Ergebnisse zum Suchbegriff „1990 Januar“
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Evakuierungsgedenken in Bistritz setzt neue Maßstäbe
Mit nach vorne gerichtetem Blick wurde in Bistritz am zweiten Septemberwochenende 2014, an dem genau vor 70 Jahren aus ganz Nordsiebenbürgen mehr als 35 000 Deutsche (das waren ca. 95% der hier schon 800 Jahre lang wirkenden Siebenbürger Sachsen) vor der herannahenden Roten Armee evakuiert wurden, dem leidvollen Ereignis in mehreren erstklassigen Veranstaltungen gedacht. Durch die Besiegelung der Städtepartnerschft Bistritz-Wels und die feierliche Einweihung eines großen Evakuierungsdenkmals wurden das Befreiende, das Erlösende, die große Dankbarkeit für den eigenen Zusammenhalt und die enge Zusammenarbeit mit unseren rumänischen Nachfolgern und Partnern in Rumänien und Österreich in gutem europäischen Sinn gewürdigt. mehr...
Über Generationen im Geist der Gemeinschaft - 65 Jahre Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland
"Nennen Sie eine Gemeinsamkeit des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland mit der Bundesrepublik Deutschland!" – Wie würden Sie, liebe Landsleute, eine solche Quizaufgabe beantworten? Sie könnten auf das gemeinsame Gründungsjahr 1949 verweisen: Mithin vollendeten beide heuer ihr 65. „Lebensjahr“ – am 23. Mai die Bundesrepublik, am 26. Juni der Verband der Siebenbürger Sachsen – und beide gehen natürlich nicht in „Rente“! Das 65-jährige Verbandsjubiläum ist Anlass genug, – nicht wie bei runden Geburtstagen die landsmannschaftliche Historie ins Bewusstsein zu rufen –, vielmehr den Blick auf die gegenwärtige Verbandsarbeit auf Bundesebene zu richten. Die nachfolgende, querschnittartig angelegte Übersicht vermag die vielfältigen Aktionsfelder des Bundesvorstandes und der Bundesreferate, samt und sonders ehrenamtlich tätig, ebenso der Bundesgeschäftsführung und des Bundeskulturreferates allenfalls grob zu umreißen. Die Verantwortlichen geben in eigenen Stellungnahmen Auskunft, ohne jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit oder Vertiefung. Die elementar wichtige Arbeit in den Landesgruppen bzw. Landesverbänden, den Kreisgruppen und Kreisverbänden, an der Basis also, kann zumal in diesem begrenzten Rahmen nicht berücksichtigt werden; sie erhält breiten Raum in der Berichterstattung der vom Verband herausgegebenen Siebenbürgischen Zeitung. mehr...
Vorbildlicher Gemeinschaftssinn: Zum 100. Geburtstag von Hermine Bordon
Hermine Bordon, geborene Keul, wurde kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs am 13. März 1914 in Elisabethstadt, das an der Kokel liegt, geboren. Siebenbürgen gehörte noch zu Österreich-Ungarn, ihre Kindheit fällt in die Wirren des Ersten Weltkriegs. Ab 1918 wird das Kaiserreich aufgeteilt und Siebenbürgen fällt an das Königreich Rumänien.
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Kandidaten bei den Kommunalwahlen in Bayern
Die Siebenbürger Sachsen engagieren sich so stark wie nie zuvor bei den Kommunalwahlen in Bayern. Die allgemeinen Gemeinde- und Landkreiswahlen (Kommunalwahlen) im Freistaat finden am 16. März 2014 statt, eventuell nötige Stichwahlen für Bürgermeister- und Landratswahlen zwei Wochen später, am 30. März. Die SbZ Online stellt in drei Folgen zahlreiche Kandidaten vor, die sich in das politische, gesellschaftliche und kulturelle Leben ihrer jeweiligen Gemeinde einbringen wollen. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur politischen Gestaltung des gemeinsamen Lebensumfeldes und knüpfen dabei an eine jahrhundertealte Tradition in Siebenbürgen an, öffentliche Anliegen selbst in die Hand zu nehmen und Politik mitzugestalten. Jene Siebenbürger Sachsen, die bei den Wahlen erfolgreich sind, werden ausführlich in der Folge 5 vom 31. März oder Folge 6 vom 15. April 2014 porträtiert. mehr...
Entschädigungsgesetz für politisch Verfolgte wird umgesetzt
Auf Initiative des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und der anderen rumäniendeutschen Landsmannschaften wurde das Entschädigungsdekret 118/1990 auf alle Betroffenen ausgeweitet, die nicht mehr im Besitz der rumänischen Staatsangehörigkeit sind. Das geschieht durch das Gesetz 211/2013, das seit der Veröffentlichung im Amtsblatt Rumäniens „Monitorul Oficial“ vom 2. Juli 2013 in Kraft ist. Die wichtigsten Anwendungsfälle für die Deutschen aus Rumänien sind die Zwangsdeportationen in die Sowjetunion und die Zwangsumsiedlungen (Bărăgan, Szeklerland etc.). Praktische Fragen zu diesem Gesetz beantwortet im Folgenden Rechtsanwalt Dr. Bernd Fabritius, Bundesvorsitzender des Verbandes. mehr...
Im Plauderton: Hans Liebhardt wurde 80 Jahre alt
Täglich kommt er in die Redaktion der „Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien“ (ADZ), verfasst Kurzberichte für die erste Seite und betreut redaktionell die Lokalseiten. Einem breiten Publikum ist er auch durch seine regelmäßigen Beiträge in der deutschen Sendung des öffentlich-rechtlichen Rumänischen Fernsehens und bei Radio Bukarest bekannt. Die Rede ist vom Schriftsteller und Publizisten Hans Liebhardt. Am 30. Januar 2014 feierte er seinen 80. Geburtstag. mehr...
Gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit fortsetzen
Eine Delegation des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) unter Leitung des Vorsitzenden Dr. Paul-Jürgen Porr hat die bayerische Landeshauptstadt München vom 5. bis 6. Dezember besucht. Begleitet wurde der DFDR-Vorsitzende vom Abgeordneten der Deutschen Minderheit im rumänischen Parlament, Ovidiu Ganț, sowie der Unterstaatssekretärin im Department für Interethnische Beziehungen der rumänischen Regierung, Christiane Cosmatu. Am Beginn des Aufenthaltes stand ein Arbeitsgespräch mit der Präsidentin des bayerischen Landtages, Barbara Stamm. mehr...
Hans Sommerburger prägte das Gemeinschaftsleben in Dinkelsbühl und gründete die Schirkanyer Nachbarschaft
In diesem Jahr feiert die Schirkanyer Nachbarschaft (HOG Schirkanyen) ihr 30-jähriges Bestehen seit ihrer Gründung 1983. Das erste Schirkanyer Treffen wurde einen Monat nach Hans Sommerburgers erstem Besuch nach dem Krieg in Schirkanyen (August 1983) im September in Augsburg organisiert – es war die Geburtsstunde der Schirkanyer Nachbarschaft. Aus diesem Anlass möchten wir einer Persönlichkeit gedenken, die nach dem Zweiten Weltkrieg sehr viel für die Neubegründung und für den Weiterbestand unseres sächsisch-organisierten Gemeinschaftswesens in Deutschland getan hat: Hans Sommerburger war 1959 Mitbegründer der Nachbarschaft und der Kreisgruppe Dinkelsbühl mit dem anschließenden jährlichen Pfingsttreffen in Dinkelsbühl, und 1983 der Schirkanyer Nachbarschaft. mehr...
Kronstädter Bachchor feiert rundes Jubiläum
Im Frühjahr 1933 traf der Kronstädter Bachchor zu seinen ersten Probewochen zusammen. Das Werk, das damals unter der Leitung von Victor Bickerich intensiv und begeistert einstudiert wurde, war Bachs „Matthäuspassion“ – ein anspruchsvoller Start für ein neues Ensemble. Heuer feiert der Bachchor seinen 80. „Geburtstag“. Er hat schwierige Zeiten überstanden, oftmals Neuanfänge erlebt, musste sich wiederholt umdefinieren – und probt zurzeit eifrig für seine nächsten Auftritte: das diesjährige Kirchenchortreffen in Bekokten bei Fogarasch am 25. Mai, ein „Bachchorfest“ am 23. Juni und die Aufführung von Mendelssohns „Elias“ im Rahmen der Festspiele „Musica Coronensis“ im Oktober.
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Die Schiltaldeutschen – eine vergessene deutsche Minderheit in Rumänien
Wenn von Deutschen in Rumänien die Rede ist, denken die meisten an die Gruppe der Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen. Die Sathmarer Schwaben, die Buchenlanddeutschen, die Berglanddeutschen oder die Dobrudschadeutschen, von denen es jeweils noch Gruppen von wenigen Hundert oder einigen Tausend gibt, sind bei vielen kaum bekannt. Dass es auch im Schiltal (rumänisch Valea Jiului), einer Industrieregion um die Städte Petroschen (Petroșani), Petrila, Aninoasa, Vulcan und Lupeni, in der der Bergbau fast 150 Jahre eine wichtige Rolle spielte, bis heute Deutsche gibt, ist selbst vielen Rumäniendeutschen unbekannt.
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