Ergebnisse zum Suchbegriff „1990 Januar“
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Völker verbindende Siebenbürgen-Forschung: 50 Jahre AKSL
Am 3. Januar 1962 wurde in Mannheim der Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL) aus der Taufe gehoben. Er trat damit in die Nachfolge des 1840 begründeten und 1950 verbotenen Vereins für siebenbürgische Landeskunde, der sich auch der gesamten historischen Landschaft Siebenbürgen und allen ihren Völkern zu widmen gedacht hatte. Zugleich ist die Forschungslinie des Vereins für Naturwissenschaften in der Sektion Naturwissenschaften des AKSL aufgenommen worden. Der Arbeitskreis hat in den vergangenen 50 Jahren für Siebenbürgen, für die Gemeinschaft der Siebenbürger Sachsen, für ihr Selbstverständnis und für die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Geschichte und Landeskunde der Region wissenschaftlich intensiv gearbeitet und publiziert, war ungewöhnlich produktiv. Seine gut 700 Mitglieder leben auf vier Kontinenten und unterstützen das in der Satzung verankerte Ziel, Siebenbürgen-Forschung „im Geiste der Völkerverständigung und der gegenseitigen Toleranz in europäischem Rahmen“ zu betreiben. Der Festakt findet am 7. September 2012 in Heidelberg, die Jubiläumstagung am 8. September in Gundelsheim statt. mehr...
Die kulturelle Bedeutung Siebenbürgens erkannt und vermehrt: Zum Tod von Rolf-Dieter Happe
Eine Reise nach Katzendorf im Jahr 1996 hat das Leben des Nichtsiebenbürgers Rolf-Dieter Happe grundlegend geändert. Er war enttäuscht, dass sich niemand verantwortlich fühlte für das siebenbürgisch-sächsische Kulturgut, das dem Verfall preisgegeben war, und bäumte sich dagegen auf. Binnen kurzer Zeit wurde er zum Initiator und Mitbegründer des „Vereins zur Erhaltung und Pflege der Kirchenanlage in Katzendorf e.V.“ und Autor eines der besten Heimatbücher
Siebenbürgens. Zudem schaffte er die juristischen Grundlagen für die strukturelle Öffnung des landsmannschaftlichen Verbandes und des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften. Happe ist nach einem bewegten Leben, geprägt von der Faszination für die Steppen Ostafrikas und Australiens und einem herausragendem Einsatz für die Siebenbürger Sachsen, an einem Herzleiden am 21. Dezember 2011 in Corrimal in Australien gestorben.
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Der Kultur Siebenbürgens verpflichtet: Nachruf auf Günter Volkmer
Günter Volkmer ist am 5. Dezember 2011 in Horben bei Freiburg nach langer Krankheit im Alter von 76 Jahren verstorben. Der gebürtige Kronstädter hat sich in vielfältiger Weise verdient gemacht um das Bewahren und die Vermittlung der siebenbürgisch-sächsischen Kultur. Volkmer förderte die siebenbürgischen Kultureinrichtungen in Gundelsheim nachhaltig, war aktives Mitglied im Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde (AKSL), Mitinitiator des Siebenbürgischen Alpenvereins und nicht zuletzt Mitbegründer der „Neuen Kronstädter Zeitung“. mehr...
Zum Tod von Thomas Nägler
Am 4. November 2011 ist Professor Dr. Thomas Nägler einem Herzinfarkt erlegen. Er hat sich als Archäologe, Historiker und als Politiker für die Siebenbürger Sachsen und für die Siebenbürgen-Forschung verdient gemacht, worauf anlässlich seines 70. Geburtstags auch in dieser Zeitung (Folge 2 vom 31. Januar 2009, Seite 2) ausführlich hingewiesen worden ist. mehr...
Entschädigungsverfahren in Rumänien
Zur Klärung offener Fragen im Zusammenhang mit der Entwicklung der Entschädigungsverfahren in Rumänien hat eine Delegation des Bundesvorstandes des Verbandes der Siebenbürger Sachsen vom 14. bis 16. September 2011 Arbeitsgespräche auf höchster Ebene in Bukarest geführt. Der vom Bundesvorsitzenden Dr. Bernd Fabritius geleiteten Delegation gehörten Bundesgeschäftsführer Erhard Graeff, Bundesrechtsreferent Dr. Johann Schmidt sowie der wissenschaftliche Berater Dr. Gerald Volkmer an. mehr...
Dialog mit rumänischen Parlamentariern begonnen
Erstmals hat eine rumänische Parlamentariergruppe aus Bukarest am 13. Mai, auf Einladung des Bundes- und Föderationsvorsitzenden Dr. Bernd Fabritius die Bundesgeschäftsstelle des Verbandes in München besucht und einen Dialog mit landsmannschaftlichen Spitzenvertretern der Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben geführt. Der Verband wollte mit den Parlamentariern die Sorgen der Landsleute besprechen und Verbesserungen auf den Weg bringen. mehr...
Rentenerhöhungen und Nachzahlungen möglich
In einer aktuellen Entscheidung hat das Sozialgericht München erneut festgelegt, dass alte Bescheide der Rentenbehörden, in welchen nach altem Recht vorteilhafte Regelungen für Betroffene enthalten sein können, auch bei der Rentengewährung zu berücksichtigen sind, wenn diese nicht ordnungsgemäß nach den geltenden Bestimmungen rechtzeitig und ordnungsgemäß aufgehoben wurden (Urteil vom 10.3.2011, AZ. S 14 R 919/10). Damit setzt das Sozialgericht eine gefestigte Rechtsprechung des Bundessozialgerichtes und einiger Landessozialgerichte fort und weist eine abweichende Verfahrenspraxis der Rentenbehörden erneut zurück. Prüfungsanträge können zu Rentenerhöhungen und Nachzahlungen führen. mehr...
Gemeinschaftsfördernd gewirkt: Zum Tod von Walter Engler
„Wie das Ende sein wird, ist ungewiss. Ich habe keine Angst vor dem Tod, habe nur die Bitte an meinen Schöpfer, mir das Sterben leicht zu machen.“ Dies sind die letzten beiden Sätze im am 10. Juni 2009 selbst verfassten Lebenslauf von Walter Engler. Unser Schöpfer meinte es gut mit ihm. Der ehemalige Vorsitzende und Ehrenvorsitzende der Landesgruppe Niedersachsen/Bremen verstarb am 28. März 2011 kurz nach seinem 95. Geburtstag. Zu Hause. Er begab sich am Abend zur Nachtruhe und ist friedlich eingeschlafen. mehr...
Die Russlandverschleppung wird in Rumänien als politische Verfolgung anerkannt
In Anwendung des Gesetzes 221/2009 hat das zuständige Gericht in Bukarest in einer umfassend begründeten Entscheidung die Verschleppung der Deutschen aus Rumänien im Januar 1945 als „politische Verfolgung“ im Verantwortungsbereich des rumänischen Staates anerkannt. Damit wurde eine der offenen Fragen im rumänischen Entschädigungsrecht zu Gunsten der Betroffenen entschieden und einem entsprechenden Feststellungsantrag stattgegeben (Tribunal Bukarest, Urteil Nr. 1911 vom 14. Dezember 2010). Im folgenden Artikel warnt Rechtsanwalt Bernd Fabritius vor untauglichen „Formularen“ in Deutschland und gibt praktische Tipps und Anregungen für eine individuell verfasste Klageschrift, die zahlreiche Anforderungen des Zivilprozessrechtes erfüllen muss. mehr...
CNSAS identifiziert IM „Marin“ als Claus Stephani
Das Kollegium des Landesrates für das Studium der Securitateakten (CNSAS) hat die Identität des Securitate-Informanten „Marin“ bekannt gegeben. Diesen Decknamen habe Claus Stephani, 1938 in Kronstadt geboren, getragen. mehr...






