Ergebnisse zum Suchbegriff „April 2011“

Artikel

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29. September 2011

Kulturspiegel

Siebenbürgische Bibliothek benötigt Hilfe

Fragen wir nach den Gründen der Ansiedlung unserer Vorfahren in Siebenbürgen, ist mit Sicherheit die Erwartung besserer Lebensumstände der Hauptgrund. Ihnen wurden Vergünstigungen zugesprochen, die sie mit aller Macht verteidigten. Wie konnte ihnen das über einen so langen Zeitraum gelingen? mehr...

7. September 2011

Verbandspolitik

Fiktivabzug unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt gerechtfertigt

Am 11. Mai 2011 hat das Bundessozialgericht entschieden: Die Rentenbehörden dürfen keinerlei fiktiven Abzug von der deutschen Rente gemäß § 31 Fremdrentengesetz (FRG) vornehmen, wenn Antragsteller im Falle von Altersrenten erklären, die Rente aus Rumänien aufzuschieben (siehe „Rentenkürzung durch Aufschuberklärung vermeidbar“ in Folge 12 vom 31. Juli 2011, Seite 1). In dem nunmehr zugestellten Urteil hat das Bundessozialgericht als höchstes Gericht der Sozialgerichtsbarkeit in Deutschland gleich mehrere Grundsätze allgemein klargestellt und damit alle von den Klägern vorgetragenen Positionen bestätigt (Urteil B 5 R 8/10 R vom 11. Mai 2011). mehr...

24. August 2011

Kulturspiegel

Heft 2/2011 der Vierteljahresschrift „Spiegelungen“ erschienen

Heft 2/2011 der Vierteljahresschrift Spiegelungen, die im IKGS Verlag des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS) erscheint, liegt vor. mehr...

15. August 2011

Kulturspiegel

Urkundenbuch zur Geschichte der Deutschen in Siebenbürgen geht online – Interview mit Dr. Martin Armgart

Seit April dieses Jahres ist Dr. Martin Armgart Mitarbeiter des Projekts „Virtuelles Siebenbürgisches Urkundenbuch“ an der Universität Koblenz-Landau. Schon während seines Studiums der Geschichte und Germanistik an der Universität Bochum beschäftigte sich der Historiker nebenbei mit siebenbürgischer Geschichte. Nach seinem Studium arbeitete er zunächst am Landesarchiv Speyer sowie in Karlsruhe und München an der Erschließung mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Archivbestände. Seine Kenntnisse der siebenbürgischen Geschichte konnte er seit 2008 auch beruflich an der Forschungsstelle „Evangelische Kirchenordnungen des XVI. Jahrhunderts“ der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und nun beim Urkundenbuch einbringen. Das „Urkundenbuch zur Geschichte der Deutschen in Siebenbürgen“ ist eines der ältesten Forschungsprojekte der siebenbürgisch-sächsischen Landeskunde. Seit dem 19. Jahrhundert sammeln und editieren Historiker alle Urkunden, die das Leben der Deutschen in Siebenbürgen dokumentieren. Dank eines Förderprogramms des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien sollen nun alle bisher erschienenen Bände in einer Online-Datenbank der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Der 50-jährige Dr. Martin Armgart arbeitet derzeit zusammen mit drei Forschern aus Siebenbürgen bzw. Ungarn und einer studentischen Hilfskraft an dem Projekt. Das Interview führte Angelika Stefan. mehr...

5. August 2011

Rumänien und Siebenbürgen

Umweltsteuer rechtswidrig

Die rumänische Umweltsteuer, der aus dem Ausland eingeführte Fahrzeuge anlässlich ihrer erstmaligen Zulassung in Rumänien unterliegen, ist laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 7. April 2011 rechtswidrig. mehr...

4. August 2011

Kulturspiegel

Zum 100. Geburtstag von Helfried Weiß

Am 8. August dieses Jahres wäre der in Kronstadt geborene Grafiker, Maler und Kunsterzieher Helfried Weiß hundert Jahre alt geworden. Am 5. August wird im Dachauer Wasserturm am Hofgartenweg eine Ausstellung eröffnet (siehe Ankündigung in dieser Zeitung), die das Oeuvre des Künstlers dokumentiert. Eine besondere Gewichtung liegt auf den späten Jahre seines Schaffens, die Helfried Weiß, nach seiner Ausreise 1988 aus Rumänien, zunächst in München und dann bis zu seinem Tode im Dezember 2007 in Röhrmoos bei Dachau verbrachte. Durch sein vielgestaltiges Werk zählt Weiß zu den repräsentativen Figuren der siebenbürgisch-deutschen Kunstszene des letzten Jahrhunderts. mehr...

2. August 2011

HOG-Nachrichten

Modell der Mediascher Altstadt sucht Ausstellungsort

Mediasch – Ladislaus Völgyesi, Elektriker im Ruhestand und Hobbykünstler, steht kurz vor der endgültigen Fertigstellung seines monumentalen, sechs Quadratmeter großen, relief- und maßstabsgetreuen Modells der Mediascher Altstadt in den Jahren 1930 bis 1935. mehr...

19. Juli 2011

Kulturspiegel

Rheinfränkisches Mundarttreffen im lothringischen Saargemünd

Unweit von Saarbrücken, nahe der deutsch-französischen Grenze im Nordosten Lothringens, befindet sich das Städtchen Saargemünd / Sarreguemines, an der Saar und Blies gelegen. Mit über 21000 Einwohnern ist es ein Hauptort der Umgebung. Hier fand zwischen dem 17. März und 21. April das 13. rheinfränkische Mundarttreffen „Mir redde Platt“ statt. mehr...

14. Juli 2011

Kulturspiegel

Dem Violoncellisten Götz Teutsch zum Siebzigsten

Carl Gorvin (mit Taufnamen Karl Egon Glückselig), der aus Hermannstadt gebürtige, vor 20 Jahren in Hannover verstorbene Dirigent, Pianist, Cembalist und Musikhochschulprofessor gab gelegentlich zum Besten, dass bei den berühmten Berliner Philharmonikern gleich vier Siebenbürger Sachsen mitgewirkt hätten und dass sie mit ihm als Gastdirigenten fünf gewesen seien (Erich Bergel als Gastdirigent wäre noch hinzuzunehmen). mehr...

6. Juli 2011

Kulturspiegel

Die Neuordnung der siebenbürgisch-sächsischen Kirche vor 150 Jahren

1861 gab sich die Evangelische Kirche Augsburger Bekenntnisses in Siebenbürgen nach längeren Verhandlungen eine neue Verfassung. Sie blieb in weiten Teilen bis 1997 gültig und prägte das Leben der Siebenbürger Sachsen in dieser Zeit. Denn sie verband Kirche und Schule noch stärker als bis dahin, demokratisierte das innerkirchliche Leben durch die Stärkung der Laien in der Kirchenleitung, von der Gemeindevertretung und dem Presbyterium über die Kuratoren bis hin zur Landeskirchenversammlung, die den Bischof wählt und die kirchlichen Gesetze festlegt. Durch Umgehung des bis dahin gültigen „Summepiskopats“ des Landesherren schuf sie sich eine noch stärkere Autonomie und durch die Verlegung des Bischofssitzes aus Birthälm nach Hermannstadt wurde der Anspruch der Kirche als Repräsentantin und moralische Instanz der Siebenbürger Sachsen auch nach außen hin deutlich gemacht. mehr...