Schlagwort: Geschichte
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Rückkehr ins Ungewisse: Vor 80 Jahren Evakuierung aus Nordsiebenbürgen 1944-1945
Die bei Kriegsende in den sowjetischen Besatzungszonen Deutschlands und Österreichs sowie in der Tschechoslowakei befindlichen Siebenbürger Sachsen wurden im Juni/Juli 1945 auf Befehl der sowjetischen Besatzung nach Siebenbürgen rückgeführt (ca. 6000). Da ihr Besitz samt Häusern enteignet worden war, mussten die meisten außerhalb ihrer Heimatgemeinden Unterkunft suchen. Die arbeitsfähigen Männer und Frauen wurden interniert und zu Zwangsarbeit an verschiedenen Stellen eingesetzt. Repressalien, Verfolgungen und Demütigungen kamen hinzu. Die Anerkennung der rumänischen Staatsbürgerschaft wurde zunächst verweigert. Die einzige Institution, die den Rückgeführten beistand, war die evangelische Kirche. Mittlerweile haben fast alle Sachsen Nordsiebenbürgens im Zuge der Familienzusammenführung und Aussiedlung dieses einst deutsche Gebiet verlassen und leben vorwiegend in Deutschland, zum Teil in Österreich, in Kanada und den USA. mehr...
Rückkehr nach Siebenbürgen mit der Eisenbahn: Vor 80 Jahren Evakuierung aus Nordsiebenbürgen
Die bei Kriegsende in den sowjetischen Besatzungszonen Deutschlands und Österreichs sowie in der Tschechoslowakei befindlichen Siebenbürger Sachsen wurden im Juni/Juli 1945 auf Befehl der sowjetischen Besatzung nach Siebenbürgen rückgeführt (ca. 6 000 von ca. 35.000, die hauptsächlich in der amerikanischen Besatzungszone im südlichen Oberösterreich und in Salzburg sowie in Bayern gelandet waren). Diese Rückführung gestaltete sich viel schwieriger als die Evakuierung 1944. Diesmal musste jeder sehen, wie er vorwärtskam. mehr...
Komplex Artur Phleps: Vor 80 Jahren Flucht und Evakuierung aus Nordsiebenbürgen 1944-1945
Artur Phleps, SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS, ist der dienstranghöchste Volksdeutsche im Zweiten Weltkrieg. Er ist am 29. November 1881 in Birthälm geboren. Sein Vater war Arzt, seine Mutter eine Bauerntochter. Er war Berufsoffizier in der k.u.k. Donaumonarchie, im rumänischen Königreich und in der deutschen Waffen-SS. mehr...
Die Neugründung der evangelischen Kirchengemeinde Holzmengen im Harbachtal
Es geht um die Evangelische Kirchengemeinde in Holzmengen. Es ist eine Geschichte des Wiedererwachens einer Kirchengemeinde, ihr Heranwachsen und Reifen. Sie ist kein klassisches Projekt, weil sie nicht nach einer vorgegebenen Dauer aufhören soll. Am liebsten sollte es eine unendliche Geschichte werden. Sie könnte eher mit der Konfirmation einer Dorfgemeinde verglichen werden. mehr...
Die Dobrudschadeutschen: Ihre unterschiedliche Wahrnehmung in Siebenbürgen und dem Banat
Die Deutschen aus den Baltischen Ländern, aus Bessarabien, der Süd-Bukowina und der Dobrudscha verloren bereits 1940 durch Umsiedlung ihre Heimat. mehr...
Filme beim Heimattag: Die Geschichte der Siebenbürger Sachsen kurz erklärt
Es heißt, das Wesen der Geschichte sei die Wandlung. In zwei Kurzfilmen wird die Geschichte der Siebenbürger Sachsen vom frühen Mittelalter bis in die Neuzeit spannend und kurzweilig dargestellt. Die moderne Gestaltung der beiden Teile trägt dem Wandel der Zeit Rechnung und erzählt den Weg der Siebenbürger Sachsen aus einem neuen Blickwinkel. Die Filme werden erstmals beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen vor der Eröffnungsveranstaltung am Samstag, 7. Juni, um 10.55 Uhr, im Großen Schrannenfestsaal in Dinkelsbühl gezeigt. Bereits ab Donnerstag, 29. Mai, sind die beiden Kurzfilme online auf dem YouTube-Kanal des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. zu sehen. Nach Pfingsten werden sie auf weiteren Plattformen veröffentlicht und Interessenten zugänglich gemacht. Der Film und weitere Informationen werden im folgenden Artikel vorgestellt.
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Ein Staudamm im Alt-Tal: Wie es gelang, einen gefährlichen Bauplan von Nicolae Ceaușescu abzuwenden
In der ersten Hälfte der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts war Nicolae Ceauşescu in Rumänien am Höhepunkt seiner Macht angelangt. Wann immer sich ihm die Gelegenheit bot, verfolgte er die Realisierung größenwahnsinniger Projekte, um dadurch seine Berühmtheit auch für die Nachwelt sicherzustellen. Seine Frau Elena unterstützte ihn dabei mit allen Mitteln in seiner Megalomanie. In Bukarest begann der Bau des „Hauses des Volkes“, auch „Haus der Republik“ genannt. Nach dem Pentagon wurde es das zweitgrößte Verwaltungsgebäude der Welt. Ein ganzes, etwas höher gelegenes Stadtviertel wurde deshalb abgerissen. Dieser Teil Bukarests war der erdbebensicherste der Stadt und deshalb wurde hier gebaut. Einige Jahre vorher – 4. März 1977, 21.22 Uhr, 7,2 Grad auf der Richterskala – hatte das verheerende Erdbeben in Bukarest sehr große Schäden angerichtet. Danach wurden geologische und seismische Studien durchgeführt, welche zu dieser Schlussfolgerung gelangten. Das subkrustale Erdbeben hatte sein Epizentrum in etwa 100 km Tiefe unter dem Karpatenbogen im Vrancea-Gebiet. mehr...
80 Jahre seit der Evakuierung aus Nordsiebenbürgen: Kriegsende 1945
Im besiegten, besetzten und weitgehend zerstörten Deutschland wie auch weitgehend in Österreich stieß das formale Kriegsende im Mai 1945 auf nur noch wenig Interesse. Für die meisten Deutschen war der Krieg mit der Besetzung ihres Heimatortes durch die Alliierten ab Herbst 1944 weitgehend beendet. mehr...
Vor 80 Jahren: Evakuierung aus Nordsiebenbürgen 1944-1945: Die zweite Flucht (1)
Seit Sommer 1944, als die Sowjets die Heeresgruppe Mitte überrannten und drei deutsche Armeen vernichteten (350 000 Mann Verluste), waren Wehrmacht und Waffen-SS an der Ostfront im steten Rückzug. Im Januar 1945 wurde Budapest eingenommen. mehr...
Stolzenburger Briefe aus der Vergangenheit
„Der Pfarrer arbeitet ja nur am Sonntag“, haben wir alle schon mal gehört und wissen, dass dies nicht einmal auf ein beschauliches kleines Dorf von 400 Seelen hinter Gottes Angesicht zutrifft, sondern eher als Witz gemeint ist. Stolzenburg jedenfalls war alles andere als ein beschauliches Dorf, und der Pfarrer hatte etwas mehr zu tun als nur die Sonntagspredigt vorzubereiten und Konfirmandenunterricht zu halten. mehr...









