Ergebnisse zum Suchbegriff „Berliner Zeitung“

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15. Dezember 2013

Kulturspiegel

„Ich schrieb über Europa, wenn ich über Siebenbürgen schrieb“

Am 22. November wurde Hans Bergel im vollbesetzten Ausstellungssaal des Gerhart-Hauptmann-Hauses in Düsseldorf der nach Andreas Gryphius (1616-1664) benannte Große Literaturpreis der KünstlerGilde von deren Vorsitzendem, Prof. Dr. Wolfgang Schulz, überreicht. Der Direktor des Hauses, PD Dr. Winfried Halder, hatte die Gäste begrüßt, die Berliner Historikerin und Germanistin Renate Windisch-Middendorf hielt die Laudatio. Bergel sei „Zeitzeuge u n d Chronist des 20. Jahrhunderts“, sagte sie einleitend, „sein Werk erwächst aus leidenschaftlicher u n d genauer Befragung autobiografischer Erfahrung“. Sie nannte Bergel einen „Sprachvirtuosen“, einen „Sachwalter des Kulturgedächtnisses“ und seinen Roman „Die Wiederkehr der Wölfe“ (2006) ein „polyhistorisches Erzählwerk als Epochenanalyse“. Sein gesamtes Werk sei als „Schreiben gegen das Vergessen“ zu verstehen. Bergel, der als erster Siebenbürger Sachse den Gryphius-Preis erhielt, dankte mit der folgenden Ansprache. mehr...

19. November 2013

Kulturspiegel

Gernot Nussbächer erhielt hohe österreichische Auszeichnung

Für sein langjähriges Wirken wurde der Kronstädter Historiker und Archivar Gernot Nussbächer mit dem „Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“ ausgezeichnet. Die Initiative für die Verleihung ging von der Berliner Fotografin Christel Wollmann-Fiedler aus, den Beschluss unterzeichnete der Bundespräsident der Republik Österreich,
Dr. Heinz Fischer. mehr...

7. November 2013

Verschiedenes

Neugier und Nostalgie: Reiseeindrücke aus Siebenbürgen

Es kann keine Reisebeschreibung geben, die dem Erleben der 13 Teilnehmer von „Zehn Tagen Siebenbürgen, Kultur und Geschichte“ mit Ursula Stoll gerecht wird. Ich schreibe nieder, was ich erlebt habe. mehr...

20. Oktober 2013

Verschiedenes

Helft mit, den Stein wegzuheben!/Siebenbürgischer Kirchentag in Kassel

„Hebt den Stein weg!“ (Johannes 11,39) – Um dieses biblische Motto aus der Geschichte der Auferweckung des Lazarus versammelten sich zwischen dem 27.-29. September in Kassel Siebenbürger Sachsen und Einheimische zum Siebenbürgischen Kirchentag. Obwohl es der 32. war, war der Kirchentag doch eine Premiere. Erstmalig wurde er nicht nur von der Gemeinschaft Evangelischer Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Diakonischen Werk der EKD (Hilfskomitee) getragen, sondern auch von der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck und der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien mit ausgerichtet. Dieses wurde in eindrücklicher Weise durch die Teilnahme der beiden Bischöfe Dr. Martin Hein und Reinhart Guib symbolisiert. In dem einleitenden Vortrag deutete Pfarrer Dr. Stefan Cosoroabă aus Michelsberg das biblische Wort und zeigte auf, wie wir Siebenbürger Sachsen Hindernisse aus dem Weg räumen, eine entgrenzte Sicht auf das Leben gewinnen und „Verantwortung für ein gelingendes Leben in der Gemeinschaft“ übernehmen können. Der Vortrag wird im Folgenden gekürzt wiedergegeben. mehr...

5. September 2013

Kulturspiegel

Literatur und Zeitgeschichte: Neues Heft der „Spiegelungen“

Heft 2/2013 der vom Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS) herausgegebenen Vierteljahresschrift "Spiegelungen" eröffnet mit lesenswerten literarischen Texten unterschiedlicher Genres. mehr...

19. April 2013

Kulturspiegel

Tambrea für Filmpreis nominiert

Sabin Tambrea ist für den Deutschen Filmpreis 2013 in der Kategorie „Bester Darsteller einer Hauptrolle“ nominiert. mehr...

12. April 2013

Kulturspiegel

Frieder Schuller gastiert beim „Berliner Kranz“

Jeden ersten Sonntag des Monats ruft Luise von Simons Kunst- und Kulturinteressierte zum „Kränzchen“ in die historischen Räume des „Dahlemer Krugs“ im alten Berliner Westen und viele folgen diesem Ruf sehr gerne, sind doch immer Referenten zugange, die nicht nur unsere Landsleute gerne hören und sehen. So stieß auch die Einladung von Frieder Schuller auf regen Zuspruch, als sich am 3. März um 16.00 Uhr zahlreiche Zuhörer einfanden, die wohl alle vom Erfolg des Stückes „Ossis Stein“ um den „Fall“ Oskar Pastior (Michaela Nowotnick berichtete ausführlich über die Erstaufführung in Hermannstadt in der SbZ Online vom 27. Januar 2013) gehört hatten. mehr...

5. März 2013

Kulturspiegel

Alaine Polcz’ Lebensbericht „Frau an der Front“

Die Nachrichten über brutale Vergewaltigungen von Kindern, Frauen oder wehrlosen Menschen überschlagen sich tagtäglich in den Medien, sie berichten über Grausamkeiten nicht nur von den verschiedenen Kriegsschauplätzen in der Welt, sondern auch aus dem Umfeld der Menschen, die scheinbar im Frieden leben, ja sozusagen aus unserer Nachbarschaft. Die Grausamkeiten der Gegenwart überlagern oft die der Vergangenheit. Wen wundert es also, dass Filmemacher, Buch- und Theaterautoren sich der Themen immer häufiger annehmen. mehr...

2. März 2013

Aus den Kreisgruppen

Berliner Fasching 2013

Der Vorstand des Landesverbandes lud zum Fasching in die für ihre Parkplatzprobleme bekannte Nehringstraße 8 in Charlottenburg ein. Zu den Vorbereitungen für dieses Fest trafen sich im Vorfeld wieder die „üblichen Verdächtigen“ und sorgten dafür, dass am 2. Februar alles bereitstand und die Gäste sich ab 17.00 Uhr mit Kaffee und Kuchen auf das Feiern einstimmen konnten. Die Brüder Fabini halfen fleißig mit, den Raum zu schmücken. Papierschlangen werfen und Luftballons aufblasen macht in dem Alter besonders viel Spaß. mehr...

9. Februar 2013

Kulturspiegel

Carmen-Sylva-Renaissance

„Der Aphorismus ist wie eine Biene: mit Beute beladen und mit einem Stachel versehen“ (Carmen Sylva) – Gleich drei Bücher von und über die Königin Elisabeth von Rumänien, besser bekannt unter dem Dichterpseudonym Carmen Sylva (Waldgesang), sollen hier vorgestellt werden, die alle im ibidem-Verlag Stuttgart erschienen sind. Es sei darauf hingewiesen, dass wir in dieser Zeitung bereits ein Buch von Silvia Irina Zimmermann besprochen haben, siehe „Dichtende Königin Elisabeth, Prinzessin zu Wied“. Zieht man auch sonstige Veröffentlichungen der letzten Zeit über Carmen Sylva in Betracht, so kann man von einer Renaissance in der Rezeption ihres Werkes sprechen, nachdem sie in den 1930er Jahren in Vergessenheit geraten war und im kommunistischen Rumänien totgeschwiegen wurde. Man kann auf weitere Veröffentlichungen, vor allem auf ihre Märchen hoffen, um ihrem Werk gerecht zu werden, das zu ihren Lebzeiten breite Anerkennung in Rumänien und im Ausland fand. mehr...