Schlagwort: Geschichte

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2. Juli 2019

Kulturspiegel

Vor 250 Jahren entdeckt: Sprachverwandtschaft zwischen Letzebuergisch und Siebenbürgisch

Ja, die Begleitumstände dieser Veröffentlichung waren im positiven Sinne recht ungewöhnlich. Nach einem Hinweis erhielt ich jüngst ein Schreiben von einem Mann. Bemerkenswert daran sollte nicht nur die Tatsache sein, dass der Brief mit Hilfe einer guten alten Schreibmaschine entstand. Der Urheber, Jahrgang 1926, bezeichnete sich selbst als „Siebenbürger Urgestein“ aus Schäßburg. Zugleich übernahm er als integraler Bestandteil seiner Gemeinschaft auch in Deutschland gern Verantwortung als Mittler zwischen den Kulturen. Julius Henning machte zugleich in dem Brief öffentlich, dass vor genau 250 Jahren eine Sprachverwandtschaft zwischen dem siebenbürgisch-sächsischen Dialekt und dem „Letzebuergischen“, welches im Großherzogtum Luxemburg zu den offiziellen Sprachen gehört, festgestellt wurde. Er habe nun darüber eine Festschrift herausgegeben. mehr...

2. Juni 2019

Kulturspiegel

Das Heimatverständnis deutscher Minderheiten im östlichen Europa

Wie viel Heimat braucht der Mensch? So lautete der Titel eines studentischen Essaywettbewerbs, der 2013 von der Deutschen Gesellschaft e. V. (Berlin) ausgeschrieben worden war. 150 Studierende aus Deutschland, Russland, der Ukraine, Kasachstan und Usbekistan setzten sich darin mit dem Heimatverständnis und der Identität der Russlanddeutschen auseinander; die 30 besten Essays wurden 2014 veröffentlicht. Entstanden ist eine denkbar breite Palette an Annäherungsversuchen, in denen nicht nur nach dem „wie viel“, sondern auch nach dem „wo“ und „wieso“ gefragt wurde. mehr...

21. Mai 2019

Kulturspiegel

Der Erste Weltkrieg und seine Folgen

Zur gemeinsamen Veranstaltungsreihe „Versailles, Trianon, Brest-Litowsk – Das lange Ende des Ersten Weltkrieges und das östliche Europa“ laden das Haus des Deutschen Ostens (HDO) und das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS) ein. Die Reihe nimmt die komplexen und vielseitigen Probleme der Zwischenkriegszeit in Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn und Rumänien in den Blick. mehr...

4. Mai 2019

Kulturspiegel

Reformation im Osten Europas

150 Seiten kirchenhistorischer Vorträge zum Lutherjahr 2017, in Bonn und Göttingen gehalten, stellen ein Unikat dar. Das Buch „Der Durchbruch kam im Osten. Die Reformation in Ostpreußen, Pommern, Schlesien, den böhmischen Ländern und Siebenbürgen“, herausgegeben von der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, löste bei mir eine gewisse Wehmut und Sentimentalität aus. Die erfolgreiche Reformation in den angeführten Ländern wird von kompetenten Verfassern beleuchtet. Die einstigen evangelisch-deutschen Länder, Provinzen innerhalb und außerhalb der Reichsgrenze, und ihre Geschichte beeindrucken. In den böhmischen Ländern mit Oberungarn und Siebenbürgen hat die evangelisch-deutsche Minderheit Kultur, Landschaft und Leben geprägt. Nach 428 Jahren wechselvoller Geschichte, wirtschaftlich-kulturellem Wachstum, gesellschaftlicher Prägung dieser Länder hat der Zweite Weltkrieg seine Vernichtung zurückgelassen und deutsch-evangelisches Leben zum Teil ausgelöscht. Die Vertreibung der Deutschen, ihre Entfremdung und damit einhergehende Auswanderung beendeten diese Geschichte. In einigen Ländern, auch in Siebenbürgen, sind noch lebendige Reste vorhanden. Überall jedoch weisen nur noch steinerne Zeugen auf die prägende Vergangenheit hin. mehr...

30. April 2019

Kulturspiegel

Gegen das Vergessen: Michael Kroner erinnert an Carl Wolff

Vielen Siebenbürgern ist Carl Wolff (1849-1929) nur vage ein Begriff. Dabei hat der konservative Publizist, Volkswirtschaftler und Politiker die Entwicklung Siebenbürgens im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts bis zur Eingliederung Siebenbürgens in den rumänischen Nationalstaat 1918/19 und darüber hinaus entscheidend mitgeprägt. mehr...

7. April 2019

Kulturspiegel

"Wichtigster Politiker der Zwischenkriegszeit“: Konrad Gündisch hielt Vortrag über Hans Otto Roth in München

Am 20. März begrüßte Renate Kaiser 70 Gäste – Siebenbürger und Nichtsiebenbürger – sowie den Historiker Dr. Konrad Gündisch im Haus des Deutschen Ostens (HDO). Sie stellte den Referenten vor. Dr. Gündisch ist als Autor zahlreicher Publikationen, durch sein langjähriges Wirken in verschiedenen Ehrenämtern (zurzeit ist er Vorsitzender des Siebenbürgischen Kulturzentrums „Schloss Horneck“ e.V.) und als Vortragender bekannt. mehr...

29. März 2019

Kulturspiegel

Was führte zum Exodus der Deutschen aus Rumänien?

„Dieses Buch ist eine Synthese, die bisher auf dem rumänischen Markt gefehlt hat“, sagt der Soziologe Remus Anghel aus Klausenburg bei der Präsentation des interdisziplinären Gemeinschaftswerks am 27. Februar im Kulturhaus „Friedrich Schiller“ in Bukarest: „Un veac frământat. Germanii din România după 1918“ (Ein bewegtes Jahrhundert. Die Deutschen in Rumänien nach 1918). Darin beleuchten Historiker und Soziologen die Entwicklung der deutschen Minderheit in den letzten hundert Jahren. mehr...

10. März 2019

Kulturspiegel

Adolf Schullerus: Pfarrer, Gelehrter, Politiker

Die vorliegende Briefsammlung schenkt uns tiefe Einblicke in die bewegten Jahre der großen Umbrüche 1864-1928. Große siebenbürgische, deutsche und österreichische Persönlichkeiten sowie Freunde schreiben Dr. Adolf Schullerus. Wir erfahren etwas über die besondere Atmosphäre der politischen Situation nach der bürgerlichen Revolution 1848 unter eigenwilliger, nun ungarischer Führung. Die neue Zugehörigkeit zu Großrumänien ab 1919 mit all ihrer Problematik wird ebenfalls erfahrbar. Die Korrespondenz zeigt auch die siebenbürgisch-sächsischen Reaktionen und Aktionen in jenen krisenvollen Zeiten. mehr...

9. März 2019

Verschiedenes

Vortrag über Hans Otto Roth in München

Einen Vortrag über Hans Otto Roth, den bedeutenden siebenbürgischen Politiker, hält der Historiker Dr. Konrad Gündisch am 20. März um 18.00 Uhr im Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, in München. mehr...

18. Februar 2019

Kulturspiegel

Aus kommunistischen Giftschränken: Sammelband über Überwachungsakten kommunistischer Geheimdienste

Der Titel des vorliegenden Buches ist gut gewählt: „Aus den Giftschränken des Kommunismus. Methodische Fragen zum Umgang mit Überwachungsakten in Zentral- und Südosteuropa“. Was die kommunistischen, geheimen Sicherheitsorgane an Archivunterlagen hinterlassen haben, sind tatsächlich wahre Giftschränke. Ihre Aktenbestände geben nämlich Einsicht in die geheime, allumfassende Überwachung, Verfolgung, Verhaftung und Einkerkerung der als gefährlich eingestuften Bürger in den fünf Jahrzehnten kommunistischer Herrschaft, über die getrof­fenen diktatorischen Maßnahmen gegen regimefeindliche Handlungen und Personen sowie über willkürliche Eingriffe. Suspekte Personen wurden den Gerichten ausgeliefert und mit hohen Kerkerstrafen belangt. Die Einsicht in diese giftige Hinterlassenschaft wurde erst 1989/91 nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Herrschaft in den Ostblockstaaten möglich. Es dauerte allerdings einige Jahre, bis die Giftschränke geöffnet wurden. Was Forscher dabei entdeckten, bildet den Gegenstand der abgedruckten Referate des vorliegenden Bandes, die im Jahr 2015 auf einer internationalen Tagung des Instituts für deutsche Literatur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Humboldt-Universität Berlin geboten wurden. mehr...

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