk

    10gk schrieb am 16.09.2007, 21:20 Uhr:
    Ich muß Karls Glauben ins Wanken bringen, denn ich akzeptiere die Argumente von Siegbert Bruss. Wie die Redaktion, insbesondere Siegbert, uns bei dem Relaunch der Webseiten unterstützt hat, verdient Dank und Respekt. Die Vorschläge und Hiweise während der Entwicklung, die Bereitschaft, sich in ein neues System einzuarbeiten und Arbeiten zeitweise doppelt auszuführen haben einen gewichtigen Anteil an der reibungslosen Umstellung und dem (wie ich meine) Erfolg der Webseiten. Der überwiegende Teil dieser Zusatzarbeiten wurde außerhalb der normalen Arbeitszeit erledigt - dafür sind beispielsweise auch die vielen E-Mails ein Beweis, die Siegbert Bruss oft noch nach Feierabend und am Wochenende beantwortet hat.

    Auch wenn das neue Redaktionssystem einige Aufgaben automatisiert und somit effizienter erledigen läßt, hat sich der Aufwand für die Redakteure nicht verringert - viele der kleinen oder großen Neuerungen (die zum Vorteil der Leser gedacht sind), wie z.B. die Verschlagwortung, das PDF-Archiv, das Beantworten von Kommentaren etc. machen in der Summe doch einiges an Mehrarbeit aus.

    Deshalb habe ich der Redaktion den Urlaub aus vollem Herzen gegönnt - und für ihren Einsatz beim Relaunch hätte ich ihnen sogar noch ein paar Tage Extra-Urlaub gegeben. ;-)
  • gemeser

    11gemeser schrieb am 17.09.2007, 15:20 Uhr:
    Sehr geehrter Herr Bruss,

    daß ein kleines Redaktionsteam (wie Sie es beschreiben) "eine rundum tagesaktuelle Online-Berichterstattung" nicht gewährleisten kann liegt auf der Hand. In diesem konkreten Fall wäre eine solche tagesaktuelle Online-Berichterstattung mit dem WEGLASSEN dieser veralteten Meldung schon gegeben gewesen. Manchmal ist weniger dann doch mehr.

    Im übrigen: Ihr "Geständnis" hätten Sie sich sparen können. Sie können sich in Ihrer Freizeit so viel Zeit zum Nachdenken und Philosophieren nehmen, wie Sie das für sich für richtig halten. Indem Sie andere für die sich dafür genommene Zeit beneiden, werden Sie für sich selbst nicht mehr Zeit haben. Jeder hat die Zeit, die er sich nimmt!
  • Siegbert Bruss

    12Siegbert Bruss schrieb am 17.09.2007, 21:25 Uhr:
    Sehr geehrter Herr Gemeser,

    wenn Sie konsequent gewesen wären, hätten Sie auch dagegen protestieren müssen, dass die Siebenbürgische Zeitung Online über die Beteiligung der Kulturgruppen aus Augsburg, Geretsried, Ingolstadt, München und Stuttgart an der Siebenbürgisch-sächsischen Kulturwoche in Hermannstadt berichtet hat. Dann müssten Sie in den nächsten Tagen auch dagegen protestieren, dass wir unsere Leser über Heimattreffen in Neppendorf, Deutschweißkirch und Deutschtekes oder über die Wiedereinweihung der evangelischen Kirche in Obereidisch informieren. Das sind nämlich Ereignisse, ebenso wie die Konzerte von Ricky Dandel und Jethro Tull, die schon einige Wochen zurückliegen. Ihre Forderung nach strikter Aktualität würde dazu führen, dass unsere Zeitung rapide an Gehalt und Bedeutung verliert.

    Deshalb habe ich in meinem Beitrag vom 15. September versucht, Verständnis zu wecken für unser kleines Redaktionsteam, das Ihren hohen Ansprüchen und Forderungen nicht gerecht werden kann. Wir sind nicht perfekt und versuchen trotzdem, unseren Lesern vielseitige Informationen zu bieten. Wir sind nicht perfekt und zeigen manchmal Gefühle, ja sogar menschliche Schwächen (Wehmut, Neid). Das macht uns angreifbar. Deshalb fühlen Sie sich offenbar berufen, mich zu belehren, wie ich mein Leben führen soll. Das ist überheblich. Ich darf Sie beruhigen: Meine Zeit nutze ich gut und effektiv, sowohl in der Redaktion als auch privat. Und mache auch keinen Leser dafür verantwortlich, dass ich nicht perfekt bin.
  • gemeser

    13gemeser schrieb am 18.09.2007, 22:55 Uhr:
    Sehr geehrter Herr Bruss,

    einem Redakteur - daß Sie einer sind entnehme ich Ihrem Profil - sollte genaues Lesen geläufig sein. Deshalb bitte ich Sie, die Passagen meiner Beiträge hier zu zitieren, die auf Überheblichkeit und "Berufung zur Belehrung" hinweisen. Es dürfte Ihnen nicht entgangen sein, daß ich "können" schrieb ("Sie können ...") und nicht, Sie "sollen", "müssen", "sollten" oder Ähnliches. Wenn ein Redakteur ein Lamento á la "Manchmal beneide ich unsere Leser, die so viel Zeit haben, nachzudenken und zu philosophieren." startet, dürfte er sich den Hinweis gefallen lassen, daß ein solcher Leser ihn (Herrn Bruss) darauf hinweist, daß es in seinem (Herrn Bruss) Ermessen liegt, wie viel Zeit er (Herr Bruss) sich für die Muße des Nachdenkens und Philosophierens einräumt. Das hat weder mit Überheblichkeit was zu tun, noch mit Berufung zur Belehrung.
  • Siegbert Bruss

    14Siegbert Bruss schrieb am 19.09.2007, 08:48 Uhr:
    Hallo Herr Gemeser,

    störend empfand ich folgende Aussagen von Ihnen (17.09.2007): "Im übrigen: Ihr 'Geständnis" hätten Sie sich sparen können. Sie können sich in Ihrer Freizeit so viel Zeit zum Nachdenken und Philosophieren nehmen, wie Sie das für sich für richtig halten. Indem Sie andere für die sich dafür genommene Zeit beneiden, werden Sie für sich selbst nicht mehr Zeit haben. Jeder hat die Zeit, die er sich nimmt!"

    Dass Sie den Konjunktiv verwenden ("können"), ändert nichts an der Tatsache, dass Sie hier belehrend tätig wurden, sich "über mich" gestellt und nach meinem Empfinden etwas "überheblich" gewirkt haben. Allerdings möchte ich Ihnen zugute halten, dass Sie - wenn hier auch über die Beziehungsebene debattiert wird - sachlich geblieben und keinesfalls verletztend geworden sind. Das finde ich gut und vorbildlich für unser Diskussionsforen. Sie sehen, ich schlage versöhnliche Töne an, denn ich hoffe, wie bestimmt manche Leser auch, dass wir diese fast schon banale Diskussion zu einem baldigen Ende führen.

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