Ergebnisse zum Suchbegriff „Brukenthalmuseum“

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29. Januar 2009

Interviews und Porträts

Werner Föderreuther: Ein fränkischer Freund, der sich für Siebenbürgen begeistert

Was es heißt, ein schönes altes Stück, eine Sammlung zu sehen, in den Händen zu halten, gar Einzelnes zu besitzen, wissen wir auch. Aber ein einmal im Wortsinn lieb gewonnenes Gebiet so zäh zu beackern, seit 1980 regelmäßig, manchmal sogar dreimal im Jahr zu bereisen, alle einschlägigen Museen im inneren Karpatenbogen und darüber hinaus sowie die Sammler zu kennen, den ansprechbaren Bekanntenkreis bis hin zu ganzen Sippen aus diversen siebenbürgischen Orten anzureichern, die persönliche Bibliothek mit Büchern zu bestücken, von denen mancher nicht einmal gehört hat – das alles schätzen wir an Werner Föderreuther, dem im fränkischen Hartmanns­hof lebenden und dort am 28. Januar 1939 geborenen Volkskundler. mehr...

20. Mai 2008

Kulturspiegel

Fünf Preisträger beim Heimattag 2008 ausgezeichnet

Dinkelsbühl, am 11. Mai - Umfriedet von den Kirchenmauern blüht ein siebenbürgischer Garten, üppig besonnt, vom saftigen Humus genährt. Teils ist’s ein auf Entbehrung gründender Nutzgarten, teils ein Klanggarten, dann auch ein Ziergarten, in jedem Fall ein fruchtbarer Ort, an dem Einsichten wachsen können, ein Ort der Kontemplation, der Reflexion über das zyklisch wiederkehrende Phänomen des Gebens und Nehmens. Ein jegliches hat seine Zeit. Blütezeit im Mai. - Zu den diesjährigen Preisverleihungen begrüßte Konsulent Dr. Fritz Frank, Vorsitzender des Kulturpreisgerichts und Ehrenobmann des Bundesverbandes der Siebenbürger Sachsen in Österreich, die Veranstaltungsteilnehmer in der voll besetzten Sankt-Pauls-Kirche zu Dinkelsbühl, respektive die Preisträger des Jahres 2008: Katharina Zipser, Trägerin des Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturpreises neben dem verstorbenen Dr. Günther H. Tontsch, zu dessen Ehren sich die Feiergemeinschaft zu stillem Gedenken erhob, die Jugendpreisträgerin Ines Wenzel sowie als Träger des Ernst-Habermann-Preises Dr. Paul Milata und Frank Thomas Ziegler. mehr...

17. Mai 2008

Kulturspiegel

Eine Brücke über Zeiten und Räume

Im August letzten Jahres beteiligte sich die Sektion Karpaten des Deutschen Alpenvereins an einer Aktionswoche des SKV in Hermannstadt. Die Resonanz war durchaus positiv, und auf Anregung von Alfred Mrass, Vorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg – Mitausrichter des diesjährigen Heimattages – wurde in Dinkelsbühl wieder ein gemeinsames Projekt in Form der Ausstellung „Der SKV (1880-1945) und seine Nachkommen“ realisiert. Die Federführung übernahm diesmal die Sektion Karpaten. mehr...

29. Februar 2008

Kulturspiegel

Siebenbürgische Malerei im Brukenthalpalais

Am 20. Januar ging mit der Ausstellung zu „Siebenbürgischen Künstlern in europäischen Kulturzentren” am restituierten Brukenthalmuseum auf leisen Sohlen eine kleine Sensation zu Ende. Die beinahe 200 gezeigten Werke waren zu einem Großteil Leihgaben aus anderen Museen und Privatsammlungen. Damit beendete das Museum einerseits das eigene Ausstellungsfeuerwerk des Kulturhaupstadtjahres und betrat andererseits erstmals in seiner Geschichte die Welt der großen Ausstellungsmacher als vielfacher Leihnehmer – Grund genug, um Rückschau zu halten. mehr...

7. Dezember 2007

Kulturspiegel

Das Brukenthalmuseum am Scheideweg

In der Neuen Zürcher Zeitung entspann sich, eröffnet durch Richard Wagner, kürzlich eine Dis­kussion über den Missbrauch von Geschichte und Geschichtsschreibung in der gegenwärtigen politischen Kultur Ostmitteleuropas. „Die Kommunisten aber“, schreibt Richard Wagner, „operierten mit Halbwahrheiten. Sie erfanden die Geschichte nicht, sie manipulierten sie. (...) Die kommunistische Propaganda zerstörte den ethischen Wert der Geschichtskultur. Diesen wiederzugewinnen, ist unabdingbar für eine ausgewogene Bewertung der Vergangenheit.“ Man mag zunächst an kommunistische Schulbücher oder parawissenschaftliche Schriften welt­abge­schiedener Gelehrter denken, vielleicht noch an Geschichtsmuseen, kaum jedoch an Kunst­museen, was einen Trugschluss darstellt. mehr...

27. September 2007

Verbandspolitik

Im Zeichen der europäischen Integration

Mitte September besuchte eine Delegation aus Nordrhein-Westfalen, dem Patenland der Lands­mannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Siebenbürgen. Stationen der drei­tägigen Reise, die auf Initiative und Einladung des Bundesvorsitzenden Dipl.-Ing. Arch. Volker Dürr zustande gekommen war, waren die Europäische Kulturhauptstadt Hermannstadt, verbunden mit einer Teilnahme am Sachsentreffen am 15. September, sowie Birthälm und Mediasch. mehr...

25. September 2007

HOG-Nachrichten

Bindungen zu Siebenbürgen gefestigt

In diesem Jahr, in dem Hermannstadt (gemeinsam mit Luxemburg) europäische Kulturhauptstadt ist, veranstaltete der Verband der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften e. V. vom 16. - 27. August eine Delegationsreise nach Siebenbürgen. Neben Vorstandsmitgliedern des HOG-Verbandes und der Heimatortsgemeinschaften nahmen daran auch andere Siebenbürger Sachsen aus Deutschland teil. mehr...

15. September 2007

Verschiedenes

Theatergruppe Augsburg - ein Stück sächsischer Heimat

Am 4. August herrschte auf der Bautzener Straße in Augsburg ein außergewöhnlich reges Treiben: Die Theatergruppe Augsburg sollte zur Aufführung von „Wonn hie dennich kitt?“ in die Europäische Kulturhauptstadt 2007 Hermannstadt reisen. mehr...

13. August 2007

Rumänien und Siebenbürgen

„De Vedderscht Stuf“ der Ausstellungskunst

Die vom Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim und dem Hermannstädter ASTRA- Natio­nal­museum organisierte Ausstellung bemalter Möbel mit dem Namen „De Vedderscht Stuf“, ist am 1. August im Schatzkästlein in Hermannstadt eröffnet worden. Sowohl die zugrunde liegende Forschungsleistung als auch die Qualität und Klarheit der Präsentation heben die Aus­stellung als einen der Höhepunkte im Veranstaltungskalender der Europäischen Kultur­hauptstadt 2007 hervor. mehr...

22. Mai 2007

Kulturspiegel

In Istanbul: Orientteppiche aus Siebenbürgen

Antike osmanische Teppiche aus den Kirchen Siebenbürgens sind vom 19. April bis 19. August 2007 im Museum Sakip Sabanci in Istanbul zu sehen. Die Anregung für die Ausstellung „Zu Ehren des Herren: Anatolische Teppiche in den Kirchen Siebenbürgens 1 500 – 1 750“ lieferte das Werk „Die osmanischen Teppiche in Siebenbürgen“ von Stefan Ionescu, organisiert wurde sie von Dr. Nazan Olcer, der Direktorin des Museums, in Zusammenarbeit mit Michael Franses aus London. mehr...