Ergebnisse zum Suchbegriff „Alle Pfarrer Hermannstadts“
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Joachim Wittstocks Griff nach der Zeitlosigkeit: Deutungsversuch eines siebenbürgischen Jahrhundertepos
Diese Sprache ist nicht austauschbar, geschweige denn ohne Weiteres nachzuahmen. Diese Erzählstimme ist nicht egal, sondern fugenlos rahmend. Diese Struktur arbeitet nicht gegen das Thema, sondern lässt es „geduldig“ zur Wahrhaftigkeit fermentieren. Diese Thematik ist nicht nur Behauptung, sondern sie wird im Erzählen eingelöst. Diese unvergleichliche Stofffülle ist durch das feine Filtervlies des erfahrenen Spätwerks gezogen – durchlässig genug für die Wirklichkeit, ausreichend dicht gegen Pathos und Pose. Das Ergebnis ist eine erzählerische Realität, die unseren Blick auf die Welt verschiebt. Still und unbeirrt hat ein meisterlich gelungenes Spätwerk den modenresistenten Zirkel der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur um eine eigene, unverwechselbare Stimme bereichert: Es handelt sich um Joachim Wittstocks Roman „Das erfuhr ich unter Menschen“ (2024). In der zunehmend flacher werdenden Topografie rumänienkonnotierter deutscher Literatur ist er eine bemerkenswerte Neuerscheinung der letzten Jahre. mehr...
„Die Weichen sind gestellt“ – 50 Jahre Kreisgruppe Ingolstadt
Die Kreisgruppe Ingolstadt lud am 15. Juni zu ihrem 50-jährigen Gründungsjubiläum ein. Dieses bedeutende Ereignis wurde mit vielen Gästen gefeiert, um auf fünf Jahrzehnte erfolgreiche Arbeit und Engagement zurückzublicken. Die Kreisgruppe hat in dieser Zeit einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der kulturellen Vielfalt in Ingolstadt geleistet und sich als unverzichtbarer Bestandteil unserer siebenbürgisch-sächsischen Gemeinschaft erwiesen. mehr...
Der eigenen Tradition treu: modern und sächsisch: Zum 55. Jubiläum der Hermannstädter Zeitung
Sucht man die Anfänge der deutschsprachigen geschriebenen Presse in demjenigen geografischen Raum, der sich heutzutage zwischen den Grenzen Rumäniens befindet, wird man in Hermannstadt fündig. 1778 erschien in der Herausgeberschaft Martin von Hochmeisters das „Theatrale Wochenblatt“, die erste regelmäßig erscheinende Publikation in Siebenbürgen. 190 Jahre später, am 25. Februar 1968, hielt die Hermannstädter Leserschaft die erste Nummer der „Hermannstädter Zeitung“ in den Händen. mehr...
Einhundert Jahre Siebenbürger Sachsen in Berlin / Aus dem Archivbestand der Jahre 1904-2004
Bereits seit 1970 führt die Siebenbürgische Bibliothek, ältester Teil des Kulturzentrums auf Schloss Horneck und heute in der Trägerschaft des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrats, auch ein Archiv, also eine Sammlung handschriftlichen, nicht gedruckten Schriftguts. Hier finden sich zahlreiche Nachlässe, ein Fotoarchiv, ein Persönlichkeiten-, Künstler-, Orts-, Genealogiearchiv – und eben auch eine große Abteilung mit Vereinsarchiven und Beständen anderer Institutionen. Der größte Einzelbestand ist dabei jener der Landsmannschaft/des Verbands der Siebenbürger Sachsen, wovon gerade erst im vergangenen Jahr mit Hilfe von Landesförderungen weitere fünfzehn Jahre bis 1975 erschlossen werden konnten. Zu diesem Bestand des Bundesverbands kommen erfreulicherweise noch weitere hinzu. mehr...
Evangelische Stadtpfarrkirche in Hermannstadt festlich eingeweiht
„Eine Kirche ist nicht schon dann eine Kirche, wenn sie fertig gestellt und eingeweiht ist. Eine Kirche wird eine Kirche mit jedem Kind, das darin getauft ist; mit jedem Gebet, das darin gesprochen wird, und mit jedem Toten, der darin beweint wird. Dieser Ort wird ein heiliger Ort, indem Menschen ihn heiligen mit ihren Tränen und mit ihrem Jubel.“ In seiner Predigt fasste Stadtpfarrer Kilian Dörr zusammen, was die evangelische Stadtpfarrkirche in Hermannstadt alles bedeutet, deren Einweihung an drei Tagen, vom 8. bis 10. Oktober, ausgiebig gefeiert wurde. mehr...
Freude des Wiedersehens schwebt über der Kirchenburg: 31. Sachsentreffen in Großau gefeiert
Erstmals steht eine Persönlichkeit Pate als Motto des Sachsentreffens: Samuel von Brukenthal. Und obwohl sich der Gubernator Siebenbürgens, Jurist und herausragendes Verwaltungsgenie, dessen Geburtstag sich heuer zum 300. Male jährt, sicher gefreut hätte über die digitalen Kompetenzen, die die Siebenbürger Sachsen erworben haben, um die Gemeinsamkeit während der Corona-Zeit nicht abhanden kommen zu lassen, geht doch nichts über die vielen, herzerwärmenden Heimatmomente, die Umarmungen nach der langen berührungsfreien Zeit, die ausgelassenen Tänze der Jugend in der Pfarrscheune oder im Hof der Großauer Kirchenburg, mal in Jeans, mal in Tracht, aber endlich wieder Arm in Arm. Die Freude des Wiedersehens, nachdem das jährliche Sachsentreffen letztes Jahr online stattfand – niemand bezeichnete es als ausgefallen – schwebte spürbar über den Mauern der Kirchenburg. mehr...
A fost odată Hohe Rinne / Es war einmal … die Hohe Rinne
Die Leistungen des im Jahre 1880 in Hermannstadt gegründeten Siebenbürgischen Karpatenvereins (SKV) wurden anlässlich verschiedener Gelegenheiten gewürdigt. Eine ganz besondere Leistung vollbrachte die Sektion Hermannstadt des SKV durch die Errichtung des Höhenluftkurortes Hohe Rinne im Zibinsgebirge, gelegen auf 1420 m über d. M. Und dieser außerordentlichen Leistung hat sich der rumänische Nuklearmediziner, Jurist, Historiker, Elektronikingenieur, Sammler und Philatelist Dr. Mircea Dragoteanu angenommen und darüber ein ganz besonderes Buch geschrieben. mehr...
70 Jahre Verband der Siebenbürger Sachsen - Festveranstaltung im Bayerischen Landtag
Was waren die Zutaten dieses bemerkenswerten Nachmittags, der auf den Abend ausgriff? Gewiss, ein in die Jahre gekommener Jubilar, der sich aber keineswegs im Herbst seiner Existenz wähnt; ranghohe, zudem gut gelaunte Gratulanten; nobles parlamentarisches Ambiente; in die Zukunft gerichtete Wünsche und Geleistetes anerkennende Gaben; jugendliches Auftreten, gediegene musikalische Unterhaltung; anregende Debattenkultur; leibliche Genüsse. Der in München ansässige Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland feierte sein 70-jähriges Bestehen mit einer Festveranstaltung, die am 26. Oktober im Bayerischen Landtag unter dem Motto „70 Jahre – Für die Gemeinschaft“ stattfand. Unser Verband könne „mit großer Dankbarkeit auf die vergangenen sieben Jahrzehnte zurückblicken“, bekräftigte die Bundesvorsitzende Herta Daniel in ihrer Begrüßungsrede. Die „exzellenten Rahmenbedingungen“ in Deutschland hätten „ uns die Beheimatung erleichtert“. mehr...
Fünf Tage in der Universität, zwei lange Exkursionstage in Siebenbürgen
So lässt sich die diesjährige Sommerakademie an der Hermannstädter Lucian-Blaga-Universität zusammenfassen. Prof. Dr. Maria Sass, Organisatorin der seit 2012 jährlich stattfindenden Akademiewoche (zusammen mit Eugen Christ von der Donauschwäbischen Kulturstiftung), empfing die über 40 Studenten aus Rumänien (Temeswar, Klausenburg, Hermannstadt), Serbien (Novi Sad), Ungarn (Budapest) und Deutschland (Ludwigsburg, Stuttgart) am ersten Tag im Tagungshaus der Evangelischen Akademie in Neppendorf, benannt nach dem Widerstandskämpfer Bernd von Haeften, und begrüßte sie zusammen mit dem zuständigen Pfarrer Dietrich Galter. mehr...
Frauenverband im BdV erkundet sächsisches Leben in Siebenbürgen
Wer in Hermannstadt über den Großen oder Kleinen Ring schlendert, die Kirchenburg in Birthälm besucht oder in Schäßburg und Mediasch die Kirchen besichtigt, könnte meinen, alles sei so, wie es immer war, als die Siebenbürger Sachsen noch in der Mehrzahl hier lebten. Aber dem ist nicht so. Wie die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien (EKR) versucht, mit den neuen Gegebenheiten in der Diaspora fertig zu werden, konnten 42 Besucher aus Deutschland erfahren, die im Mai an einer sechstägigen Begegnungstagung teilnahmen. mehr...









