Ergebnisse zum Suchbegriff „Augenzeugen“
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Hegt wird gesangen!: „Der Birrebəm“ von Rudi Klusch
Johann Rudolf (genannt Rudi) Klusch wurde 1906 in Birthälm geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Weidenbach. Von klein auf spielte er begeistert auf der Mundharmonika. Ohne das Wissen seiner Eltern bestellte der achtjährige Rudi über einen Prospekt bei den Hohner-Werken in Deutschland eine Ziehharmonika. Mit viel Freude übte Rudi fleißig und stellte sein musikalisches Talent unter Beweis. Nach nur drei Monaten spielte er schon auf Hochzeiten auf. Den Ärger über das teure Instrument hatten seine Eltern bald vergessen. Im Alter von zwölf Jahren trat er in die Weidenbacher Blaskapelle ein; mit fünfzehn komponierte er die – später im ganzen Burzenland gespielte – „Rudipolka“; mit achtzehn wurde er Solist in der königlichen Militärkapelle in Sinaia, wo er schließlich mit zwanzig zum stellvertretenden Kapellmeister aufstieg. Ab 1950 leitete Rudi Klusch die Blaskapelle der Kronstädter Traktorenwerke (bis zu 64 Mann) und gründete im Burzenland viele Blaskapellen, darunter zehn Jugendkapellen. mehr...
"Das ursprüngliche Bild der Dinge wiederfinden": Zu Hans Bergels Erzählungsband "Die Stunde der Schlangen"
Im Rückblick auf die sozialistischen Diktaturen lässt Hans Bergel in seinem neuesten Buch – dem Band „Die Stunde der Schlangen. Zehn Erzählungen“ – eine der Gestalten sagen: „Die absichtlich herbeigeführte Gleichgültigkeit des Einzelnen dem Gemeinwesen gegenüber sicherte den Herrschenden die Macht. Zugleich unterlief sie freilich deren Bestand. Aber die Zeit, die darüber verging, war unser Leben“ (S. 84). Fragen nach individueller Verantwortung und politischer Macht, nach Indifferenz und Gemeinschaft, nach Vergänglichem und Bleibendem, gestellt aus der Perspektive einer Lebensbilanz und -prüfung, sind gleichzeitig zentrale Themen in den zehn Prosastücken. mehr...
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet verspricht stärkere Förderung der Kulturarbeit
Wort gehalten. Im Vorjahr hatte der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, seine Teilnahme am Heimattag 2018 in Dinkelsbühl zugesagt. Nun also sprach der Ministerpräsident des Patenlandes unseres Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland bei der Kundgebung am Pfingstsonntag zu den Tausenden Heimattagsbesuchern, die zuvor, bei wechselhaftem und regnerischem Wetter, Augenzeugen des prächtigen Trachtenumzugs geworden waren. An die von seiner Vorrednerin, der Bundesvorsitzenden Herta Daniel, geäußerten Unterstützungswünsche anknüpfend, kündigte Laschet eine stärkere Förderung der landsmannschaftlichen Kulturarbeit an. „Diese Kultur, die Sie pflegen, braucht unser Land, weil es Heimat gibt“, bekräftigte der CDU-Politiker. Im Folgenden lesen Sie die Ansprache des Ministerpräsidenten im Wortlaut. mehr...
Timur Lenk und sein Einfluss auf die siebenbürgische Geschichte
Kürzlich rief mich mein Sohn aus Samarkand an. Auf den Spuren der Seidenstraße durch das heutige Usbekistan, von Taschkent kommend, stand er vor dem Grabmal des Mongolenherrschers Timur Lenk, auch Tamerlan genannt, und erinnerte sich meiner Hinweise auf eine wichtige Episode unserer siebenbürgischen Geschichte, in der dieser grausame Potentat für unsere Vorfahren kurzfristig ein Glücksfall war. mehr...
Vergangenheitsbewältigung eines siebenbürgischen Schriftstellers
Wegen Beihilfe zu Mord wurde Dr. Victor Capesius 1965 zu neun Jahren Zuchthaus verurteilt. Dem aus Schäßburg stammenden Apotheker war im Frankfurter Auschwitz-Prozess vorgeworfen worden, an Selektionen teilgenommen und Zyklon B in die Gaskammern gefüllt zu haben. Capesius hat diese Vorwürfe bestritten. „Capesius gehört zu meiner Kindheitserinnerung, zu meinem zerstörten Selbstverständnis als Sachse.“, sagt der 1934 – 27 Jahre nach Capesius – in Schäßburg geborene Autor Dieter Schlesak. Schlesaks Buch „Capesius, der Auschwitzapotheker“ (Verlag J. H. W. Dietz, Bonn 2006, ISBN-10-3-8012-0369-7) ist eine Collage aus Dokumenten, Tastsachenberichten, Prozessakten, die Frucht einer dreißigjährigen Arbeit. Im Zuge des internationalen Erfolges des in mehrere Sprachen übersetzten Buches soll es auch Pläne für eine Verfilmung geben. Im folgenden Gespräch, das Christian Schoger mit dem heute in Camaiore in der Toskana lebenden Schriftsteller führte, äußert sich Dieter Schlesak u. a. zu Reaktionen auf sein Capesius-Buch in siebenbürgischen Kreisen, zu Fragen der Identität und Moral. mehr...
„Mediascher Mondfahrt“: Filmdokument aus den 1930er Jahren gesucht
Auch diejenigen unter uns Siebenbürger Sachsen, die die Stadt nicht näher kennen, assoziieren mit Mediasch eine frühe Wirkungsstätte von Hermann Oberth, der bekanntlich als einer der Väter der Raumfahrt gilt. Als Professor für Mathematik und Physik am Stephan-Ludwig-Roth-Gymnasium beschäftigt, hat er in den 1930er Jahren eine Reihe von Experimenten mit Raketentriebwerksmodellen durchgeführt, die er in den Werkstätten der so genannten Fliegerschule herstellen ließ. mehr...
"Ostwesteuropäer" Schlesak liest in Leipzig, Berlin und Düsseldorf
Der Der aus Siebenbürgen stammende Lyriker, Essayist, Romancier und Übersetzer Dr. h.c. Dieter Schlesak wird vom 17. März bis 2. April 2006 vier Lesungen auf der Leipziger Buchmesse sowie in Berlin und Düsseldorf bestreiten. Politisches und menschliches Exil, die Vergänglichkeit, Liebe, Eros und der Tod sind die großen Themen in seinen beiden neuen Gedichtausgaben „Herbst Zeit Lose“ und Grenzen Los“. Als geistiger Vermittler zwischen den Kulturen versteht sich Schlesak in seiner Essayistik und Übersetzertätigkeit. mehr...
Minderheiten in Schäßburg
Schäßburg. - 17 Minderheitenorganisationen, 77 unterschiedlichste Darbietungen sowie 25 Konzerte vor insgesamt 30 000 Zuschauern habe man letztes Jahr beim "ProEtnica-Festival" in Schäßburg gezählt, heuer sollen es im August weniger gewesen sein, berichten Augenzeugen. mehr...
Kinder- und Jugendveranstaltungen beleben Heimattag in Dinkelsbühl
Der Heimattag in Dinkelsbühl, so der Bundesvorsitzende Dürr in seiner Pfingstansprache, sollte auch „zwischen Jung und Alt“ ein „Zeichen des Gemeinsinns setzen“. Insgesamt fast 500 Besucher ließen die beiden Veranstaltungen „Unser Nachwuchs präsentiert sich“ am Pfingstsamstag sowie „Zaubern und magische Spiele“ (Pfingstsonntag) zu Gemeinschaftserlebnissen für alle Generationen werden. Es hat sich gezeigt, dass die siebenbürgisch-sächsische Jugend durch ihr Engagement den Heimattag wohltuend belebt und bereichert. mehr...
Rumänien im Krimifieber
Bombenattentat an einer Schule im Bukarester Nobelviertel "Primaverii"/ Schüler verletzt, weitere Drohungen ähnlicher Art folgten / Ermittlungen bislang erfolglos mehr...



