Ergebnisse zum Suchbegriff „1896“
Artikel
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Zum 170. Todestag des Pfarrers, Schulreformers und Freiheitskämpfers Stephan Ludwig Roth / Teil 1
Am 11. Mai des Jahres 1849 wurde Stephan Ludwig Roth von einem ungarischen Militärgericht zum Tode verurteilt und das Urteil drei Stunden nach seiner Verkündigung auf dem Schlossberg in Klausenburg, vor einer großen Menschenmenge, durch „Pulver und Blei“ vollzogen. Den Leichnam verscharrte man an Ort und Stelle. mehr...
Geschichte von Schloss Horneck, siebte Folge: Friedrich Trump und Dr. Ludwig Roemheld
Die „Schlossbrauerei Hornegg“ hatte offenbar nicht den erwarteten Gewinn eingefahren. 1880 wurde Schloss Horneck erneut zum Verkauf angeboten und in einer Anzeige als „in gesündester und wärmster Lage Württembergs gelegen und mit prachtvoller Fernsicht begünstigt“ angepriesen. „Dasselbe“, hieß es weiter, „empfiehlt sich als eines der größten und herrlichsten Schlösser zum Wohnsitz höchster Herrschaften, ebenso für ein feines Institut, Luftcurort oder Anstalt, ist ein fein wohnlich monströser Massivbau solidester Bauart mit äußerst praktischer Einrichtung und großartig imposanten Anblicks.“ mehr...
Schloss Horneck, Burg Busau und Trump
In der zweiten Folge einer kurzen Geschichte von Schloss Horneck (Siebenbürgische Zeitung Online vom 14. Januar 2017) hatte ich bereits berichtet, dass die bedeutenden spätgotischen Grabdenkmäler der im 15.-16. Jahrhundert auf Schloss Horneck residierenden Deutschmeister im Jahre 1896 vom damaligen Besitzer Friedrich Trump für 3.000 Gulden an den Deutschordens-Hochmeister Erzherzog Eugen von Habsburg verkauft wurden. Nun konnte ich – nach der Teilnahme an der Zwölf-Apfelbäumchen-Aktion der Evangelischen Kirche in Rumänien in Karpfen/Krupina (Slowakei) – nach Busau/Bouzov in Mähren (Tschechien) fahren, um mir die Originale anzusehen. mehr...
Von der Ritterburg zum Kulturzentrum der Siebenbürger Sachsen: Aus der Geschichte von Schloss Horneck
Zweite Folge: Bedeutender Sitz des Deutschmeisters - Eberhard von Seinsheim (auch von Saunsheim genannt), der über zwanzig Jahre lang Deutschmeister des Deutschen Ordens gewesen ist und auf Schloss Horneck in Gundelsheim begraben wurde (siehe weiter unten Abbildung seines Grabdenkmals), spielte in der Geschichte des Deutschen Ordens und ganz besonders in jener von Gundelsheim eine herausragende Rolle. Sein Siegel von 1430 und eine Inschrift auf seinem Grabmal (siehe Bildunterschrift) weisen ihn als „preceptor Alemanie“ (Meister in deutschen Landen) aus. Das war der Titel eines der drei Landmeister des Ordens. Er hat entscheidende Schritte zur Verselbständigung und eigenen Gebietsherrschaft des ihm unterstellten Ordensgebietes unternommen. mehr...
Streiflichter aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen
Die Entwicklungen der siebenbürgisch-sächsischen Geschichte in ihrem achten Jahrhundert waren sehr komplex: Prägend waren die Erfahrungen der Revolution von 1848/1849, als Sachsen und Rumänen auf Seiten der Habsburger gegen die Ungarn standen, ebenso die Erfahrung mit den Magyarisierungsbestrebungen nach dem österreichisch-ungarischen Ausgleich, verbunden mit der Auflösung der Sächsischen Nationsuniversität, aber auch mit dem erfolgreichen Widerstand der Bischöfe Andrei Șaguna und Georg Daniel Teutsch, die den muttersprachlichen Unterricht retteten und die Verbindung zwischen Volk und Kirche stärkten. mehr...
Großes Mediascher Treffen in Dinkelsbühl
Zum dritten Mal schon rief die Heimatgemeinschaft Mediasch ihre Mitglieder und Freunde zum großen Treffen nach Dinkelsbühl, und gut 550 Menschen, ältere und auch jüngere Semester, folgten der Einladung zum 13. Großen Mediascher Treffen vom 17. – 19. Juni 2016. mehr...
Neue Kunstgalerie in Michelsberg zeigt Dada-Ausstellung
Die Alte Schule in Michelsberg steht zentral am Dorfplatz. Im Parterre des 1873 errichteten Gebäudes befindet sich der deutsche Kindergarten. Um das gesamte Gebäude im Sinne seiner Erbauer für Bildung und Kultur zu nutzen, wird es nun auch Standort einer Kunstgalerie, die am 24. Juli eröffnet wird mit einer besonderen Ausstellung: „DADA 100. TRISTAN TZARA UND SEINE WELT“. mehr...
Bedeutender Pädagoge, Wissenschaftler, Schriftsteller - zum 120. Geburtstag von Dr. Otto Folberth
Aus heutiger Perspektive wird es vor allem eins sein, was von Dr. Otto Folberth in der nahen und fernen Zukunft bleiben wird: dass er die in seinen politischen Überzeugungen gerade heute bestürzend aktuelle Gestalt Stephan Ludwig Roths aus weitgehender Unerforschtheit und Vergessenheit für alle wieder sichtbar machte. mehr...
Streiflichter aus der Geschichte der Siebenbürger Sachsen, erste Folge: Magische Anziehungskraft der "Libertas"
Der Historiker Dr. Konrad Gündisch hielt zu Pfingsten 2016, während des Heimattages der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl, im übervollen Gemeindesaal der ev. Kirche „St. Paul“ einen einstündigen Vortrag über die Geschichte der Siebenbürger Sachsen in den 875 Jahren seit ihrer Ansiedlung. Mehrfach wurde an den Referenten und an die Redaktion der Siebenbürgischen Zeitung der Wunsch herangetragen, diesen Vortrag zu veröffentlichen. Mit dieser Ausgabe der SbZ beginnt die Veröffentlichung einer leicht veränderten und ergänzten Fassung des Vortrags in neun Folgen (eine Folge für jedes Jahrhundert sächsischer Geschichte). Für die Illustration konnte der bekannte Fotograf und Sammler Konrad Klein gewonnen werden. Konrad Gündisch ist sich dessen bewusst, dass er in einem kurzen Überblick nicht alles berücksichtigen konnte, dass seine Auswahl der wichtigsten Ereignisse und seine Sicht der Entwicklungen subjektiv ist. Sollten sich für die Leserinnen und Leser andere Fragen in Verbindung mit der siebenbürgisch-sächsischen Kultur und Geschichte ergeben, auf die sie eine Antwort suchen, werden sie gebeten, diese an die Redaktion zu schicken. Der Autor wird versuchen, sie jeweils in einer folgenden Ausgabe der SbZ zu beantworten und in einen Dialog zu Fragen unserer Vergangenheit zu treten. mehr...
Heimat- und Regionalgeschichte am Beispiel von Mediasch
Vom 14. bis 16. November 2014 fand in Bad Kissingen eine Tagung der Akademie Mitteleuropa zur „Heimat- und Regionalgeschichte“ der Stadt im Weinland statt. Mediasch = Mediaș! Der Ansatz war nicht nur ein historischer: Vielmehr wurde der – sehr erfolgreiche – Versuch unternommen, den Blick auf die Vergangenheit mit der lebendigen Gegenwart zu verknüpfen und Visionen für die Zukunft der Stadt und ihrer einstigen und gegenwärtigen Bewohner vorzustellen. Mediasch = Mediaș! In der gastfreundlichen und kreativen Atmosphäre des Heiligenhofs und herzlich begrüßt von Studienleiter Gustav Binder trafen sich über 60 Mediasch-Interessierte aus Deutschland und Rumänien, um „ihre“ Stadt in einigen Vorträgen, aber auch künstlerischen Darbietungen näher kennenzulernen. mehr...









