Ergebnisse zum Suchbegriff „Alte Saechsische Gedichte“

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31. März 2012

Kulturspiegel

Schiller Verlag legt "Das Kulturpfeifen" von Schuster Dutz neu auf

Vor hundert und mehr Jahren war das gesellige Leben in unserer siebenbürgischen Heimat sehr viel anders als wir es in der medial durchdrungenen Gegenwart erleben. Dennoch: Bälle und Fasching wurden damals schon gefeiert und Vereine sorgten für Abwechslung und Vergnügen. Wenn etwa der „Mediascher Turnverein 1847“ am Silvesterabend seinen traditionellen Ball abhielt, gelangte die Silvesterzeitung zum Verkauf, in der man in Mundart oder Hochsprache, in Versen oder Prosa, mit Heiterkeit und nachsichtigem Spott das zurückliegende Jahr Revue passieren ließ und seine Mitbürger „durch den Kakao zog“. Zu den talentierten jungen Reimern, die auch beim „Sitttag“ der Kothgässer Nachbarschaft mit ihren Versen für Heiterkeit sorgten, gehörten um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert neben Fritz Guggenberger, Josef Fabini und dem Apotheker Gustav Schuster auch der Sohn des letzteren, der später unter seinem Spitznamen Dutz allgemein bekannt wurde und in dem wir heute den Altmeister humoristischer Dichtung in sächsischer Mundart aus Siebenbürgen verehren. mehr...

13. Februar 2011

Sachsesch Wält

Unterhaltsame Spannung bei gleitendem Lesen: Zum Dokumentationsband "Sachsesch Wält"

Das Vorwort stellt klar: Dieser vom Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland herausgebrachte (hochwertig verarbeitete und illus­trierte) Sammelband mit Mundarttexten ist kein Auswahlband. Also keine ruhig und endgültig ausgerichtete Allee reiner Prachtexemplare, kein tendenziell statisches Panorama. Es erübrigen sich demnach anthologiebezogene Fragen nach Auswahlkriterien bei Autoren und Genres, nach Schwergewichtsetzungen, nach Kanon bildender Repräsentativität, nach speziellen thematischen Angeboten. Dafür sind Fragen nach literaturpä­dagogischen Initiativen, literatursoziologische Überlegungen zu Kurz- und Langzeit-Perspektiven der Mundartdichtung bei Migranten, Proble­me der kritischen Wertung dieses literarischen Erbes wohl nicht verfehlt. mehr...

28. November 2010

Kulturspiegel

Zum 150. Geburtstag des Stadtpfarrers und Dichters Carl Martin Römer (1860-1942)

Vor 150 Jahren, am 25. November 1860, erblickte Carl Martin Römer auf dem Pfarrhof in Zuckmantel – einem der 13 Dörfer zwischen Großer und Kleiner Kokel – das Licht der Welt. Sein Vater Georg Römer war hier Pfarrer. Mütterlicherseits war die Familie in Mediasch bzw. in Schässburg beheimatet. Lesen und schreiben lernte er von seinem Vater auf dem Pfarrhof. Im zweiten Schuljahr kam er nach Mediasch, wo er bei Verwandten im Heydendorffischen Haus wohnte. Bezeichnend für den lebhaften Knaben ist die Begrüßung, die ihm der alte Stadtpfarrer Josef Fabini zuteil werden ließ, wenn er zum Spielen zu dessen Enkel Ludwig, dem späteren k.u.k. General, auf den Pfarrhof kam: „Na kist te, tea biser Römer!“ („Kommst du, du schlimmer Römer!“) Von 1868 bis 1880 besuchte er die Volksschule und das Gymnasium, um dann von 1880 bis 1881 als Einjährig-Freiwilliger im k.u.k. Feldjägerbataillon Nr. 23 in Klausenburg zu dienen. mehr...

15. September 2010

HOG-Nachrichten

Zenderscher Treffen mit Neuwahlen

Zum achten Mal hat das Treffen der Zenderscher unter großer Teilnahme stattgefunden und ist auch diesmal sehr gut gelungen. Auch Teilnehmer aus Österreich, Kanada und Rumänien hatten die lange Anreise in Kauf genommen und wurden herzlich begrüßt. mehr...

31. Januar 2009

Kulturspiegel

Dichter verstört Zöllner

Die Totenmaske des 2006 verstorbenen Dichters Oskar Pastior erhält einen Ehrenplatz in der Siebenbürgischen Bibliothek in Gundelsheim. Beim Neujahresempfang des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturrates am 10. Januar auf Schloss Horneck hat Peter Pastior, Bruder des Verstorbenen, im Namen der Familie das Abbild des Dichterantlitzes den siebenbürgischen Institutionen in Gundelsheim übergeben (die Siebenbürgische Zeitung berichtete). Bei diesem Anlass nahm der Germanist Prof. Dr. Horst Schuller eine Würdigung des aus Hermannstadt stammenden Georg-Büchner-Preisträgers 2006 vor. Diese Gedenkrede wird im Folgenden ungekürzt wiedergegeben. mehr...

23. November 2008

Sachsesch Wält

Georg Meyndt: Sangtigklok

Die Lieder von Georg Meyndt (1852 - 1903) sind auch heute unter den Siebenbürger Sachsen lebendig. Am 17. Dezember dieses Jahres jährt sich sein Todestag zum 105. Mal. Aus diesem Anlass werden in der Rubrik „Sachsesch Wält“ der Siebenbürgischen Zeitung drei seiner bekanntesten Lieder veröffentlicht. mehr...

7. November 2008

HOG-Nachrichten

Steiner feierten 20-jähriges Jubiläum

Es war das elfte Treffen unserer Nachbarschaft und das 20-jährige Jubiläum der Nachbarschaft, zu dem über 200 Landsleute kürzlich in die „Gaststätte Alt Buschhausen“ nach Oberhausen gekommen sind. Die Komitee-Mitglieder waren schon am Freitag angereist und hatten gemeinsam mit Enni Auner, ihrer Familie und dem Team dem Saal ein besonderes festliches Aussehen verliehen. mehr...

15. Januar 2008

Aus den Kreisgruppen

Kinder erfreuten bei Weihnachtsfeier in Pforzheim

Am 9. Dezember strömten unzählige Men­schen in den Festsaal des Lutherhauses am Schloss­berg zu Pforzheim. Der Saal, ins Weihnachtskleid gehüllt, stimmte die Teilnehmer besinnlich. Heinz E. Fleischer, unser Kreisgruppenvorsitzender, be­grüßte die BdV-Vorsitzende in Pforzheim, Ursula Schack, und alle Anwesenden. Auf der Bühne befand sich der Vorreiter des Weihnachtsbau­mes, der Christleuchter (sächsisch Lichtert), Symbol für das Licht der Welt, sprich die Geburt Jesus Christi. mehr...

20. November 2007

Sachsesch Wält

Segd bedunkt: Mundartautorentreffen in Nürnberg

„Die Schreibung des Siebenbürgisch-Sächsischen orientierte sich seit der Mitte des 19. Jahr­hunderts grundsätzlich an der Rechtschreibung des Hochdeutschen, doch sind einerseits die Abweichungen von der Schriftsprache erheblich, andererseits die Besonderheiten des Dialekts so komplex, dass eine für alle Situationen der 248 Ortsmundarten sowie der ‚gehobenen Sprache‘ bzw. der landschaftlichen ‚Verkehrsmundarten‘ gültige Regelung ein ausgesprochen schwieriges Unterfangen bleibt, und eigener Ermessensspielraum bzw. drucktechnische Gegebenheiten das Schriftbild schon immer mitbestimmt haben“, bekamen die Mundartautoren schon 2005 von Hanni Markel zu hören. Diesmal wurde, wieder unter ihrer Leitung, im Seminar am Vormittag des 14. Oktober u. a. die S-Schreibung unter die Lupe genommen. Am Nachmittag fand eine öffentliche Lesung mit ganz besonderen Auftritten statt. mehr...

20. Juni 2006

HOG-Nachrichten

Lehrerin Rosa Tontsch-Foof wurde 100 Jahre alt

Die ehemalige Lehrerin Rosa Tontsch-Foof, geborene Tontsch, feierte am 13. Juni ihren 100. Geburtstag bei geistiger Frische in Zeiden. Sie hat segensreich in und außerhalb der Schule gewirkt und mehrere Generationen von Schülern bestens für ihr späteres Leben vorbereitet. mehr...