Ergebnisse zum Suchbegriff „Adenauer“
Artikel
Ergebnisse 31-40 von 43 [weiter]
Kreisgruppe Lörrach: Dieter Hann erhält Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg
Eine kleine, unscheinbare Nadel ist die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg. Nicht groß und auffallend wie ein militärischer Orden. Sie drängt sich nicht auf, heftet bescheiden an der Brust des Geehrten. Insofern passt sie ausgezeichnet zu Dieter Hann. Der 73-jährige gebürtige Schäßburger erhielt sie am 7. Mai für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement in seiner neuen Heimat – das er mit großer Bescheidenheit ausübt. mehr...
Höchste BdV-Auszeichnung für Klaus Johannis
Der Hermannstädter Bürgermeister Klaus Johannis erhält die höchste Auszeichnung des Bundes der Vertriebenen (BdV). Die Ehrenplakette wird dem Siebenbürger Sachsen „für seine hervorragenden Verdienste um die Völkerverständigung als Brückenbauer in einem zusammenwachsenden Europa“ verliehen. mehr...
60 Jahre Grundgesetz – Anfang unter schwierigen Umständen
Im Jahr 1949 wurden die Bundesrepublik Deutschland gegründet und das Grundgesetz verabschiedet. Das Jahr 1949 ist aber nicht nur deshalb von Bedeutung. Im Vorfeld und in der Folge dieser politischen Veränderungen für Deutschland fielen auch wichtige Entscheidungen in der Vertriebenenpolitik. mehr...
Samuel Liebhart: Für Landsleute viel geleistet
Am 19. September 2008 verschied in Homburg bei Saarbrücken der langjährige Vorsitzende der Gebietsgruppe Saarland und Mitglied des Vorstandes der Landesgruppe Rheinland-Pfalz / Saarland des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Samuel Liebhart, im 88. Lebensjahr. Von 1983 bis 2002 wirkte er als Vorsitzender im Saarland ehrenamtlich zum Wohle der Siebenbürger Sachsen und war stets bemüht, die Landsleute aus seiner alten Heimat mit Rat und Tat zu unterstützen. mehr...
Christoph Hammer: Was können wir aus der Geschichte lernen?
Der Dinkelsbühler Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer zeigte sich bei der Eröffnung des Heimattages der Siebenbürger Sachsen am 10. Mai (diese Zeitung berichtete) tief beeindruckt von den politischen, kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leistungen der Siebenbürger Sachsen und regte den Aufbau eines Hauses der Vertreibung, Flucht und Versöhnung in Dinkelsbühl gemeinsam mit den Sudetendeutschen an. Seine Rede wird im Folgenden gekürzt wiedergegeben. mehr...
Lesung rumäniendeutscher Autoren im Bundeskanzleramt
Wo und wann habe man denn noch gehört, dass eine Regierung sich stundenlang mit Schriftstellern über ihre Literatur unterhalte, soll der listenreiche Bertolt Brecht gefragt haben, als er zu einem Gespräch mit DDR-Oberen beordert wurde, die ihn gern auf Linie getrimmt hätten. Welches diese Linie war, wusste er sehr wohl, wähnte sich aber so überlegen, dass er diese Drangsal als Katz-und-Maus-Spiel auffasste – und die „Genossen“ eben nur als graue Mäuse. Die eingebildete Katze Brecht hat, soweit bekannt, keiner jener Mäuse jemals etwas anhaben können, vielmehr gibt es Stellen in seinem Werk, die aus heutiger Sicht zumindest angefressen erscheinen. mehr...
Regina van Dinther: "Ein Vorbild für Europa"
Die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen leistet einen wertvollen Beitrag für die europäische Völkerverständigung, stellte Regina van Dinther, die Präsidentin des Landtags von Nordrhein-Westfalen, beim Heimattag der Siebenbürger Sachsen in Dinkelsbühl anerkennend fest. Als erste nordrhein-westfälische Landtagspräsidentin, die der Nachkriegsgeneration angehört, rückte die CDU-Politikerin den Frieden und Freiheit verpflichteten Gedanken der europäischen Einigung in den Mittelpunkt ihrer Festrede. So einzigartig wie der Heimattag, so einzigartig sei auch das gesellschaftliche Engagement der Siebenbürger Sachsen im Zeichen von Freiheit, Vielfalt und Verantwortung in ganz Deutschland und besonders in Nordrhein-Westfalen. Durch die Aufbauleistung, die Kultur- und Jugendarbeit habe man bewiesen, wie gut Integration funktionieren könne, mehr noch, dazu beigetragen „Toleranz und Solidarität in der gesamten Bundesrepublik fest zu verankern“. Die Patenschaft des Landes NRW für die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen habe „auch für die europäische Einigung einen vorbildhaften Charakter“. Von dem jahrzehntelangen Wirken der Landsmannschaft als Brückenbauer zwischen Ost und West profitiere die europäische Einigung bis heute, bekräftigte die Landtagspräsidentin. Ihre Ansprache wird im Folgenden im Wortlaut wiedergegeben. mehr...
Friedrich von Bömches’ Graphiken zur Deportation 1945
Im allerseits geschätzten „Kürschners Handbuch der Bildenden Künstler“, Band I, A bis O, dessen letzte Ausgabe 2004 im Hause Saur in München/Leipzig erschien, ist der 1916 in Kronstadt geborene Friedrich Ritter Bömches von Boor auf Seite 76 umfangreich vermerkt. Der zurzeit bekannteste unter den aus Siebenbürgen stammenden Malern und Graphikern – zu dessen Arbeitsbereichen das Lexikon Öl, Acryl, Tusche, Pastell, Kohlezeichnung, Lithographie und Holzschnitt zählt – ist auch derjenige, der sich wie kein anderer eines der großen dramatischen Themen des 20. Jahrhunderts zur Aufgabe machte und rund fünf Jahrzehnte mit immer neuen Aussageaspekten gestaltete: Flucht und Vertreibung. Der Autor von 250 Selbstbildnissen, über 200 Porträts – darunter Heidegger, Peter Ludwig, Genscher, Baronin Krupp, Beitz, Max Adenauer – schuf weit über 1 000 z. T. großformatige Ölgemälde, ungezählte Kohle- und Bleistiftzeichnungen und ist in Museen und Galerien vieler europäischer und überseeischer Länder vertreten. mehr...
Susan Schubert heiratet ihren Manager Dirk Haasler
Am 15. August gaben sich die siebenbürgische Schlagersängerin Susan Schubert und Künstlermanager Dirk Haasler auch kirchlich das „Ja-Wort“ und wurden in der 900 Jahre alten Wallfahrtskirche auf dem Bogenberg im Bayerischen Wald getraut. mehr...
Günther Beckstein: "Siebenbürger Sachsen sind Vorreiter eines europäischen Denkens"
Der bayerische Innenminister Günther Beckstein hat die Siebenbürger Sachsen in seiner Festrede beim Heimattag in Dinkelsbühl ermutigt, ihre wertvolle Kultur in der neuen Heimat zu pflegen und an die junge Generation weiterzugeben. Beckstein dankte ihnen, "dass Sie aus Tiefen kommend Brücken bauen und dass Sie dabei Vorreiter eines modernen europäischen Denkens sind, eines Denkens für Frieden, für Freiheit". Einen Beitritt Rumäniens und Bulgariens zur Europäischen Union begrüßte der Innenminister ausdrücklich seitens der Bayerischen Staatsregierung, verwies aber gleichzeitig auf die Voraussetzungen, die zunächst geschafft werden müssten. Zudem würdigte Beckstein Rumänien für seinen Umgang mit den "Tiefen der eigenen Geschichte" und sein Bekenntnis zur deutschen Minderheit. Die Festrede wird im Folgenden ungekürzt veröffentlicht. mehr...




